Gemeinde Lippetal baut Kinderbetreuung aus

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Die Container in Lippborg sollen nur eine Übergangslösung sein bis die Baustelle beendet ist.

Lippetal - Bis zu 2500 Arbeitsplätze sollen – wenn es richtig gut läuft – in einigen Jahren in dem geplanten neuen Industriegebiet an der Autobahn 2 entstehen. Da stellt sich Frage nach weiterem Bauland für junge Familien und vor allem auch die nach Lösungen für die Kinderbetreuung.  

Schon jetzt erreichen die Betreuungseinrichtungen nämlich ihre Auslastungsgrenze. Die Notwendigkeit einer Neuorganisation der Kinderbetreuung in der Gemeinde ist längst erkannt. In Lippetal sind zum Teil schon bauliche Maßnahmen an den drei Schulen angelaufen, die vor allem räumliche Engpässe beheben sollen. 

So wurde im Oktober an der Ludgerus-Grundschule in Lippborg das „bunte Haus“ eröffnet. Eine Containerlösung, um während der Bauarbeiten im Gebäude der „Ludgeristrolche“in Lippborg die betreuung „8 bis 1“ oder „13plus“ sicher zu stellen. Diese Variante soll nur dem Übergang dienen, bis die begonnen baulichen Veränderungen im eigentlichen Gebäude abgeschlossen sind. 

Container-Lösung soll so schnell enden

Für die anderen Standorte sind ebenfalls Arbeiten geplant. Hauptamtsleiterin Stephanie Grabenschröer: „In Lippborg wollen wir so schnell wie möglich die Container-Lösung beenden. Grundsätzlich tun wir baulich etwas an allen drei Standorten.“ Seien diese Maßnahmen abgeschlossen, könne die aktuelle Nachfrage gut abgedeckt werden. „Im Moment passt es“, resümiert Grabenschröer. Gleichzeitig arbeite man perspektivisch an dem Thema „Raumsituation in der Ganztagsbetreuung“ weiter.

Bereits vor rund einem Jahr hat die CDU die Sache auf die politische Tagesordnung gebracht. Sie besuchte die „Ludgeristrolche“ in Lippborg, den „Tonni-Treff“ in Herzfeld und die „Stephkids“ in Oestinghausen. Wenig überraschendes Ergebnis: An den bisher genutzten, erfolgreichen Modellen „8-1“ und „13+“ soll grundsätzlich festgehalten werden. Problem: Die drei Betreuungseinrichtungen sind in normalen Wohnhäusern untergebracht. In der Vergangenheit war diese Situation noch ausreichend. 

Zeiten haben sich geändert

Die Zeiten haben sich bekanntlich geändert – nicht zuletzt, weil in immer mehr Familien beide Elternteile einen Job haben. Neben zahlreichen kurzfristigen Maßnahmen für die Verbesserung der räumlichen Situationen im Ort, geht es mittelfristig um die Erstellung entsprechender Raumkonzepte mit den Verantwortlichen vor Ort und um die Planung von Erweiterungs- und/oder Neubaumaßnahmen.

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