Corona-Regeln für Kirchen

Heizungen werden 30 Minuten vor den Messen ausgeschaltet

Warm anziehen sollten sich die Gottesdienstbesucher.
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Warm anziehen sollten sich die Gottesdienstbesucher.

Nicht nur das Gesangbuch, sondern auch ein warmer Mantel und ein paar dicke Socken sollten zukünftig zum Gottesdienstbesuch dazugehören. 

 Darauf jedenfalls weist die katholische Pfarrei Jeus Christus mit Blick auf die Corona-Pandemie hin.

Denn von den Bemühungen, Ausbreitung des Virus zu vermeiden, bleiben auch die Gotteshäuser nicht verschont. Ganz im Gegenteil: „Auch in unseren Kirchen gilt es, anders als gewohnt zu handeln“, heißt es. Da die Temperaturen derzeit spürbar sinken, gibt man folgenden Hinweis, der sich wiederum auf Richtlinien der beiden Diözesen stützt:

So sind die Kirchen im Lippetal wie fast alle Gotteshäuser mit Umluftheizungen ausgestattet, das heißt, sie saugen Luft aus dem Kirchenraum an, erwärmen sie und geben sie erneut in den Raum ab. Das ist in dem Falle ungünstig, wenn Aerosole mit Coronaviren beladen sein sollten. Sie würden durch die Beschaffenheit der Heizungsanlage vielfach im Raum verteilt und könnten eine Ansteckungsgefahr darstellen.

Aus diesem Grunde müsse man sich an die Vorgabe halten, jeweils 30 Minuten vor Beginn der Gottesdienste die Heizungen auszuschalten, damit sich die Luft beruhigen kann. Zwar werden die Heizungen in diesem Jahr generell höher eingestellt, sodass einem zu schnellen Auskühlen nach dem Abschalten entgegengewirkt werden kann. „Ganz lässt sich eine kältere Kirche jedoch nicht vermeiden“, lässt man die Gläubigen wissen. „Herzlich bitten wir Sie um Verständnis für diese Maßnahme, für die es aufgrund der verantwortungsvollen Richtlinien aus Münster und Paderborn keine Alternative gibt“, heißt es.

Wärmender Mantel und dicke Socken

Ein wärmerer Mantel oder ein dickeres Paar Socken können sicher weiterhelfen. „Das Befolgen dieser Heizempfehlung, verbunden mit verstärktem Lüften nach dem Gottesdienst und eine möglichst niedrige Luftfeuchtigkeit in den Kirchen, sorgt dafür, dass wir sicher und ohne Angst vor Ansteckung miteinander Gottesdienst feiern können“, wirbt man um Verständnis.

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