Mikroalgenproduktion in Lippborg geplant

Firma Geatek gibt nicht auf

In solchen Becken werden Mikroalgen gezüchtet.

Lippborg – „Die technische Entwicklung der Produktionsanlage zur Gewinnung von Mikroalgen-Biomasse und die technische Entwicklung, die Extraktion der produzierten Biomasse, um weitere Produkte wie zum Beispiel Omega-3-Öle zu gewinnen; sind so gut wie abgeschlossen.

Auch die Qualitätssicherung, sowie die Zertifizierung befinden sich in der weiteren Entwicklungsphase“ bekräftigt Hans Hullegie, Geschäftsführer der Lippetaler Firma Geatek. Die Vertriebswege und Abnehmer der erzeugten Produkte befänden sich in Europa und Asien, die Vertriebsorganisation der Produkte stehe vor den Abschlüssen. 

Planung schon seit drei Jahren

Hullegie plant seit gut drei Jahren mit inzwischen vier weiteren Mitarbeitern unverdrossen den Bau einer Anlage zur Zucht von Mikroalgen im Gewerbegebiet Rommersc, die ein breites Spektrum für die Nahrungsmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie abdeckt. „Wir wollen unbedingt am Standort in Lippetal festhalten“, zumal die Baugenehmigung vom Kreis Soest bereits seit 2019 vorliegt und das Brandschutzkonzept sich wegen der 2020 erlassenen neuen Verordnung derzeit in Überarbeitung befindet. 

Johannes Hullegie (rechts) mit seinem Team von der Firma Geatek.

„Wir haben uns nicht durch externe Entscheidungen beirren lassen und das Projekt kontinuierlich nach vorne gebracht, obwohl es uns auch zuletzt durch die Corona-Krise sehr schwer gemacht wurde. 

Zeitpunkt jetzt günstig

Der Zeitpunkt, das Projekt umzusetzen war noch nie so günstig wie jetzt“. Zum aktuellen Planungsstand zum Projekt berichtet Hans Hullegie, dass sich die Planungsvorbereitungen für die technische Produktionsanlage in der Abschlussphase befinden. Des Weiteren sei die Umsetzung der Energiegewinnung, Klimatisierung, Wasseraufbereitung und Materialtrocknung in der fortgeschrittenen Entwicklung, wir streben eine fast autarke Gewinnung der benötigten Energie, ohne CO2 zu produzieren, an. Die weitere Vorplanung des Gebäudes befindet sich in der Vorplanung, so dass alle Kriterien der Auflagen, wie die erforderlichen Grundlagen im Bereich Qualitätsanforderungen, der Sicherheitsauflagen und die Grundlagen der Produktionsreinheit erfüllt sind.

Bis zu 15 Mitarbeiter geplant

Wir arbeiten daraufhin, eine Mikroalgen Produktionsstätte für 10 bis 15 Mitarbeiter zu errichten, in dieser Produktionsstätte werden wir zu der angestrebten Produktion der Biomasse auch Forschung und Entwicklung der Mikroalgenstämme, sowie die weitere technische Entwicklung der dazu erforderlichen technischen Produktionseinheiten betreiben. Hans Hullegie: „Viele fragen sich offensichtlich, was wir hier machen. Da kann ich nur sagen, einfach mal in der Rommersch 34e vorbeischauen uns sich über das Projekt informieren, denn ich bin überzeugt, dass unsere Arbeit in Zukunft für die Menschen wichtiger ist denn je.“

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