Anruferin meldet sich erst Tage nach dem Fund

Vermeintlicher Kampfmittel-Fund am Möhne-Ufer: Entwarnung!

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Die beiden Gegenstände wurden am Möhne-Ufer in Delecke gefunden.

Delecke - Ein mutmaßlicher Landminen-Fund beschäftige die Feuerwehr Möhnesee am Montagabend stundenlang.

Bereits vor einigen Tagen hatte eine Spaziergängerin zwei verdächtig aussehende Objekte am Möhne-Ufer in Delecke gefunden. 

Nachdem sie mit weiteren Personen über ihren Fund sprach, entschied sie sich erst am Montagabend, nach Einbruch der Dunkelheit gegen 18.30 Uhr, die Polizei zu informieren.

Eine aufwändige Suche in der Dunkelheit

Die Polizei rief die Feuerwehr Möhnesee zur Amtshilfe, um den Bereich auszuleuchten. Doch zunächst standen die Einsatzkräfte vor einem Problem: Die Anruferin hatte sich nicht gemerkt, wo genau die mutmaßliche Landmine liegt. Folge: Das Gebiet musste fußläufig in einer Menschenkette abgesucht werden. 

Die vermeintlichen Landminen erwiesen sich als ungefährlich.

Als die Suche Erfolg hatte, konnte zumindest bestätigt werden, dass es sich bei den stark verrosteten Fund-Objekten tatsächlich um Sprengmittel handeln könnte - so hatten die beiden dosen-artigen Gegenstände durchaus Ähnlichkeit zu einer Rohrbombe.

Kampfmittelräumdienst wird angefordert

In Absprache mit dem Ordnungsamt wurde der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen, der gegen 21.40 Uhr Entwarnung geben konnte. Von den verrosteten Metalkörpern ging keine Gefahr aus. Was genau dort gefunden wurde, ist noch unklar und muss jetzt untersucht werden.

Erst am Samstag hatte es einen ähnlichen Fall gegeben: Dabei stellte sich die vermeintliche „Landmine“ als verrostete Rolle heraus.

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