Nur die BG hat schon entschieden

BG-Fraktionschef Werner Sander (BG) will wieder antreten.

Lippetal – Dass Bürgermeister Matthias Lürbke auch im September oder Oktober 2020 wieder in den Ring steigt bei der Direktwahl zum Bürgermeister Lippetals, das wird wohl kaum jemand bezweifeln.

Äußern wollte er sich zurzeit nicht zu seiner Kandidatur. Es sei zu früh, außerdem müsse das erst einmal im engeren Kreis kommuniziert werden, bevor es alle aus dem Anzeiger erfahren. Jetzt konzentriert sich Lürbke erst einmal darauf, das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde Lippetal gemeinsam mit den Rathaus-Mitarbeitern, den Politikern, Vereinen und Bürgern zu organisieren. 

Wer macht nach 2019 noch weiter?

Der Anzeiger wollte wissen, ob die Parteien sich im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2020 mit Direktwahl der Bürgermeister schon personell entschieden haben. Allein Werner Sander, Fraktionsvorsitzender der Bürgergemeinschaft im Rat der Gemeinde Lippetal, will sich schon festlegen. Er wird auch 2020 wieder für die BG ins Rennen gehen. Bei der CDU wollen sich Fraktionschef Georg Bertram und Kreistagsmitglied und stellvertretender Vorsitzender im Kreistag, Oliver Pöpsel, vorerst nicht festlegen. Beide sagten dem Anzeiger, dass die Personalien und Kandidaturen erst parteiintern beraten und vom Parteitag beziehungsweise von der Kreis-CDU beschlossen werden müssten. 

Nach den Sommerferien...

Nach den Sommerferien soll dann feststehen, wie es personell weitergeht für den nächsten Rat in der Gemeinde Lippetal und für den Kreistag. Es geht ja auch nicht nur um Bertram, sondern auch um Kandidaten für die 16 Wahlbezirke in der Gemeinde. Bei den Sozialdemokraten in der Gemeinde Lippetal sieht es auch nicht anders aus. SPD-Ratsherr Jörg Backhaus berichtet, dass bei der vorigen Parteiversammlung zwar schon über das Thema gesprochen worden sei, Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen. 

Kandidatensuche für die Wahlbezirke

Das betrifft sowohl die Kandidatur für den Bürgermeisterposten, hier hatte sich seit 1999 immer Fraktionschef Herbert Schenk engagiert, als auch für den Posten als Kreistagsmitglied. Hier war bisher Roswitha König vertreten. In einigen Wochen wollen sich die Lippetaler Sozialdemokraten dann aber äußern. Neben den „Chefposten“ in den Parteien geht es natürlich auch darum, jeweils 16 Kandidaten für die Wahlbezirke zu nominieren. 

Problem für kleine Parteien

Dies fällt der CDU erfahrungsgemäß leichter, naturgemäß haben besonders die kleinen Parteien Probleme, genügend Interessierte zu finden, die sich ehrenamtlich politisch engagieren wollen. Nur mit Frauen und Männern, die mithelfen lokale Politik vor Ort zu gestalten, lässt sich allerdings eine funktionierende politische Arbeit vor Ort organisieren.

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