Zwischen See- und Brückenstraße

Architekt plant Haus-Quartett: Das passiert am Körbecker Ortseingang

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Das alte Gewächshaus weist darauf hin, dass an dieser Stelle einst die Gärtnerei Keßler tätig war, die heute noch den Blumenladen an der St.-Pankratius-Kirche betreibt.

Körbecke – Etwas ist seit einigen Tagen anders auf dem Grundstück zwischen See- und Brückenstraße, das sich in einem Dreieck am Ortseingang von Körbecke auf rund 4000 Quadratmeter in bester Lage erstreckt. 

Alle Sträucher, die hier standen, wurden abgeräumt – erstes sichtbares Zeichen dafür, das hier schon bald gebaut werden soll.

Die attraktive Lage – der Seepark und das Haus Griese liegen direkt nebenan, der Ortskern nur wenige Meter entfernt – hat den Körbecker Architekten Philipp Hartung vor einiger Zeit überzeugt und dazu bewogen, die Fläche zu erwerben. Inzwischen haben Politik und Verwaltung seinen Vorstellungen davon, was und wie er hier bauen möchte, zugestimmt: Die planerischen und rechtlichen Voraussetzungen, um mit der Vermarktung zu beginnen und in der Folge, voraussichtlich ab dem Herbst, dann auch Zug um Zug die insgesamt vier geplanten Baukörper hochzuziehen, sind erfüllt. 

Entscheidung gegen Klotz

„Ich habe mich bewusst gegen einen einzigen großen Klotz und für mehrere kleinere Häuser entschieden. Modern, architektonisch anspruchsvoll und mit vielfältigen Nutzungsoptionen“, beschreibt Hartung sein Konzept. Im Detail sieht das vor, dass an der Seestraße schräg gegenüber vom Haus Griese auf einer Gesamtfläche von rund 1230 Quadratmetern (inklusive 16 Pkw-Stellplätzen) ein dreistöckiges Ärztehaus entstehen soll mit jeweils einer Praxis pro Etage. Verhandlungen mit interessierten Medizinern sind bereits weit fortgeschritten. 

Westlich davon, ebenfalls mit der Zufahrt von der Seestraße, ist auf einem etwas kleineren Grundstück ein ebenfalls dreistöckiges Wohngebäude mit Flachdach geplant, mit Platz für bis zu acht Wohneinheiten. 

Das Ensemble komplettieren zwei weitere Häuser, jeweils mit Zufahrt von der Brückenstraße, im südlichen Teil des abschüssigen Areals, das dafür terrassenförmig gestaltet werden soll: ein weiteres Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten und sechs Stellplätzen (917 Quadratmeter Gesamtfläche), zweistöckig plus Staffelgeschoss, und ein Einfamilienhaus (645 Quadratmeter) südwestlich davon. 

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