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Nächtlicher Brand-Alarm in Lippborg: Feuer springt auf Scheune über - Polizei ermittelt

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Von: Marcel Voß

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Die Feuerwehr löschte in der Nacht zu Freitag einen Brand in Lippborg.
Die Feuerwehr löschte in der Nacht zu Freitag einen Brand in Lippborg. © Schlunz/Feuerwehr

In der Nacht zu Freitag musste die Feuerwehr einen Brand im Norden Lippborgs löschen. 

Update, 10.25 Uhr: Wie die Polizei jetzt mitteilt, handelte es sich bei der Mülltonne um zwei Papier- und Restmüllcontainer. Der Brand hätte den Beamten zufolge „weitaus schlimmere Folgen haben können“, wenn ein Bewohner die brennenden Behälter nicht schon um 0.33 Uhr bemerkt und die Feuerwehr gerufen hätte.

Neben den Müllcontainern wurden ein in der Nähe befindlicher Wassertank und die Holzbalkenkonstruktion der angrenzenden Scheune in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Zeugenhinweise werden unter Telefon 02921/91000 entgegengenommen.

Brand in Lippetal-Lippborg: Erstberichterstattung

Lippetal-Lippborg - Der Alarm kam um 0.24 Uhr von einem Bauernhof im Frölichweg, dort fing die vor einer Scheune abgestellte Mülltonne aus bislang ungeklärter Ursache Feuer.

Der Landwirt wurde laut Feuerwehr darauf aufmerksam, weil im Haus und auf dem Hof plötzlich der Strom ausfiel. Er begann bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte mit dem Löschen mithilfe eines Feuerlöschers und eines Wasserbehälters.

Brand in Lippetal-Lippborg: Einsatz unter Atemschutz

Bei Ankunft der Wehr war das Feuer bereits auf das Scheunentor und die Traufe des Dachstuhls übergesprungen. Mehrere Trupps der Löschzüge aus Oestinghausen und Lippborg löschten den Brand unter Atemschutz.

Anschließend wurde der betroffene Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert und die Wand des Fachwerk-Gebäudes sowie der Dachbereich der Scheune von innen und außen gekühlt. „Um sicherzugehen, dass alle Glutnester abgelöscht worden sind, wurde das Scheunentor ausgehängt“, heißt es im Bericht der Feuerwehr.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der nächtliche Einsatz war nach einer Stunde und 46 Minuten beendet. Auch die Polizei und der Rettungsdienst des Kreises Soest waren vor Ort.

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