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Sturm „Eugen“ schlägt in Lippetal zu: Kastanie hält Sturmböen nicht stand

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Von: Michael Dülberg

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Sturm „Eugen“ sorgte dafür, dass eine morsche Kastanie abbrach und in den Schlossgraben in Hovestadt fiel.
Sturm „Eugen“ sorgte dafür, dass eine morsche Kastanie abbrach und in den Schlossgraben in Hovestadt fiel. © Michael Dülberg

Sturm „Eugen“ hat auch in Lippetal seine Spuren hinterlassen. In Hovestadt fiel ihm eine alte Kastanie zum Opfer.

Lippetal-Hovestadt - Halt- und ziemlich saftlos war die Kastanie an der „Schlossallee“, die von heftigen Windböen des Tiefausläufers „Eugen“ gestern Nachmittag entwurzelt wurde. Der Baum stürzte im wahrsten Sinne des Wortes „stumpf“ in die gräfliche Gräfte von Wasserschloss Hovestadt.

Friedrich-August Graf von Plettenberg wurde informeiert, stellte aber vor Ort bei der Inspektion des Baumes fest, dass die Kastanie auf Grund und Boden der Gemeinde Lippetal gestanden hatte. So muss wohl der Lippetaler Bauhof anrücken, um den kranken Baum in der Gräfte zu zersägen und zu entsorgen.

Kastanien werden seit einigen Jahren von einem Bakterium befallen, das sie schwächt und gegen Pilze anfällig macht. Letztlich dürfte aber auch die Trockenheit der vergangenen Jahre für das Absterben des Baumes verantwortlich sein.

Der größte Teil der Wurzeln war vergilbt und faulig-morsch. Trotzdem hatte es der Baum noch geschafft, mit wenigen intakten Wurzeln reichlich Blätter auszutreiben.

Glück bei der ganzen Sache, dass der mächtige Stamm ins Wasser kippte und nicht Passanten oder Fahrzeuge beim Umfallen gefährdete. Nachbarbäume dürften jetzt genauer unter die Lupe genommen werden, denn umfallende Kastanien sind eben keine Ausnahme mehr.

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