Stepke-Kita hat die Arbeit aufgenommen

„Wiesenhüpfer“-Getümmel im Albertussaal

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Fröhliche Wiesenhüpfer tummeln sich rund um Matten und Spiel- und Sportgeräte im Hovestädter Albertussaal, der zur Turnhalle umfunktioniert wurde.

Hovestadt – Die 31 Kita-Kinder der neuen Einrichtung „Wiesenhüpfer“ machen ihrem Namen alle Ehre, sie wirbeln quicklebendig umeinander.

Die Kids, die aus verschiedenen Dörfern Lippetals hierher kommen, sind aufgeteilt in zwei Gruppen, die älteren „Häschen“ und die ganz kleinen „Grashüpfer“. Das älteste Häschen ist vier Jahre und der jüngste Grashüpfer gerade zehn Monate alt. Zum Fototermin mit dem Anzeiger hat Kita-Leiterin Ann Reismann vom Träger ‘Stepke-Kitas’ im Albertussaal, der ‘zur Sporthalle umgewandelt worden ist, einige Geräte aufgestellt, die die Kinder jetzt in Besitz nehmen. Fröhlich und unbeschwert tummeln sie sich und haben sichtlich Spaß beim Spiel und am Ende klappt es auch ganz gut mit dem augenblicklichen Stillehalten fürs Corona-gerechte Zeitungsfoto mit ausreichend Abstand. 

Team seit August bei der Arbeit

Das Team um Ann Reismann hat sich Anfang August schon im Albertussaal zusammengefunden, um die Kita-Arbeit vorzubereiten, seit Mitte August läuft das Projekt, mit dem die 31 Kinder betreut werden, die in den anderen acht Kindergärten Lippetals keine Aufnahme gefunden hätten. Maximal kann die neue Kita-Einrichtung im Albertussaal laut Ann Reismann 34 Kinder betreuen. „Auf das Kind konzentrierte Arbeit und Partizipation der Kinder am Geschehen in der Einrichtung“, das sind laut Ann Reismann die Leitlinien, unter der man die pädagogische Richtung der Kita „Wiesenhüpfer“ zusammenfassen kann. 

Mitbestimmung und Mitwirkung

Das bedeutet einerseits Mitbestimmung bei dem täglichen Programm, andererseits aber auch Mitwirken und Mithelfen, wenn es zum Beispiel darum geht, den Tisch zu decken oder nach dem Mittagessen das Geschirr abzuräumen. Groß geschrieben wird in der Kita auch das Thema Bewegung. Dazu finden die Kinder im Albertussaal mit seinen Spiel- und Sportgeräten und ganz viel Platz nahezu ideale Bedingungen vor. Und auch das Singen von kindgerechten Liedern findet regelmäßig seinen Platz im Tagesprogramm. „Natürlich gehen wir so oft wie möglich auch vor die Tür und raus in die Natur“, berichtet Ann Reismann. So wurden auch mit dem Ausflugsmobil „Krippenwagen“ zum Ziehen mit Sitzplätzen für sechs Kinder bereits die umliegenden Spielplätze und die Lippe am Wasserschloss Hovestadt erkundet. 

Natur, Kreativität und Bewegung

In der Natur ergeben sich dann weitere Themen, wenn sich am Wegesrand zum Beispiel Kastanien finden. Folglich wird zur Förderung der Kreativität viel gebastelt, so wie zurzeit Laternen für den Martinstag. Der große Umzug fällt zwar wegen Corona aus, das Kita-Team plant allerdings einen kleinen Umzug auf dem Gelände am Albertussaal in Hovestadt, falls das irgendwie realisierbar und zulässig sein wird. Damit die Kinder auch was fürs Leben lernen, werden verschiedene Themen behandelt. Dabei erfahren die Jüngsten zum Beisspiel, was es mit den Jahreszeiten auf sich hat und wie Monate und Wochentage benannt werden. In der Kita „Wiesenhüpfer“ gibt es zurzeit eine Vollverpflegung mit Frühstück, Getränken und Mittagessen. 

Müsli oder Butterbrot zum Frühstück

Beim Frühstück können die Kinder zwischen Müsli und Butterbrot aussuchen, das Mittagessen wird aus der Stepke-Küche in Arnsberg geliefert, solange die eigene Kücke in der noch zu bauenden Kita an der Grundschule in Lippborg noch nicht fertig ist. Hier wird der Baubeginn in Kürze erwartet. Die Kita wird sich voraussichtlich am kommenden Montag, 26. Oktober, von 16 bis 18 Uhr den Eltern bei einem Corona-gerechten Tag der offenen Tür allen interessierten Bürgern vorstellen

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