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Gregor Meyle kommt zum Hultroper Festival

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HULTROP - Zum dritten Mal veranstaltet der Sportverein SW Hultrop im August sein Open-Air-Festival. In diesem Jahr ist Sänger Gregor Meyle, zu Gast – für Hultrop der bisher bekannteste Headliner.

Im Interview mit Laura Schwabbauer sprachen Frank Schenkel und

Frank Schenkel und Dagmar Oschinski übernahmen die Organisation für das dritte SUNOA in Hultrop.
Frank Schenkel und Dagmar Oschinski übernahmen die Organisation für das dritte SUNOA in Hultrop. © Schwabbauer

Dagmar Oschinski, die das Festival organisieren, darüber, wie sie den bekannten Sänger nach Hultrop gelockt haben, und über das besondere Flair des Geländes an der Windmühle.

Am 15. August steigt das dritte Lippetaler Summernight Open Air (SUNOA) in Hultrop. Was hat sich in den drei Jahren, seit es das Festival gibt, verändert?

Dagmar Oschinski: Man lernt mit jedem Konzert dazu. Im ersten Jahr haben wir den Kartenverkauf für die Veranstaltung zum Beispiel noch komplett selbst gemacht. Da gab es die Karten in einigen Lippetaler Geschäften und viele haben noch bis einige Tage vor dem Festival mit dem Kartenkauf gewartet. Da waren wir viel wetterabhängiger. Im zweiten Jahr lief es mit dem Kartenverkauf über Hellwegticket schon etwas professioneller.

Frank Schenkel: Es ist tatsächlich wesentlich professioneller geworden. Bei den ersten Konzerten haben wir uns zum Beispiel auf mündliche Zusagen der Bands verlassen, weil wir die meisten Mitglieder eben persönlich kannten. Jetzt werden richtige Verträge geschlossen. Bei Gregor Meyle war der Ablauf ein anderer, da hatte man mit Tourmanagern und professionellem Booking zu tun. Auch die technischen Anforderungen, wie Bühnen-, Licht- und Beschallungstechnik haben sich für dieses Jahr schon extrem verändert.

Wie sind Sie auf Gregor Meyle gekommen und wie haben Sie ihn nach Hultrop gelockt?

Schenkel: Uns ist Meyle bei der Vox-Show „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ aufgefallen und wir wollten ihn unbedingt für das Festival buchen, weil seine Musik für ein recht breite

Das dritte Lippetaler Summernight Open Air  (SUNOA) in Hultrop steigt am Samstag, 15. August, auf dem Festivalgelände an der Windmühle. Headliner ist Gregor Meyle, der mit seinem Album „New York – Stintino“ auf Platz fünf der Deutschen Charts kletterte. Vorband wird der Berliner Lino Modica sein, der ebenfalls deutschsprachige Musik im Singer-Songwriter-Stil macht. Karten gibt es bei Hellwegticket (www.hellwegticket.de) und den angeschlossenen VVK-Stellen für 31,50 Euro.

s Publikum interessant ist, gerade für Leute im Alter zwischen 30 und 40. Ich habe über ein halbes Jahr gebaggert und vom besonderen Flair unseres Festivalgeländes geschwärmt, bis schließlich die Zusage kam.

Oschinski: Die Atmosphäre hier ist wirklich eine besondere, mit der Windmühle und dem alten Baumbestand, der zum Festival schön beleuchtet wird.

Die dritte Auflage des Lippetaler Summernight Open Air wird größer als die beiden Vorgänger. Wieso haben Sie sich zu diesem Schritt entschieden?

Schenkel: Das Konzept für dieses Jahr ist auf 1 000 Besucher ausgerichtet. Dementsprechend wurden auch die Anträge für die behördlichen Genehmigungen formuliert. Diese Größe haben wir von der Zusage von Gregor Meyle abhängig gemacht, sonst wäre die Veranstaltung vielleicht etwas kleiner ausgefallen. Aber 2015 sollte schon eine andere Größenordnung haben, weil SW Hultrop in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert. Auch deshalb haben wir uns für den Schritt zu einer größeren Veranstaltung entschieden. Das spiegelt sich zwar in den Eintrittspreisen wieder, aber uns und auch Gregor Meyle war es wichtig, dass diese in einem fairen Rahmen geblieben sind.

Karten gibt es für rund 30 Euro. Was passiert mit dem Erlös?

Oschinski: Wir haben uns in den beiden Vorjahren keine goldene Nase verdient, aber die Veranstaltung hat sich getragen. Das erhoffen wir uns auch für dieses Jahr. Wenn es einen Erlös gibt, dann ist der für den Sportverein und wird in erster Linie der Jugend zu Gute kommen.

Wie sind sie damals auf die Idee gekommen, ein Open Air-Festival nach Hultrop zu holen?

Oschinski: Frank Schenkel und ich haben gemeinsam die Weihnachtsfeiern des Sportvereins organisiert. Vor drei Jahren entstand dann die Idee, nachdem der Oestinghauser Sänger Daniel Romberg bei der Weihnachtsfeier aufgetreten ist und das sehr gut ankam. Frank hat mich auf die Idee angesprochen und dann ging eigentlich alles sehr schnell.

Schenkel: In Hultrop gibt es ja eine lange Tradition von Musikveranstaltungen. In der Halle nebenan gab es zum Beispiel bis in die 90er Jahre Konzerte mit bis zu 800 Besuchern. Wir wollten aber ein Open-Air-Konzert, weil das eben einen ganz besonderen Charakter hat. Die Gegebenheiten vor Ort, die Akzeptanz in der Bevölkerung und die Hilfsbereitschaft der Vereinsmitglieder sind hier ja hervorragend.

Wie groß ist der Arbeitsaufwand, den Sie für das Festival auf sich nehmen?

Oschinski: Da es sich ja um eine Veranstaltung vom Sportverein für den Sportverein handelt sind viele fleißige Hände mit eingebunden. Am Konzertabend sind 20 bis 25 Helfer mit dem Ablauf oder dem Auf- und Abbau beschäftigt.

Schenkel:  Für uns beide laufen die Planungen eigentlich das ganze Jahr über. Da sind Termine mit Sponsoren oder Beschickern, man hat also schon wöchentlich damit zu tun. Und man muss sich ja auch früh genug Gedanken um das nächste Jahr machen. Wenn es 2016 wieder ein SUNOA geben soll, muss ich mich früh genug an die Künstler wenden.

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