"Leben im Alter": Mit Kochgruppe geht es los

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Im Stuhlkreis wurde über die künftige Ausrichtung des Projekts „Leben im Alter“ diskutiert.

Körbecke - Laut ist der Ruf nach einer zentralen Anlaufstelle für alle Anfragen zum Thema „Leben im Alter“. Das ist wesentliche Erkenntnis nach der zweiten Gesprächsrunde von Kümmerern am Samstag im Ludwig-Kleffmann-Haus.

„Wo bekomme ich Kontakt, wo und wann gibt es Veranstaltungen, welche Initiativen sind aktiv? Um solche Fragen dreht sich das“, beschrieb Hubertus Feldmann, Gemeindereferent der katholischen Pfarrei am See und an der Haar. Er hatte die Gesprächsrunden auf den Weg gebracht, Bernhard Eder von der Landvolkshochschule aus Harderhausen als Experten und Moderator mit ins Boot geholt. 

„Ein Projekt haben wir schon einmal“, sagte Feldmann weiter. „Eine Gruppe hat sich gefunden, wird gesundes Kochen, leckere und gesunde Ernährung im Alter zum Thema machen und wohl schon bald Kurse oder Informationsabende anbieten.“ Das sei ein erster praktischer Schritt, und bei weiteren Themen komme man auch voran: „Nachbarschaftshilfe, das war schon beim ersten Termin im Oktober ein großes Thema“, weiß auch Bernhard Eder: „Jung hilft alt, Alt hilft Jung, Alt hilft alt – sowas gibt es anderswo schon. Wir müssen schauen, was hier in Möhnesee gut ankommt. Wir müssen schauen, wie wir einen Pool an Helfern zusammenbekommen. Dafür müssen wir uns aber über Ziele und Zielgruppen noch genauer klarwerden, auch über die Frage, was man bekommt, wenn man hilft: Ein Dankeschön und Anerkennung, einen Stundensatz, eine Pauschale? Das wissen wir noch nicht.“ 

Eine weitere Anregung: „Zeitzeugen – ältere Menschen erzählen den Jüngeren, geben ihre Erlebnisse weiter, erlebte Geschichte aus erster Hand.“ Wird das gewünscht, würden sich Schulen dafür interessieren, taugt dieser Ansatz? Auch hier sagen die Organisatoren der Gesprächskreise: „Wir haben das angedacht, konkreter wird das in der jetzt folgenden Gruppenarbeit.“ Eine neue Gesprächsrunde wird es geben, ein Termin dafür steht noch nicht fest. Wer mitdiskutieren, mitdenken möchte, kann sich unter anderem mit Hans-Joachim Linnhoff bei der Gemeinde, Hubertus Feldmann im katholischen Pfarrbüro oder bei Christoph Fleischer oder Dietrich Woesthoff im evangelischen Gemeindebüro informieren.

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