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Lippborg: Bodenplatte für Kindergarten-Anbau gegossen

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Zurzeit ruht die Baustelle, die Bodenplatte für den Kindergarten-Anbau ist jedoch bereits gegossen. - Foto: Dülberg
Zurzeit ruht die Baustelle, die Bodenplatte für den Kindergarten-Anbau ist jedoch bereits gegossen. - Foto: Dülberg

LIPPBORG -  Die Bodenplatte ist gegossen, der Grundstock für den rund hundert Quadratmeter großen Anbau damit gelegt. Zur Zeit ruhen offensichtlich wegen der Frostperiode die Bauarbeiten am Marien-Kindergarten in der Blaufärberstraße in Lippborg.

Entgegen einiger Gerüchte, die bereits den Abriss des Kindergartens prophezeiten, weil dorthin der jenseits der Straße gelegene Rewe-Supermarkt samt Parkplatz erweitert werden sollte, wird der Kindergarten nicht etwa abgerissen, sondern renoviert und sogar noch erweitert, um auf die Anforderungen der kommenden Jahre eingerichtet zu sein. Die Kirchengemeinden St. Ida in Herzfeld und Lippborg als Träger und die Gemeinde Lippetal wollen damit die Kindergarten-Situation vor Ort weiter verbessern.

Die Kirchengemeinde als Eigentümerin hat die Gesamtkosten für Sanierung, An- und Umbau der Einrichtung mit insgesamt 532 000 Euro beziffert, davon allein 150 000 Euro für die Sanierung des Daches. Für die An- und Umbauten, zum Beispiel für die erforderliche U3-Betreuung, wurden insgesamt 382 000 Euro vorausberechnet. Die Kosten können durch Zuschüsse von Bund und Land in Höhe von 304 000 Euro sowie durch eine Rücklage von 150 000 Euro weitgehend gedeckt werden. Die entstehende Finanzierungslücke von 78 000 Euro wollen sich der Träger und die Gemeinde Lippetal teilen. Insgesamt soll es im katholischen integrativen Marien-Kindergarten zukünftig 40 Kindertagesstätten-Plätze für Kinder von zwei bis sechs Jahren, zehn Kindertagesstätten-Plätze für Kinder von null bis drei Jahren und 25 Plätze für Kinder von drei bis sechs Jahren geben. - dümi

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