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Bei den Körbecker Narren ist der Bär los

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KÖRBECKE -  Statt der Kuh flog am Samstag Abend bei der Körbecker Karnevalsgemeinschaft der Bär: Im Gasthof Böhmer wurde Laura Villbusch zum Kinderbär, Fabian Franke zum großen Bär und Niklas Koch zum Bärenlaier.

„Mir hat das vor zwei Jahren mit Prinz Playboy soviel Spaß gemacht, da habe ich mich gleich noch einmal beworben“, gibt die zehnjährige Laura Villbusch vergnügt zu Protokoll.

Sie steigt wieder als Kinderbär in den Pelz und tobt ausgelassen durch die angebrochene „Spraddelköppe“-Session.

Am Samstagabend stellten die Jecken der Körbecker Karnevalsgesellschaft KKG wieder munter den Gasthof Böhmer auf den Kopf, um drei wichtige Symbolfiguren der fröhlichsten Zeit im Jahr zu installieren: „Großer“ Bär ist Fabian Franke, an die Kette gelegt von Bärenlaier Niklas Koch. Während Laura Villbusch einerseits eine gewisse Nähe zur Karnevalstruppe der quirligen „Störtebekers“ unterstellt werden darf, ebenso wie eine gewisse Verbundenheit mit dem neuen „Adju“ Michael Weber, der ihr Patenonkel ist, gehören Bär und Laier zum aufstrebenden karnevalistischen Nachwuchs der Truppe „Dai Iulenspaigels“.

Bilder vom Tanztag der KKG am Sonntag:

Vor vier Jahren gegründet, sind die echt Körbker Jungs und Freunde eine Bereicherung in der alljährlichen „Bratkartoffelblüte“. Die Karnevalsoberen kamen, wie zu erfahren war, auch gar nicht umhin, die beiden „Iulenspaigels“ mit dem schrägen Ritterschlag zu versehen: „Wir waren bestens vorbereitet, haben eine bis ins Detail ausgefeilte Bewerbung abgeliefert, mit Lebenslauf und allem Zipp und Zapp, inklusive aussagekräftiger Zeugnisse aus der Bärenschule“, witzelte Niklas Koch. Zu dritt werden die Bären und der Laier ab sofort bei allen Veranstaltungen dem Dreigestirn und Elferratstross voranstürmen und für überschäumend gute Laune sorgen. Klar, dass sie auch gestern beim zweiten großen „Tanztag“ der Körbecker Garden in der Sporthalle mittendrin statt nur dabei waren: Die gute Laune ist ausgebrochen, es dürfte heiter bleiben – das schätzen auch Prinz Thorsten I. (Koerdt) und Adju Michael (Weber). Ja, und die Prinzessin? „Der geht’s immer noch gut!“, sagt der Prinz. „Nächsten Sonntag vielleicht nicht mehr so....“, vermutet der Adju. Am Samstag ist Prinzessinnenproklamation in der Möhneseehalle, die Karten sind jetzt im Griffelkasten und im Kiosk in Körbecke zu haben.

Es dürfte lohnen, mitzuverfolgen, wer in dieser Woche alles so beim Friseur sitzt und unerwartet die Haare so richtig schön hat... -  brü

www.baerenlaier.de

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