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Elf neue Fahrzeuge und Gerätschaften für die Lippetaler Feuerwehr eingeweiht

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Von: Michael Dülberg

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Wie eine ganze Armada stand die neue Flotte der Lippetaler Feuerwehr rund um den Lippborger Marktplatz aufgebaut.
Wie eine ganze Armada stand die neue Flotte der Lippetaler Feuerwehr rund um den Lippborger Marktplatz aufgebaut. Im Beisein von Bürgermeister Matthias Lürbke (Mitte) und den Gemeindebrandmeistern Meinhard Reinecke (2. von rechts) und Norbert Stuckmann (links) segneten Vikar Ralf König (rechts) und Pastor Werner Vedder (2. von links) die neuen Fahrzeuge und Geräte. © DÜLBERG

Wie eine ganze Armada stand die neue Flotte der Lippetaler Feuerwehr rund um den Lippborger Marktplatz aufgebaut. Über die Neuanschaffungen und Übernahme von elf Einsatzfahrzeugen und Gerätschaften berichtete Bürgermeister Matthias Lürbke.

Lippborg – Eine bisher nie gekannte Menge von modernen Einsatzmitteln, die die über 300 Köpfe starke Truppe der Freiwilligen beim Bekämpfen von Bränden auch im Außenbereich, beim Einsatz auf der Lippe und im Falle eines großen langandauernden Stromausfalles im Katastrophenschutz verstärken.

Feuerwehr optimal ausgerüstet: Was gibt es Neues?

Am Freitagabend, 8. Oktober, wurden die Fahrzeuge und Geräte, die kommunal beschafft wurden und auch Fahrzeuge, die das Land Nordrhein-Westfalen der Lippetaler Feuerwehr zur Verfügung stellt, von Vikar Ralf König und Pastor Werner Vedder eingeweiht:

■ Das Hilfeleistunglöschgruppenfahrzeug (HLF 20) aus Oestinghausen;

■ die beiden Tankwagen (TW 15 000), einer steht im Bereich Brockhausen einer im Bereich Nordwald;

■ der Kommandowagen VW-Passat-Allrad (Kdow) Dienstfahrzeug der Leiter der Feuerwehr;

■ das Rettungsboot (RTB 1 / getauft auf den Namem Ida) samt Trailer vom Löschzug Herzfeld;

■ und vier Feuerwehranhänger-Notstrom (FwA-Notstrom) mit einer Leistung von je 35 kVA, stationiert in Lippborg, Hovestadt, Brockhausen und Oestinghausen.

Land NRW stationiert Stromerzeuger in Lippetal

Zusätzlich wurden noch die folgende Fahrzeuge, die vom Land im Rahmen des Katastrophenschutzes in Lippetal stationiert werden, eingeweiht: Der Gerätewagen-Logistik (GW-L 2) aus Oestinghausen und der Feuerwehranhänger-Notstrom (FwA-Notstrom) mit einer Leistung von 250 kVA, stationiert in Oestinghausen.

Lokalpolitiker, Verwaltung und Bürger waren dabei

Zur Einweihung kamen neben den Feuerwehrleuten auch Vertreter der Ratsfraktionen sowie zahlreiche Zaungäste aus dem Umfeld der Feuerwehr. Alle zeigten sich beeindruckt von der aufgestellten Fahrzeugflotte und besichtigten nebenbei den Anbau an das Lippborger Feuerwehrgerätehaus, der aus diesem Anlass ebenfalls eingeweiht wurde.

Gemeindebrandmeister Meinhard Reinecke dankte dem Rat und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit und für die Bereitstellung der neuen Fahrzeuge. Insbesondere erwähnte er die Beschaffung der beiden Milchsammelfahrzeuge, die zukünftig als Tankwagen für Löschwasser im Außenbereich genutzt werden, dort wo wenig oder gar kein Löschwasser aus Gewässern oder Hydranten zur Verfügung steht.

Mobile Wasserspeicher erregen Aufmerksamkeit

Das in Lippetal entwickelte Modell werde inzwischen von vielen Kommunen in der Bundesrepublik nachgefragt und kopiert. Bürgermeister Matthias Lürbke würdigte die Nachwuchsarbeit der Lippetaler Feuerwehr. Als Anerkennung überreichte er den Ausbildern der Löschzüge aus Herzfeld, Lippborg und Oestinghausen westfälische Flachgeschenke, die für die Jugend verwendet werden sollen. Noch während der Feierstunde hatte das Feuerwehr Grill-Team um Roland Reelsen Bratwürste geröstet und Gerstenkaltschale bereitgestellt.

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