Möhnesee-Schüler knüpfen Kontakte zur Berufswelt

Über die richtige Warenpräsentation machten sich die Schüler Dijle Dag, Jocelyne Diby und Arniko Schulte am Stand von Früchte Sprenger Gedanken. Unterstützung bekamen sie von Dilan Dag (Dritte von links), die dort ihre Ausbildung zur Verkäuferin macht. - Fotos: Helms

MÖHNESEE - Eine geschäftige Messe-Atmosphäre herrschte gestern in den Räumen der Möhnesee-Schule in Körbecke. Dort fand erstmals das Ausbildungsforum statt, auf dem sich 30 regionale Unternehmen den Schülern der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 präsentierten.

Von A wie Altenpflege bis Z wie Zerspanungstechnik konnten sich die Jugendlichen über zahlreiche Handwerksberufe, soziale und kaufmännische Ausbildungen informieren und erste Kontakte knüpfen. Höchst erfreut über die große Bereitschaft der verschiedenen Unternehmen sich den Schülern vorzustellen, zeigte sich Schulleiterin Birgit Berendes. In ihrer Begrüßung hob sie die gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmerforum und der Gemeinde sowie das Engagement der Lehrer Petra Klimke und Meinolf Padberg, die die Idee des Ausbildungsforums in die Tat umgesetzt haben und den Einsatz der Schüler bei den Messe-Vorbereitungen hervor. Man wolle die Erfahrungen dieses ersten Forums auswerten und die Veranstaltung dann in einem Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden lassen, so Berendes.

Um den Schülern möglichst viele Berufe zeigen zu können, wurden im Vorfeld vier Wunschberufe notiert. Zwei Wünschen wurde jeweils entsprochen, bei den weiteren zwei werden die Schüler dann zu Berufen geschickt, die sie noch nicht auf dem Schirm haben. Die Kleingruppen hatten dann 20 Minuten Zeit, Betriebe und Berufe näher kennenzulernen und spezifische Aufgaben zu lösen.

So lockte beispielsweise das Haus Griese mit duftenden Gewürzen, die die Schüler zuordnen mussten (Koch) oder der Zubereitung von alkoholfreien Cocktails (Hotelkaufmann). Bei Früchte Sprenger wurde Regale ansprechend und logisch einsortiert (Verkäufer). Beim Montagespezialisten Ohrmann, Elektro Aßhoff, Moritz Holzkonzepte oder dem Dentallabor Schroeter ging es ebenfalls gleich praktisch zur Sache.

Alle Unternehmen hatten ihre derzeitigen Azubis mitgebracht, die den Schülern aus dem Ausbildungsalltag berichteten und für Fragen zur Verfügung standen. „Ein Ziel des Ausbildungsforums ist es etwaige Hemmschwellen abzubauen. Hier können die Schüler in ihrer gewohnten Umgebung gleich die richtigen Ansprechpartner kennenlernen und wissen zukünftig schon, an wenn sie sich wenden können“, so Padberg. Eine Rechnung die offenbar aufging. Die Stimmung war locker und von Neugier und Interesse geprägt.

Zwar hat Jocelyne ihren Traumberuf noch nicht gefunden, sie nutzte aber die Gelegenheit, sich sowohl über Werbegrafik als auch den Beruf der Verkäuferin genauer zu informieren. Relativ sicher sind sich hingegen Wendy Cholewa und ihre Freundin Mandy Joncyk. Die beiden möchten nach ihrem Schulabschluss in die Altenpflege. Dennoch haben sie die Chance genutzt, sich außerdem die Ausbildungsberufe Restaurantfachfrau, Tierwirtin und Handelsfachpackerin anzusehen. - ah

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