Immobilien stehen zum Verkauf - aber: Lippborg braucht den Supermarkt

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Die Immobilie Hauptstraße 17 bis 19 wird von einem Makler für 1,45 Millionen Euro zum Kauf angeboten. 

Lippborg – „Das darf nicht noch einmal passieren, dass der Supermarkt weg ist.“ Das war nicht nur die Meinung von Reinhard Pahl, sondern eine klare Feststellung beim Bürgergespräch der SPD im Gasthof Bockey.

Das Thema rund um den Elli-Markt-Komplex und die Bemühungen des Betreibers, Mehmet Alptekin, dort zu erweitern, war das zentrale Thema der Runde, zu der SPD-Vorsitzender Reinhard Pahl und Fraktionsvorsitzender Herbert Schenk die Lippborger eingeladen hatten. Wie es mit dem Elli weitergeht, blieb offen, denn es geht um Verkaufsangelegenheiten für private Grundstücke. 

"Unrealistische Summen"

Die Zahlen bleiben allerdings überwiegend geheim, denn eigentlich geht das ja keinen was an. „Die Verhandlungen sind schwierig“, nur so viel verriet Ratsherr Michael Rennekamp nicht ohne den Hinweis, dass im Umfeld des Supermarktes inzwischen „unrealistische Summen“ für die Immobilien verlangt werden, die diesseits und jenseits der Hauptstraße zur Lösung des Supermarkt-Problems beitragen könnten. Rennekamp informierte zur aktuellem Situation, dass die Familie des Supermarkt-Betreibers zuletzt versucht hat, die Immobilien an der Hauptstraße 17 zu erwerben. Allerdings bisher ohne Erfolg. 

Hauptstraße 17-19 für 1,45 Millionen

Stattdessen gibt es nach Informationen der SPD inzwischen die Absicht der Eigentümer, die drei Gebäude und den Parkplatz für einen Kaufpreis von 1,45 Millionen Euro über einen Makler zu veräußern. Der Makler hat sich auf Anfrage des Anzeigers nicht zum Stand des Verkaufs geäußert, allerdings mitgeteilt, dass das Kaufangebot nur intern an wenige Interessenten weitergegeben und nicht etwa öffentlich auf dem Portal der Immobiliengesellschaft angeboten wurde. 

Antrag für andere Straßenseite

„Wir wollen den Druck erhöhen“, so Fraktionschef Herbert Schenk, der berichtete, dass die SPD einen Antrag in den Rat eingebracht hat, der die Verwaltung beauftragt festzustellen, ob es auf der südlichen Straßenseite Möglichkeiten geben könnte, ein Gebäude für den Supermarkt zu errichten. Dazu passt, dass die Gemeinde den Komplex um Schmiede Drebber erworben hat. Um Platz für einen 1000 Quadratmeter großen Supermarkt zu schaffen, müssten dort weitere Immobilien gekauft werden. Aber da sind die „schwierigen Verhandlungen“ und die Preise im Weg.

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