1. Soester Anzeiger
  2. Lokales
  3. Lippetal

Ministerin genehmigt die „Lippetalschule“

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Vorfreude: Wenn sich genügend Eltern für die Gemeinschaftsschule in Lippetal entscheiden, gehören sie zu den ersten Fünftklässlern.

LIPPETAL/DÜSSELDORF - Der Modellversuch „Gemeinschaftsschule“ in der Gemeinde Lippetal unter dem Arbeitstitel „Lippetalschule“ kann beginnen. Freitagmorgen um 9 Uhr gab NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann die Liste der 17 Schulen heraus, die schon nach den Sommerferien im September an den Start gehen werden.

Für den Lippetaler Rat, für Bürgermeister Matthias Lürbke und seine Schulexperten geht damit der ersehnte Wunsch in Erfüllung, die neue Schule einrichten zu können. Voraussetzung ist jetzt noch, dass sich im Anmeldeverfahren, das am Montag, 14. Februar, beginnt, genügend Schülerinnen und Schüler für die Lippetal-Schule entscheiden.

Heute findet im Schulzentrum in Herzfeld der Tag der offenen Tür statt. Dabei präsentiert die Gemeinde bereits die zukünftigen fünf Klassenräume, in denen die ersten Schüler der Lippetalschule unterrichtet werden. Sie wurden ganz bewusst mitten im Zentrum der Schule angelegt.

Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen können zum neuen Schuljahr zur Gemeinschaftsschule überwechseln. Da in den fünften und sechsten Klassen der Lippetalschule integrativ auf gymnasialen Standard unterrichtet wird, werden die ehemaligen Klassenverbände vorläufig weitgehend erhalten bleiben können. Alle Schüler haben also noch zwei Jahre Zeit sich zu entwickeln, ehe die Unterscheidung in Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler vorgenommen wird. Aber auch danach soll die Möglichkeit, in eine andere Schulform zu wechseln, leicht gemacht werden. Die Schülerinnen und Schüler, die jetzt in der Gemeinschaftsschule beginnen, würden bei erfolgreicher Schullaufbahn im Jahre 2020 das erste Lippetaler Abitur ablegen. ▪ dümi

Auch interessant

Kommentare