Der Wald ist wieder sicher: Kinder am Roggenkamp freuen sich

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Die beiden Schwestern Nela (rechts) und Lenja Metzler sind froh, dass sie jetzt wieder gefahrlos in dem kleinen Waldstück am Roggenkamp spielen können.

Lippborg -  In Windeseile hat es nicht geklappt – eher hat in diesem Fall wohl gut Ding eine Weile gebraucht. Aber jetzt sind die Sturmschäden in einem kleinen Wäldchen am Roggenkamp soweit beseitigt, dass die Kinder aus dem benachbarten Wohngebiet dort wieder gefahrlos spielen können. 

Mitte März hatten sich Nela Metzler (7) und ihre ein Jahr ältere Schwester Lenja hingesetzt und einen Brief an Bürgermeister Matthias Lürbke geschrieben – genauer gesagt: einen Hilferuf. Der Sturm Friederike hatte in dem Forst hinter ihrem Haus so viele Bäume entwurzelt oder zumindest in ihrer Standfestigkeit beeinträchtigt, dass das Betreten des Waldes verboten werden musste. Da könnte sich der Bürgermeister doch einmal drum kümmern, fanden die Kinder – und Lürbke sagte zu, genau das zu tun. 

Allerdings bat er um Verständnis dafür, dass es eine Weile dauern könnte, bis sich Mitarbeiter der Gemeinde dort an die Arbeit machen würden. In der vergangenen Woche war es dann aber endlich soweit: Mit schwerem Gerät wurde das Totholz, die Kinder können jetzt wieder auf ihren Lieblingsspielplatz zurückkehren. Dafür sind Nela, Lenja und die anderen Kinder aus dem Wohngebiet dankbar. 

So schön wie vorher ist es nicht mehr

Allerdings fehlen jetzt natürlich eine ganze Menge Bäume, so schön wie vor Friederike ist der kleine Wald deshalb nicht mehr. Deshalb hoffen die Kinder am Roggenkamp auch darauf, dass die Bäume ersetzt werden, die dem Sturm zum Opfer gefallen sind. 

Die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht: Die Gemeindeverwaltung ist nämlich wohl grundsätzlich in der Pflicht, neben der Beseitigung der Sturmschäden auch für die Wiederaufforstung zu sorgen. 

Gemeinde will neue Bäume pflanzen

Auch das wird zwar aller Voraussicht nach nicht in Windeseile passieren, aber auf der To-do-Liste der Gemeindeverwaltung steht das Thema schon einmal. Und zwar weit oben: Matthias Lürbke rechnet damit, dass die Gemeinde noch vor Weihnachten neue Bäume pflanzen wird.

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