Gemeinde Möhnesee hat noch viele Baustellen

Bürgermeister Hans Dicke (ganz links) hat noch arbeitsreiche zehn Monate vor sich.  

Möhnesee – Gute zehn Monate liegen noch vor Bürgermeister Hans Dicke, an denen es noch viel zu tun gibt in der Gemeinde Möhnesee. Wie bekannt wird Dicke 65 Jahre alt und wird bei den Kommunalwahlen im September nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren.

 „Ich habe 47 Dienstjahre hinter mir, habe 1973 beim Kreis Soest als Instpektorenanwärter angefangen und bin dann 1982 zunächst als Leiter des Ordnungsamts in die Gemeinde Möhnesee gekommen“, berichtet der Parteilose, der seit 2009 Bürgermeister ist. „Ich wohne seit fast 40 Jahren am Möhnesee und bin Möhneseer aus Überzeugung“, sagt er. 

Doch bis Ende Oktober, bis der neue Bürgermeister sein Amt im Rathaus antritt, hat Hans Dicke noch viele echte Baustellen: Der Beschluss steht, dass die Kita Flohzirkus im Haus des Gastes im Sommer eine neue, dritte Gruppe eröffnet. „Ich finde es gut, dass der Kindergarten in der Ortsmitte liegt und es dort lebendig bleibt“, so Dicke. Zurzeit ist noch die Mensa der Möhneseeschule im Haus des Gastes untergebracht – ab dem Sommer geht die jedoch raus. Jetzt wird nach einem Provisorium gesucht, wo die Jungen und Mädchen der Möhneseeschule ab dem Sommer ihr Mittagessen zu sich nehmen können. Und es wird noch endgültig nach einem Platz für den Neubau der Mensa gesucht. 

„Das erfordert natürlich viel Planung in Rathaus, Verwaltung und Politik“, so Dicke. Da sei es nur eine von vielen Optionen gewesen, die neue Mensa auf das Gelände des alten Hallenbads zu bauen. „Das war nur eine Idee, die Liste der Optionen ist lang.“ Fest steht, dass das alte und marode Hallenbad aus den 1960er Jahren abgerissen wird. Der Neubau des Hallenbads hat bereits begonnen. „Die Arbeiten am Erdgeschoss laufen, die Erschließungsstraße mit Parkflächen ist fertig“, erklärt Dicke. 

Ins Becken können Schwimmfreunde dann im Jahr 2021. Beschäftigen werden sich der Bürgermeister und sein Team im Rathaus auch mit dem Anbau für den offenen Ganztag an der Grundschule in Körbecke. „Auch dieser Beschluss steht, der Bau kostet rund 1,5 Millionen Euro und bietet 75 Kindern Platz.“ Die groben Planungen stehen, die Feinplanung noch nicht. Ein breites Feld für Dicke wird in den kommenden Monaten auch die Digitalisierung des Rathauses sein. „Das erfordert erhebliche Manpower.

 Wir sind zwar in der EDV gut betreut, doch das große IT-Programm, wie das papierlose Büro, Kommunikation, Internet muss noch umgesetzt werden.“ Dicke setzt dabei auf interkommunale Zusammenarbeit und die Unterstützung des Kreises und der Stadt Soest als digitale Modellkommune. Personell ist die Gemeinde so aufgestellt, dass der Wechsel auf dem Bürgermeistersessel so problemlos und reibungslos wie möglich funktioniert: Schon vor zwei Jahren wurde der Kämmerer Günter Wagner für acht Jahre zum Ersten Beigeordneten gewählt, so dass durch den Vertreter des Bürgermeisters Kontinuität gewährleistet ist.

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