Oliver Pöpsel leitet Kommission des Dorfwettbewerbes

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Zu Beginn der ersten Sitzung der neuen Kommission des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ verabschiedete Landrätin Eva Irrgang den langjährigen Kommissionsleiter Rolf Meiberg (Mitte), der sein Amt an Oliver Pöpsel (rechts) übergab.

Kreis Soest / Lippetal – Auf der Tagesordnung der ersten Kommissionssitzung für den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in diesem Jahr standen unter anderem die Benennung der Jurymitglieder, Informationen zu der Ausschreibungsrichtlinie und den Fragebögen für die teilnehmenden Dörfer sowie die allgemeine Termin- und Organisationsplanung für 2020. Oliver Pöpsel löste Rolf Meiberg als Kommissionsleiter und Jury-Vorsitzenden ab.

Der Anzeiger befragte den neuen Kommissionsleiter nach seinen Plänen. 

Der Anzeiger gratuliert zum neuen Amt: Was ist Ihre erste Botschaft an die Dörfer als Kommissionsleiter?

„Ich hoffe auf eine rege Beteiligung beim bevorstehenden Dorfwettbewerb 2020 und freue mich schon jetzt auf den offiziellen Startschuss des Wettbewerbs Anfang September.“ Teilnahme willige Dörfer können sich bis zum 31. Oktober anmelden und die Fragebögen und Unterlagen anfordern per E-Mail bei jutta.muenstermann@kreis-soest.de. oder renate.dicke@kreis-soest.de Wie setzt sich die 12-köpfige Jury zusammen? Sechs kommen vom Kreistag, also Politiker aus verschiedenen Parteien, weitere sechs aus der Verwaltung sowie von Verbänden wie Landwirtschaftskammer, Landfrauen, Kreisheimatpflege, Natur- und Landschaftsschutz sowie Regionalentwicklung. Welche Dörfer können teilnehmen? Wir unterscheiden und bewerten in zwei Gruppen: Dörfer bis zu 800 Einwohner und Dörfer zwischen 800 bis 3000 Einwohner. Danach wird es dann einen Nummer zu groß, um das noch bewältigen zu können.

Wann wird die Kommission auf Reisen in die Dörfer gehen und wird sie so alles bewerten?

Wir haben jetzt vier Bewertungsbereiche zusammengestellt, das sind Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen – Bürgerengagement und soziale, kulturelle und sportliche Aktivitäten – Baugestaltung und Siedlungsentwicklung sowie Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft. Äußerlichkeiten sollen weniger nach vorne gestellt werden. Stattdessen Aspekte wie wirtschaftliche Entwicklung und auch auch medizinische Versorgung, Infrastruktur, gibt es Zukunft für junge Familien zum Beispiel Neubaugebiete. Auch Umweltaspekte sind relevante Themen wie Bepflanzung mit heimischen Gehölze, ökologisch sinnvolle und insektenfreundliche Umgebung. Warum und wie weichen Sie damit etwas von den landesweit geltenden Kriterien ab? Wir wollen andere Akzente setzen und dass möglichst viele Dörfer teilnehmen und alle gute Chancen haben. Kritisiert wird am Wettbewerb, dass eigentlich immer die gleichen Dörfer gut abschneiden und andere, die zum Beispiel an einer Bundesstraße liegen, keine Chance haben? Zum ersten werden die Dörfer, die vor drei Jahren, also 2017 gesiegt haben, diesmal nicht am Wettbewerb teilnehmen.

 Welche Sieger und Platzierte gibt es und welche Preise? 

In jeder Bewertungsgruppe werden die 4 Siegerdörfer ausgezeichnet! Die ersten Plätze erhalten 2000€, die zweiten 1700€, die dritten 1500€ und die vierten Plätze( diese werden in der Regel mehrfach vergeben) 675€: Zu dem verleihen wir mindestens 10 Sonderpreise für gute Präsentation oder Moderation sowie tolle Initiativen in einzelnen Kriterien!

Was ist eigentlich der Sinn und das Ziel des Wettbewerbs?

Der Wettbewerb soll Bewegung in die Dorfgemeinschaft bringen, die Bürger dazu motivieren etwas zu verbessern, zu begrünen oder zu verschönern. Insgesamt soll der Wettbewerb dazu beitragen, dass das Leben auf dem Land attraktiver wird.

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