Haus Hagedorn

„Lippborg braucht einen Dorf-Treffpunkt“

Haus Hagedorn
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Das Haus Hagedorn in Lippborg soll zu einem Gemeinschaftshaus werde.

Die alte Gaststätte Hagedorn soll sich bald wieder mit Leben füllen! Der Verein Lippborger Dorfgemeinschaft setzt sich dafür ein, in dem früheren Lokal gegenüber der Kirche, an das sich noch viele Bewohner erinnern, eine Begegnungsstätte für alle Generationen und möglichst viele Gruppen einzurichten.

Lippborg - Die Weichen sind gestellt, jetzt heißt es abwarten, wann die Zeichen auf Grün stehen. Der Rat hat sich bereits dafür ausgesprochen, die Immobilie zu kaufen. An die Verwaltung erging der Auftrag, Geld aus dem Dorferneuerungsprogramm zu beantragen.„Wir stehen in den Startlöchern“, heißt es seitens des Vereins. Der Vorstand freut sich über breite Zustimmung zu seinem Vorhaben. Wir haben einige Stimmen gesammelt.

„Ein gutes, sinnvolles Projekt!“ Das ist die Meinung von Peter Vehling. Lippborg brauche dringend so einen Treffpunkt, der sich für unterschiedliche Nutzungen eigne, für kleinere Sitzungen ebenso wie auch für größere Versammlungen. Vehling: „Da besteht ein absoluter Bedarf.“

Wie viele Lippborger kennt er das Objekt an der Hauptstraße seit vielen Jahren, im kleinen Laden neben der Gaststube haben die Kinder früher Eis und Süßigkeiten gekauft. Peter Vehling ist aber auch klar: „Da steckt viel Arbeit drin.“ Er weist damit auf den Aufwand hin, die Räume, die seit vielen Jahren leer stehen, wieder auf Vordermann zu bringen. Doch er ist überzeugt: „Bei einer breiten Unterstützung aus dem Dorf und wenn viele mitanpacken, ist das zu schaffen.“ Diese Meinung vertritt auch Franz-Josef Kosek: „Mit Man- und Womanpower kriegen wir das gemeinsam hin. Ich hoffe, dass sich viele einbringen. Ich bin bereit, mitzuhelfen.“ Er begrüßt die Initiative des jungen Vereins um die Vorsitzende Beate Belmann, der sich erst im Frühjahr gegründet hat: „Eine sehr gute Idee.“

Neben dem Tresen und den Sitzecken im Erdgeschoss bildet der oben gelegene helle Saal mit seiner Fensterfront das Herzstück des geschichtsträchtigen Gebäudes. Gut erhalten ist auch noch der kleine Laden samt Schaufenster. Dort erinnert noch ein Regal an die alten Zeiten. Ein Haus mit vielen Möglichkeiten.

Die Lippborgerin Monika Kindel freut sich riesig darüber, dass sich die Lippborger Dorfgemeinschaft auf den Weg gemacht hat, um einen Anlaufpunkt zu schaffen, der ihrer Ansicht nach im Dorf wirklich fehlt.

Sie stellt sich einen Ort vor, der sich für Freizeitaktivitäten anbietet, für Gesprächsrunden, Informationsabende, Rudelsingen, Tanzcafés, Handarbeitskränzchen – ein Platz, an dem sich die Menschen auf Augenhöhe begegnen. Monika Kindel ist sich sicher, dass viele Lippborger viele kreative Ideen einbringen, und zwar auf unterschiedlichen Ebenen wie Kultur, Bildung oder sozialen Themen.

Sie hatte sich schon im Frühjahr, als der Verein seine Pläne bekannt gegeben hatte, in einem Leserbrief zu Wort gemeldet und deutlich gemacht: „Viele Lippborger – ich selbst auch – haben sich immer wieder Gedanken gemacht, was in Lippborg passieren sollte, um das Dorfleben sichtbar zu aktivieren. Und nun ist der Anfang da! Das ist wunderbar, motivieren und erfrischend. Daumen hoch und tiefe Verneigung für die Vereinsarbeit.“

Lippborg braucht einen sozialen Mittelpunkt, eine Kommunikationsstätte – mit diesem Ansatz tritt die Dorfgemeinschaft an. Er sieht ein „großes Potenzial“, das Haus Hagedorn wieder mit Leben zu füllen, „wäre ein Gewinn“.

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