Fahrzeug in Delecke übergeben

Neues Feuerwehrauto hat sich schon bewährt

+
Pfarrer Ludger Eilebrecht segnete das Fahrzeug und die Anweisenden mit Weihwasser.

Möhnesee - Tag der ersten Zulassung: 16. November 2018. Seither stand das neue Fahrzeug der Löschgruppe Delecke natürlich nicht nutzlos in der Halle, allein seit Jahreswechsel hat das TSF-W, zu deutsch Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser, 22 Einsätze absolviert.

Das Fahrzeug und die Ausstattung haben sich dabei so sehr bewährt, dass für die Löschgruppe Büecke/Wippringsen ein fast baugleiches Auto, hier allerdings ohne zuschaltbaren Allradantrieb, bestellt wurde. 

Zudem weist das Auto kompakte Abmessungen auf, es passt also auch in ältere Gerätehäuser, so dass Umbaumaßnahmen verzichtbar werden. „Wir haben schon einige Stellproben gemacht“, berichtete Löschgruppenführer Jörg Gößmann. 

Ökumenische Andacht zur offiziellen Übergabe

Jetzt stand die offizielle Übergabe des Fahrzeugs an die Löschgruppe auf dem Programm, denn so bewährt das Fahrzeug auch bereits ist, göttlicher Segen und die Bitte, dass alle heil vom Einsatz wieder zurückkommen, seien ebenfalls wichtig, betonten die Priester Werner Vedder und Ludger Eilebrecht in der ökumenischen Andacht - ganz im Sinne des Leitspruchs „Gott zur Ehr‘, dem nächsten zur Wehr“. Bürgermeister Hans Dicke bedankte sich in seinem Grußwort bei den Kameraden der Feuerwehr für ihre Bereitschaft, mit dem Fahrzeug zu Einsätzen auszurücken.

,,Fahrzeugweihe" bei der Löschgruppe Delecke

Historische Geräte gezeigt 

Deutliche Kritik übte er daher an Meinungen nach dem Motto „Was das nur wieder kostet“. Die Feuerwehr sei eine Voraussetzung dafür, dass die Menschen ruhig schlafen können, weil sie im Fall des Falles schnell da ist. Nach der Einweihung und offiziellen Übergabe folgte ein geselliges Miteinander bei Grillspeisen und erfrischenden Getränken. Zudem hatten die Delecker eine kleine Schau mit historischen Geräten aufgebaut, darunter die originale Handpumpe der Feuerwehr aus dem im See versunkenen Dorf Kettlers Teich. 

Zudem war eine historische Drehleiter aus Soest dabei, die zu Fahrten in luftige Höhen einlud. Ein weiterer Hingucker war das Löschgruppenfahrzeug von 1965. Beeindruckend war gegenüber der alten Technik der Blick in das neue TSF, das mit moderner Ausrüstung beladen ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare