Neues von der Tat in Lippetal

Familienstreit: 37-Jähriger stirbt nach Sauerstoffmangel

Einsatz in Herzfeld

Nach dem Familiendrama in Lippetal kommen immer mehr verwirrende Details ans Licht.

Herzfeld - Die Ursache für den Tod des 37-Jährigen, der am Pfingstmontag auf drei Familienangehörige losgegangen sein soll, steht fest: Er starb an Herzversagen in Folge von Sauerstoffmangel. 

Das teilte Staatsanwalt Thomas Schmelzer jetzt auf Anzeiger-Anfrage mit. Offenbar ist der Mann aber nicht unmittelbar, sondern erst später an den Folgen des Sauerstoffmangels gestorben. "Die Versuche, ihn zu reanimieren, scheiterten", so Schmelzer. Nach seiner Schilderung wurde der mutmaßliche Aggressor nicht nur von den drei Angegriffenen, sondern auch von weiteren Personen "fixiert" - und zwar am Boden. 

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Offenbar haben mehrere Leute, die bisher als Zeugen gelten und zu denen auch Nachbarn gehörten, den Mann zu Boden gedrückt und dort festgehalten, bis die Polizei eintraf. Schmelzer: "Als die Polizisten eintrafen, haben sie ihn losgelassen." Da war er offenbar schon schwer verletzt. 

Derzeit gehe man nicht von einer Vorsatztat aus, heißt es. Sicher ist, dass nur der Verstorbene ein Messer hatte und dass er nicht durch Messerstiche zu Schaden kam.

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