Millionenförderung durch Land NRW

Sassendorfer Ortskern kann jetzt hübscher werden

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Mit der Bewilligung der Zuschüsse ist das Schicksal der Fußgängerbrücke besiegelt, sie kann nun abgerissen werden.

Die geplante Aufwertung des Sassendorfer Zentralorts kann weiter gehen, die Gemeinde hat jetzt eine Förderzusage erhalten.

Bad Sassendorf – Die geplante Aufwertung des Zentralorts kann weiter gehen, die Gemeinde hat jetzt eine Förderzusage des Landes in Höhe von 1,358 Millionen Euro erhalten. 

Die geplante Aufwertung des Zentralorts kann weiter gehen, die Gemeinde hat jetzt eine Förderzusage des Landes in Höhe von 1,358 Millionen Euro erhalten. Eingesetzt werden sollen die Mittel unter anderem für die Umgestaltung des Jahnplatzes, die Aufwertung der Bismarckstraße oder die Anbindung der Westfälischen Salzwelten an die Bahnhofstraße. 

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Salzweltenareals können voraussichtlich schon in der kommenden Woche beginnen, berichtete Bürgermeister Malte Dahlhoff. 

Überbracht hatte die gute Nachricht aus Düsseldorf der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Heinrich Frieling. Demnach wurden für die Gemeinde Bad Sassendorf insgesamt 1,358 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ bewilligt. 

Die Mittel waren für den Rückbau der Fußgängerbrücke am Jahnplatz sowie weitere Maßnahmen zur Aufwertung des Ortskerns beantragt worden. Dazu gehört insbesondere auch eine Aufwertung der Bismarckstraße, die im Umfeld des Neubaus für die Hellweg-Klinik zusätzliche Bedeutung erlangt. Nach der offiziellen Übersendung des Bewilligungsbescheides werden die Mittel bald zur Verfügung stehen, so die Gemeinde. 

Ein wichtiger Punkt ist eine attraktive Anbindung von Hof Haulle Richtung Bahnhofstraße und Ortsmitte.

Angesichts der derzeit schwierigen Lage sei die Städtebauförderung ein richtiges und wichtiges Zeichen, dass das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund den Kommunen zur Seite stehe, berichtet der Landtagsabgeordnete Frieling. Mit dem Geld könne Bad Sassendorf nun bereits etwas in die Zukunft blicken. Gleichzeitig sei die Förderzusage ein wichtiges Zeichen an die Wirtschaft und das Handwerk und eröffne eine Perspektive für die Zeit nach der Coronakrise. 

Auch Bürgermeister Malte Dahlhoff zeigte sich sehr erfreut über die Förderzusage: „Dank der Mittel ist es uns möglich, einen weiteren Mosaikstein in der Attraktivierung unseres Zentralortes, die wir mit der Neugestaltung des Kurparks, der Sanierung der Therme und den Salzwelten begonnen haben, einzusetzen.“

Städtebau und Soziale Integration

An der Finanzierung der Städtebauförderung und des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ beteiligen sich das Land NRW mit 198,1 Millionen Euro, der Bund mit 191,3 Millionen Euro und die Europäische Union mit 7,2 Millionen Euro. Allein in den Kreis Soest fließen nach aktuellem Stand rund 9,4 Millionen Euro.

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