Windkraftanlagen in Schoneberg

Flügel von Windrad abgebrochen: Das sagt der Gutachter

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Das defekte Windrad (hinten) ist repariert. Eine Ursache für den Rotorbruch wurde nicht gefunden.

Schoneberg – Die Windkraftanlage in Schoneberg, bei der im Januar ein Rotorblatt abgebrochen und auf den Acker gestürzt war, ist wieder in Betrieb. „Eine Ursache für den Schaden am Rotor ist nicht erkennbar“, stellte dazu ein Gutachter fest.

Der Kreis Soest bestätigte auf Anfrage des Anzeiger, dass der Betreiber der Bauaufsicht eine entsprechende Sachverständigenbescheinigung vorgelegt hat. 

Insofern hat er laut Kreis Soest einen Anspruch darauf, den Betrieb wieder zu starten. Das Verfahren sei mit der Auto-HU durch den TÜV zu vergleichen.

Rotorblatt gebrochen

An einem Windrad, das im Feld südöstlich von Nordwald steht, war einer der drei Flügel abgebrochen und zu Boden gefallen. Die beiden Windkraftanlagen waren im Jahr 2001 genehmigt worden, jetzt also 18 Jahre alt. Das Areal wurde damals abgesperrt und entsprechend Schilder aufgestellt, die darauf hinwiesen, dass das Betreten der Flächevorübergehend verboten ist. 

Anlage wurde vorerst stillgelegt

Der Kreis Soest hatte das Windrad und die Anlage baugleichen Typs in direkter Nachbarschaft nach dem Bruch vorerst stillgelegt. Das Areal wurde abgesperrt. Der Hersteller hat bereits bestätigt, dass eine regelmäßige Überprüfung der Anlage im Zwei-Jahresturnus erfolgt. Zuständig für die Anlage ist beim Kreis die Abteilung Bauen, Wohnen und Immissionsschutz.

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