Lippborger Straße gesperrt

Tödlicher Unfall in Lippetal: Radfahrerin (65) stirbt nach Kollision mit Lkw - Leiche wird obduziert

Lkw kollidiert mit Fahrrad: Tödlicher Unfall in Lippetal-Herzfeld
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Die Unfallaufnahme dauerte über Stunden an.

[Update] In Lippetal-Herzfeld hat sich am Mittwochnachmittag ein tödlicher Unfall ereignet. Eine 65-jährige Radfahrerin kam dabei ums Leben.

Lippetal-Herzfeld - Im Zentrum Herzfelds hat sich am Mittwochnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet: Ersten Erkenntnissen zufolge kollidierte gegen 16.10 Uhr eine Radfahrerin auf der Lippborger Straße mit der Zugmaschine eines Tiefladers aus Hessen.

Die Frau wurde überrollt und war zunächst unter der Zugmaschine eingeklemmt. Nach Angaben der Feuerwehr hatten Zeugen sie bereits befreit, als die Rettungskräfte wenige Minuten später vor Ort waren.

Die Polizei führte eine detaillierte Unfallaufnahme durch. Ein Gutachter wurde hinzugezogen.

Sofort wurde versucht, die Frau zu reanimieren. Jedoch waren ihre Verletzungen zu schwerwiegend, sodass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt nun die Polizei. Die Beamten teilten am Donnerstagmorgen mit, dass es sich bei dem Lkw-Fahrer um einen 36-jährigen Mann aus Neunkirchen handelte, der vom Kreisverkehr kommend auf der Lippstädter Straße unterwegs war.

„Tieflader sehr langsam unterwegs“

Auf der Höhe der Gasse „Kirchplatz“ kam laut Polizei plötzlich die 65-Jährige von rechts aus der Seitenstraße gefahren. „Obwohl der Tieflader sehr langsam unterwegs war und nach Zeugenangaben augenblicklich stand, kam es zum Zusammenstoß“, heißt es im Polizeibericht.

Ein Gutachten wurde in Auftrag gegeben, die Leiche der Frau wird obduziert. Der Sattelzug und das Fahrrad wurden sichergestellt.

Die Feuerwehr Lippetal war mit rund 35 Kräften im Einsatz.

Für die Unfallaufnahme wird die Polizei auch von Kräften der Feuerwehr Lippetal, die mit 35 Kräften und den Einheiten aus Herzfeld, Oestinghausen, Hovestadt, dem Gerätewagen-Technik aus Lippborg und der Einsatzleitwagen-Einheit vor Ort ist, unterstützt, wie Feuerwehrsprecher Marc Schlunz berichtete. 

Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle großflächig aus.

Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle wegen der einbrechenden Dunkelheit großflächig aus. Ein Gutachter wurde angefordert, damit der Unfallhergang rekonstruiert werden kann.

Zuvor hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Rettungsdienst unterstützt und die Sperrung der Straße ab dem Kreisverkehr übernommen.

Die Straße blieb über Stunden gesperrt.

Sowohl Einsatzkräfte als auch Unfallzeugen wurden von Seelsorgern betreut.  

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