Salz frass Steine auf

Neues Pflaster am St.-Ida-Kirchplatz

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Ganze Arbeit leisten Guido Schmidt und Johannes Möllmeier. Ihr Auftrag: Das Basaltpflaster rund um die Kirche zu erneuern. Foto: Dülberg

Herzfeld – Passanten staunen über die beiden Pflasterer Guido Schmidt und Johannes Möllmeier. Sie arbeiten seit einigen Tagen neben der Sakristei der St. Ida-Kirche. Ihr Auftrag: Das Basaltpflaster rund um die Kirche zu erneuern.

Laut Pastor Jochen Kosmann waren die alten Steine zum Teil zerborsten. Die Pflasterer vermuten, dass der Einsatz von Streusalz in früheren Jahren die Zersetzung der Steine begünstigt hat. Jetzt heißt es also, über 400 Quadratmeter neue Basaltsteine Stück für Stück einzusetzen, gerade zu schieben und mit dem Hammer und Mörtel festzuklopfen. 

Schuppenmuster bleibt erhalten

Dabei erneuern die Mitarbeiter der Firma Ringbeck aus Oelde das so genannte Schuppenmuster, das schon vorgegeben war. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im August, bis zur anstehenden Kinderkommunion in Herzfeld am 30. August, im Wesentlichen abgeschlossen sein. Also noch vor Beginn der traditionellen Ida-Woche am Sonntag, 6. September, noch bevor die Große Identracht vorbeizieht -- sofern Corona dies zulässt. Der Kirchplatz in Herzfeld wurde vor 30 Jahren im Zuge einer Fördermaßnahme neu gestaltet und gepflastert. 

Mosaiken aus Kleinpflaster

Die Pflasterung besteht aus Kleinpflaster in den Mittelbereichen und Mosaikpflaster in den Randbereichen. Das Mosaikpflaster wurde aus Grauwacke erstellt. In den vergangenen Jahren platzen immer mehr Steine in den Seitenbereichen auf und lösen sich aus dem Verbund. Diese Flächen wurden laufend jährlich ausgebessert, eine eher kurzweilige und keine nachhaltige Lösung. Ein kleiner Bereich (Einfahrt Lippestraße) wurde vor ein paar Jahren durch ein Mosaikpflaster aus Basalt ausgetauscht. Hier treten die Probleme nicht mehr auf. Die Kosten belaufen sich auf annähernd 70 000 Euro, die sich die Kirchengemeinde und die Gemeinde Lippetal zu gleichen Anteilen teilen, heißt es.

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