Flurbereinigung an der Lippeaue bei Hamm erledigt

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Lothar Wilzek (von links), Heinrich Freisfeld, Ralf Helle und Andreas Barden stellten gestern im Hammer Schloss Oberwerries die Schlussfeststellung der Projekte „Life“ und „Life+“ vor.

Hamm/Lippetal - Das Flurbereinigungsverfahren im Rahmen der Lippeauen-Naturprojekte „Life“ und „Life+“ wurde nach nahezu 13 Jahren abgeschlossen. Gestern übergaben Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg und der Stadt Hamm den an dem Projekt beteiligten Grundstückseigentümern die Schlussfeststellung.

Ziel des Flurbereinigungsverfahrens war es, die Flächen im Ufer- und Auenbereich der Lippe durch Kauf und Tausch in das Eigentum der Stadt Hamm und der Lippebauverwaltung zu überführen, um somit die Voraussetzung zur naturnahen Entwicklung der Lippeaue zu schaffen. 

Die EU und das Land NRW stellten dazu Fördermittel von insgesamt 11,5 Millionen Euro zur Verfügung. Stadt und Lippebauverwaltung konnten so zahlreiche Grundstücke im Naturschutzgebiet kaufen oder gegen andere Flächen tauschen. 

Landwirte erhielten zum Beispiel Ersatzflächen zur Aufrechterhaltung ihrer Betriebe. Insgesamt umfasste das Flurbereinigungsverfahren eine Fläche von 470 Hektar. Beteiligt waren seit Januar vergangenen Jahres 121 Grundstückseigentümer, mit denen insgesamt 165 Verträge geschlossen wurden. Zudem gab es 112 Nebenbeteiligte.

Die Naturprojekte „Life“ und „Life+“ wurden bereits im August 2015 offiziell beendet. „Es folgte anschließend die Berichtigung der öffentlichen Bücher“, so Theresa Frigger, Sprecherin der Bezirksregierung. „Mit dem Abschluss dieser Arbeiten konnte nun das Flurbereinigungsverfahren offiziell beendet werden.“

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