Ford total zerstört

Schwerer Unfall in Lippetal: Promille-Fahrer prallt gegen Baum

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Der Lippetaler wurde bei der Kollision mit dem Straßenbaum schwer verletzt.

Lippetal - Schwerer Verkehrsunfall in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwischen Lippetal und Eickelborn. Ein 49-Jähriger krachte mit seinem Ford gegen einen Straßenbaum. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Er hatte Alkohol getrunken.

Gegen 0.30 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Postweg (L636) zwischen Lippetal und Eickelborn gerufen. Ihnen war ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet worden, bei dem ein Auto gegen einen Baum gefahren und der Fahrer eingeklemmt sei. 

Als die Rettungskräfte wenige Minuten später auf der Landstraße nördlich von Schoneberg eintrafen, hatte sich der Fahrer, ein 49-Jähriger aus Lippetal, entgegen der ersten Meldung bereits eigenständig aus seinem Ford Fiesta befreien können.

In leichter Linkskurve frontal gegen einen Baum

Dennoch erlitt der Mann schwere Verletzungen. Er wurde umgehend mit einem Rettungswagen ins Klinikum Stadt Soest gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge war er in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dort frontal gegen einen Straßenbaum gerast.

Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsmittel des Fords ab.

Offiziell gilt die Unfallursache noch als unklar. Jedoch ergaben sich für die Polizei vor Ort konkrete Hinweise darauf, dass der Mann unter Alkoholeinfluss am Steuer saß. Gegenüber der Polizei gab er zu, dass er vor der Fahrt Alkohol getrunken hatte.

Im Krankenhaus wurde ihm daher zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen, die Aufschluss über den Alkoholwert in seinem Körper bringen soll. Über ihr Ergebnis gibt es noch keine Informationen.

Feuerwehr Lippetal rückt mit Großaufgebot aus

Die Feuerwehr Lippetal war aufgrund der Erstmeldung über eine eingeklemmte Person mit einem Großaufgebot ausgerückt: Im Einsatz waren der Löschzug Herzfeld, die Löschgruppe Hovestadt, der Rüstwagen aus Lippborg und die Einsatzleitwagen-Gruppe. 

Da nach Eintreffen der ersten Rettungskräfte klar war, dass das Unfallopfer nicht mehr aus seinem Fahrzeugwrack befreit werden musste, konnte das Kontingent an Einsatzkräften schnell zurückgefahren werden. Ein Teil der freiwilligen Feuerwehrleute sicherte vor Ort den Brandschutz und streute ausgelaufene Betriebsmittel des Fords ab. Die Feuerwehr konnte den Einsatz gegen 1 Uhr beenden. Wenig später wurde der stark deformierte Fiesta abgeschleppt. An ihm entstand Totalschaden.

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