Klimaplan

CDU will Lippetal grüner machen

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Blühstreifen statt Straßenbegrenzungsgrün

Die Fraktion schlägt konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Klimas in der Gemeinde vor

Zunächst war der Antrag noch vage, jetzt legt die CDU nach: Die Christdemokraten haben sich vorgenommen, den Klimaschutz vor der eigenen Haustür zu verbessern.

Der Umweltausschuss befasst sich am kommenden Mittwoch (17.30 Uhr, Haus Biele) mit dem Thema. Mittlerweile existiert eine konkrete Vorschlagsliste. 

Vielfalt im Fokus

Ziel ist es laut Fraktionschef Georg Bertram, „die biologische Vielfalt in den Fokus“ zu rücken. Damit soll die CO2 -Belastung in Lippetal aktiv gesenkt werden. Im Antrag heißt es: „Diese Ziele können nur in Zusammenarbeit mit unseren Partnern erreicht werden. Die Maßnahmen beziehen sich auf Flächen, die sich im Eigentum der Gemeinde Lippetal befinden, auf die gemeindlichen Einrichtungen und auf Maßnahmen, die im Entscheidungsbereich der Kommune liegen.“ 

Die Gemeindeverwaltung soll beauftragt werden, die notwendigen Informationen zum Programm des „Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“ zusammenzustellen und in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses darüber zu berichten. 

Anschließend soll der Umweltausschuss darüber beraten, ob die Gemeinde Lippetal, ähnlich wie die Stadt Salzkotten, an diesem Programm teilnimmt. 

Die Gemeindeverwaltung soll ferner überprüfen, an welchen Plätzen sich öffentliche Wasserflächen befinden, die momentan keiner Nutzung unterliegen und umgestaltet werden können. Sie sollen zu Ruhezonen für wild lebende Pflanzen und Tiere entwickelt werden. Alle Pflegemaßnahmen an den eigenen Gehölzen und Hecken sollen zudem nach ökologischen Erkenntnissen vorgenommen werden. 

Blühstreifen

Freie Flächen und nicht ausreichend genutzte Wege und Wegeränder sollen durch Blühstreifen mit qualifiziertem Saatgut angesät und von der Gemeinde weiter gepflegt werden. Hierzu ist es nach Ansicht der CDU-Fraktion erforderlich, die in Frage kommenden Flächen in einem Kataster darzustellen. 

Dort wo sich die Möglichkeit bietet, soll überprüft werden, inwieweit Obstbaumalleen oder Streuobstwiesen angelegt und saniert werden. Die Kommune soll sich auch an der Schaffung von Rückzugsräumen für Insekten beteiligen, wie Bienenhotels, die zum Beispiel an Wasserflächen geschaffen werden könnten. 

Bei der zukünftigen Aufstellung von Bebauungsplänen gelte es, auf eine naturgerechte Gestaltung zu achten. „Bei den vielen vor uns liegenden Bauvorhaben soll der Fokus auf energiesparende und nachhaltige Einrichtungen und Maßnahmen liegen“, so Bertram.

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