Drei Tage Spektakel am See:

Brückenfest mit solider Unterhaltung

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Erst um Mitternacht betrat Nino den Angelo die Bühne.

Möhnesee – Nette Stehparty: Am Samstagabend spielte die Coverband „Steam“ aus Hannover erstmals auf dem Brückenfest. Party-Klassiker; die Hitlisten rauf und runter, durchaus solide Unterhaltung – und sie dürfen gerne wiederkommen, das zeigte sich am Applaus nach einer entsprechenden Frage von der Bühne.

An die Stimmung der Vorjahre konnte der Abend dennoch nicht so ganz anknüpfen, da nützte auch ein Nino de Angelo nichts, der Schlager-Dino aus den Achtzigern, den es immer noch ins Rampenlicht zieht. Viele haben brav bis Mitternacht gewartet, um den Auftritt zu erleben. Eine Offenbarung war’s nicht, aber vielleicht günstig bei der Gage.

Gesteckt voll war die Festwiese an der Fußgängerbrücke wieder vom Technikzelt bis zur Bühne – vom Eingangsbereich bis zu den Licht- und Tontechnikern war es schon mal voller. Am Wetter kann es nicht gelegen haben. Es war sonnig und trocken am ganzen Samstag – am Nachmittag allerdings offiziell zu windig auf dem See – und deshalb fiel das Programm auf dem Wasser aus: Die Drachenbootteams starteten gar nicht erst, stattdessen gab es Ersatzbespaßung mit Freizeitgestalter Christian Becker und seinen Assistenten, unter anderem Schießen mit Laserpointer-Gewehren und ein flugs ausgearbeiteten Knobelaufgaben-Marathon für Teams.

Schon der Freitagabend startete etwas mau: Es regnete zur Eröffnung. Später am Abend kochte die Stimmung wieder hoch. Axel Fischer und Marry standen auf der Bühne. Rappelvoll war es nicht auf der Wiese.

Zum elften Mal gab es die Dreitages-Freiluft-Sause jetzt am Möhnesee – die Mischung aus Kirmestrubel und Live-Konzert kommt nach wie vor gut an. Natürlich war auch diesmal wieder viel „Gesockse“ unterwegs, wie die Leute so sagen: Ganze Pulks von Jugendlichen sparten sich lieber den Eintritt von fünf Euro (beziehungsweise drei für Sparkassen-Kunden) und ließen ihre Flaschen und Getränketüten vor dem Eingangsbereich kreisen – die Musik war schließlich laut genug.

Am gestrigen Sonntag war wieder Familientag angesagt: Kirmestrubel auf der Promenade ab 11 Uhr, ab 13 Uhr Vorführungen auf dem See – und auf der Hauptbühne ab 14 Uhr Deutschlands angeblich dienstälteste Rockband: „Opa“ waren wieder da.

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