Rumänienhilfe versteigert Lürbkes Krokodil-Pantoffeln

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Die Rumänienhilfe sorgte selbst für die Bedienung der Gäste: Johannes Becker (hintere Reihe von links), Bernd Langkamp, Berthold Hundertmark-Rühs, Dr. Klemens Magh, Manfred Ludwig, Birgit Hoffmeier (vorderere Reihe von links), Monika Schröder, Sabine Riddermann.

Lippetal - Die Rumänienhilfe ist ihrem Ziel, die Unterkünfte bedürftiger Familien in Bacau in der Region Moldau renovieren zu können, ein deutliches Stück näher bekommen. Gut 3 500 Euro kamen jetzt beim Spendenmahl zusammen. Gemeinsam mit den Erlösen aus zwei weiteren Aktionen, einem Konzert und einem Biwak, liegt die Spendensumme nun insgesamt bei mehr als 5 600 Euro. Und das ist noch nicht alles.

Sabine Riddermann von der Rumänienhilfe erwartet in den kommenden Tagen noch eine Großspende. Die Hilfsorganisation benötigt für das an Pfingsten geplante Workcamp mit 14 Handwerkern rund 10 000 Euro.

Das kurioseste Mitbringsel beim Spendenessen der Rumänienhilfe in der Gaststätte Willenbrink ersteigerte wohl Roland Reelsen. Für 100 Euro erwarb er Krokodilpantoffeln, die Bürgermeister Matthias Lürbke zur Verfügung gestellt hatte. In dem Gesamterlös des Essens von 3551,13 Euro sind 800 Euro Sitzungsgelder des Gemeinderates Lippetal und die Versteigerung der Spenden des Gabentisches enthalten. Ebenso eine Einzelspende von 1000 Euro.

Die Familie Willenbrink hat sich ganz im Dienst der Rumänienhilfe gestellt und bewirtete 60 Personen mit einem Menü aus der heimischen Küche. So servierten Dr. Magh und seine Mitstreiter von der Rumänienhilfe als Vorspeise einen Frühlingsteller mit Bärlauch, wildem Schnittlauch und Hüttinghauser Mettwurst.

Der Hauptgang bestand aus einer Praline vom Lippborger Limousin-Rind mit Kartoffelwirsing-Stampf und Bacon. Das Dessert bestand aus gemusten Weizengriesschnittchen mit Kompottfrüchten und Walnuseis.

Untermalt wurde der Abend mit E-Gitarre, Piano und Gesang von Laura Schulz. Nach der Vorstellung des kommenden Workcamps von Dr. Magh übernahm Hubert Albersmeier die Moderation.

Besonders begrüßte Hubert Albersmeier die Generalökonomin Dorothea Brylak von den Schwestern Maria Magdalena Postel (SMMP) aus Bestwig, die für das Kinderheim in Schineni in Rumänien zuständig ist.

Albersmeier gestaltete den weiteren Abend mit vielen Anekdoten und konnte nach dem Abendessen die umfangreichen Sachspenden des Gabentisches an den Mann bringen. Sie kamen von vielen Firmen aus dem ganzen Kreis Soest.

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