Neue Lösung für Sportplatz gesucht

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Im Sommer zu trocken, nach viel Regen zu nass: Der Zweitplatz des VfJ Lippborg an der Herzfelder Straße ist schwer zu sanieren. Deshalb wird jetzt über Alternativen nachgedacht.

Lippborg - Im heißen Sommer wird die Grasnabe sehr dünn, bei viel Regen fließt das Wasser nicht ab. Das ist die Realität auf dem Nebensportplatz des VfJ Lippborg. Deshalb soll das Spielfeld saniert werden.

Dabei treten allerdings Probleme auf. Die bisher angebotenen Lösungen wie zum Beispiel eine Spezial-Schlitz-Drainage sind laut Verwaltung nicht überzeugend und zielführend genug. Außerdem sind sie technisch gemäß Bodengutachten kaum durchführbar und würden obendrein teuer. 

"Lösungen in alle Richtungen"

Deshalb will Bürgermeister Matthias Lürbke „nach allen Richtungen“ nach Lösungen suchen. Jetzt wird von der Verwaltung geprüft, ob es dafür zum Beispiel vom Land NRW einen tüchtigen Zuschuss geben kann. Den Platz, der erst vor zwei Jahren von der Gemeinde Lippetal mit Flutlicht ausgestattet wurde, hat der Verein in den 80er Jahren quasi in Eigenleistung errichtet, um den Hauptplatz an der Breslauer Straße zu entlasten und mehr Spiel- und Trainingsmöglichkeiten zu bekommen. CDU-Ratsherr Wolfgang Parschau hatte damals beim Bau den Hut auf. Ein VfJ-ler erinnert sich, dass Parschau den Platz mit seinen Maschinen damals fast alleine aus dem Boden gestampft hat. 

Platz rund 30 Jahre alt

Nach rund 30 Jahren, in denen der Platz den Kickern vom VfJ gute Dienste geleistet hat, ist jetzt aber der Wurm drin. Im Sommer zu trocken, im Winter zu nass, das macht keinen Spaß. VfJ-Vorsitzender Dirk Rünker erklärt, dass der Verein bisher bewusst nicht auf kostenträchtige Lösungen gedrängt habe. Man war mit der angekündigten Sanierung des maroden Spielfeldes zufrieden. 

Neue Überlegungen

Aber nun müsse neu überlegt werden und der Platz an der Herzfelder Straße müsse gerade im Winter den Rasenplatz im Stadion den an der Breslauer Straße entlasten. Das habe sich schon in Herzfeld und Oestinghausen gezeigt, wo die Grasnabe der Hauptplätze sich stark aufgrund der geschaffenen Entlastung verbessert habe. Bürgermeister Matthias Lürbke will nichts versprechen, bestätigt aber im Gespräch mit dem Anzeiger „Überlegungen in alle Richtungen“. 

Für alle tragfähige Lösung

Entscheidend sei nach seiner Ansicht, dass eine Lösung gefunden wird, die für den Gemeinderat tragfähig ist und von Vereinsseite akzeptiert wird. Hierbei spiele sicherlich eine wichtige Rolle, welche Fördermöglichkeiten genutzt werden können. In dieser Disziplin sind die Lippetaler allerdings bekanntlich gut aufgestellt.

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