Verkehrskontrolle am Möhnesee

26-Jähriger spuckt in Urinprobe - ohne Erfolg

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Eine ungewöhnliche Urinprobe gab es jetzt am Möhnesee.

Möhnesee-Stockum - Ein 26-jähriger Mann aus Menden hat am Donnerstagabend versucht, die Polizisten bei einer Verkehrskontrolle mit einem ungewöhnlichen Trick reinzulegen. Doch die Beamten bemerkten, dass etwas nicht stimmte.

Der Versuch des Autofahrers, beim Urintest gegen 21.45 Uhr an der Seeuferstraße in Stockum seine Probe mit Spucke zu versetzen, scheiterte kläglich.

Der Mendener wollte den Urin damit ausdünnen und die Polizisten hinters Licht führen, was aber sofort auffiel. "Den Unterschied zwischen Urin und Speichel erkennt man sehr schnell", sagt Polizei-Sprecher Holger Rehbock.

Mann stand unter Drogen

Die Beamten vor Ort erklärten dem Mann daraufhin, dass alternativ zum freiwilligen Drogenvortest auch eine Blutprobe angeordnet werden könne - so kam der Urinvortest doch noch zum "richtigen" Abschluss. 

Das Ergebnis: Positiv. Die Fahrt ging weiter ins Krankenhaus, wo dem Mendener schließlich eine Blutprobe entnommen wurde.

Der Täuschungsversuch werde für ihn keine Folgen haben, erklärt Rehbock auf Anfrage, denn der Urintest sei ohnehin auf freiwilliger Basis.

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