Jubiläums-Fahrradthon rekordverdächtig

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Lippetal – „Super“, das war der kurze aber treffende Kommentar von Organisatorin Heike Ulmann zur Resonanz auf den von der Teilnehmerzahl her rekordverdächtigen Jubiläums-Fahrradthon.

Hunderte Freunde der gepflegten Radtour kamen aus allen Himmelsrichtungen angereist, um bei der 10. Ausgabe dabei zu sein. Rüdiger Siepmann, einer der Erfinder des Fahrradthon vom Lippborger Schützenverein, strahlte, während sich vor seiner Stempelbude zwei dutzend Möchtegern-Teilnehmer in einer Schlange wiederfanden. Anstehen für den Fahrradthon? – morgens schon um 10 Uhr, das sagt alles.

Anstehen für die Stempelkarte

 In der Folge setzen sich von Herzfeld, Oestinghausen und Lippborg, aber auch an anderen Dörfern an der Strecke die Fahrrad-Karawanen in Bewegung. Mit Kind und Kegel gingen die Leute an die Start und trampelten, teils begleitet von Sonnenschein, teils auch von frischem Wind, von Station zu Station. 

Christians Rubarts Gyros fand reißenden Absatz.


Dort hatten sich alle Beteiligten schwer ins Zeug gelegt, um das Image des Fahrradthon weiter zu verbessern. Und so sammelten sich von der Kunst auf der Deele in Brönicke bis zu den Musikern der Jazz-Band Skas in Hultrop überall große Pulks von Fahrrädern auf den Stellplätzen, während die Radler Erfrischung oder appetitliche Speisen zu sich nahmen von der Currywurst bis zum Gyros, von der Waffel bis zum Eis, es war für jeden was dabei. 

Pannenopfern wurde geholfen

Dankbar waren ein paar Radler mit Reifenpanne, dass die Gemeinde ihnen in Person von Ute Lohmann vom Lippetaler Bauhof zu Hilfe eilte, die meisten absolvierten den 42-Kilometer-„Parcours“ ohne Probleme. 

Ute Lohmann vom Bauhof half einigen Pannenopfern.


Man freute sich über einen frisch asphaltierten Weg, stöhnte aber auch wiederholt über den Rubbel-Kurs am Assenweg, der aber bald saniert wird und beim nächsten Fahrradthon 2020 kein Problem mehr darstellen wird.

Assenweg letztmalig als Holperstrecke

Auf der Strecke gab es wegen der „Einbahnstraße“ kaum Probleme, ein kleines Mädchen kollidierte in Oesterheide und stürzte, war aber bald wieder ok. 

Auf frischem Asphalt und bergab rollt es sich ganz bequem in Richtung Herzfeld.


Glück hatte ein Kamikaze-Fahrer aus Berlin, der am Gut Humbrechting auf einem schmalen Feldweg eine Gruppe Radler überholte und beinahe entgegenkommende Radler angefahren hätte. Insgesamt waren laut der Organisatoren kaum Vorkommnisse zu verzeichnen.

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