Wirtschaftswege-Reparatur für 100 000 Euro

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Der Wirtschaftsweg Oskerheide nahe der Spedition Vehling/Firma Füllmix hat sich offenbar aufgrund des Befahrens mit Lastwagen zur Mitte hin in Richtung Autobahn 2 regelrecht hochgewölbt. Auch die Bankette in der Kurve zur B 475 muss saniert werden.

LIPPETAL - Schwere Lastwagen und landwirtschaftliche Fahrzeuge strapazieren die Wirtschaftswege in Lippetal. Rund 275 Kilometer Strecke in der Feldflur der 126 Quadratmeter großen Flächengemeinde werden von der Kommune unterhalten. Auch von dritter Seite, also von Anliegern, erfolgt eine Beteiligung an den Reparaturkosten. Das gilt in diesem Jahr für einen Feldweg in Osker und für ein weiteres Teilstück in Polmerheide. Insgesamt werden dieses Jahr rund 100 000 Euro in die Erneuerung von Wirtschaftswegen investiert.

Als Sprecher für die Wege-Kommission der Gemeinde, die alljährlich die dringendsten Baustellen auf gemeindeeigenen Wirtschaftswegen unter die Lupe nimmt, berichtete Hermann-Josef Bütfering jetzt im Bauausschuss über die Ergebnisse der vergangenen Bereisung, die Ende Januar stattfand. Beteiligt an der Besichtigung vor Ort sind Bauhof-Leiter Wolfgang Gabriel und André Becker vom Bauamt sowie die Politiker Alfons Bröckelmann, Hermann-Josef Bütfering, Rüdiger Siepmann und Josef Rohe (alle CDU) sowie Norbert Flaake und Reinhard Pahl (SPD).

Nach der Besichtigung wurden zwei Prioritätenlisten erstellt. Demnach sollen fünf Wege, nämlich Oskerheide (Teilstück), Polmerheide (Teilstück), ein Weg am Roggenkamp (zwei Abschnitte) ein Stück vom Buschkamp (Teilstück von Natelner Straße) sowie ein Wirtschaftsweg am Bodendenkmal bei Kesseler für die Gesamtsumme von 80 000 Euro teils neu asphaltiert werden.

Vier weitere Wirtschaftswege sollen für rund 15 000 Euro mit einem mit neuem Splitt-Überzug verbessert werden. Dabei handelt es sich um eine Restfläche am Eickholz, einen Stichweg an der Lippstädter Straße bei Mußhoff, ein Teilstück des Höntruper Verbindungsweges sowie um Bereiche am Ebbeckeweg.

Darüber hinaus hat der Gemeinderat für 2018 einen zusätzlichen Betrag in Höhe von 30 000 Euro an eingesparten Zinsen für ein zurückgezahltes Darlehn für den Wegebau beschlossen. Bürgermeister Matthias Lürbke schlug vor, dass nach durchgeführter Ausschreibung der vorgesehenen Maßnahmen eine erneute Beratung im Bauausschuss erfolgen sollte. Abhängig von den erzielten Ausschreibungsergebnissen könnten möglicherweise noch weitere Straßenbau-Maßnahmen durchgeführt werden.

Hermann-Josef Bütfering regte an, dass der Bauhof den Fuß- und Radweg von der B 475 nördlich der Bäuerlichen in Lippborg in die Disselmersch freischneiden und von Unkraut entfernen möge, da dieser mehr und mehr zuwuchere. Hier gibt es schon lange den Wunsch aus Büninghausen, dass der Weg ins Naturschutzgebiet asphaltiert werden soll, weil das Befahren bei schlechtem Wetter schwierig ist und der Staub des Sandweges mit wassergebundener Decke die Fahrräder schädigt.

Hermann-Josef Bütfering gab weiterhin bekannt, dass sich die Wegekommission nach nochmaliger Prüfung vor Ort dem Vorschlag der Verwaltung angeschlossen hat, den Prozessionsweg (Fußweg von Hovestadt nach Nordwald) asphaltieren zu lassen, sofern hierfür noch finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. - dümi

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