Aus zwei Schulen wird eine - Festakt in Lippetal

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Schulleiter Erich Zajac zeigte sich voll des Lobes für alle Beteiligten.

Lippborg - Mit einem kleinen Festakt wurde der letzte Bauabschnitt der Lippetalschule am Samstag feierlich eingeweiht. Schulleiter Erich Zajac hatte für alle Beteiligten viel Lob zu vergeben. „Mit der Zeit auf das Erreichte schauen“ war seine Devise.

Er betonte die vielseitige Interaktivität zwischen der Schule und den bauausführenden Organen, die zu einem gelungenen Bauabschluss geführt haben. Das unterstreicht seine Aussage: „Die Erkenntnis, dass es zum Erziehen eines Kindes das ganze Dorf braucht, hat sich rund um die Lippetalschule hervorragend bewährt.“ Bürgermeister Matthias Lürbke machte in seiner Dankesrede an alle Beteiligten deutlich, dass Schüler und Lehrer während der Bauphase viel Lärm ertragen mussten und diesen Umstand gelassen hingenommen haben. 

Eine Schule kann jeder bauen, meinte er. Doch die komplizierte Aufgabe aus zwei Schulen eine zu machen, sei in sechs Jahren besonders gut gelungen. Das dies während der Bauzeit so gut geklappt habe, habe am eingesetzten Arbeitskreis aus Verwaltung, Politik, Schule, Handwerker und Architektenteam gelegen. Jetzt seien nur noch einige Außenarbeiten, die den Schulbetrieb nicht mehr belasten werden, notwendig. „Sie können sich jetzt frei vom Baulärm entspannen, meinte Bürgermeister Lürbke zu Schülern und Lehrern. 

Die bauliche Ausstattung der Klassenräume bescheren der Schule offene und helle Räume, Klassenzimmertüren durch die man in die Klassenräume schauen kann und wirksamen Brandschutz. Architekt Carsten Rinsdorf lobte neben den fleißigen Handwerkern und dem Architektenteam besonders den eingesetzten Arbeitskreis, den man nicht überall bei öffentlichen Bauten vorfinde. 

Das Zitat „Das schafft ihr nie“ seiein besonderer Ansporn gewesen, die Arbeiten fristgerecht fertig zu bekommen. So hat man in der Bauzeit 600 Tonnen Bauschutt aus 700 Kubikmeter Baufläche beseitigt, 2 700 Kubikmeter Böden verlegt, 7 000 Quadratmeter Wandfläche gestrichen. Das geschah während des laufenden Betriebes. Architekt Rinsdorf verriet noch die Anschaffungskosten für die Brandschutztüren, die pro Tür den Wert eines Kleinwagens haben. 

Zwischen den Dankesreden führten Schüler zwei Tanzstücke zur Freude aller Anwesenden in der Mensa auf. Zur Besichtigung der Klassenräume ging der Arbeitskreis mit den beiden Geistlichen Pastor Jochen Kosmann und Pfarrer Ralph Frieling in den Neubau. Pastor Jochen Kosmann segnete die Räume und anschließend ergaben sich bei einem kleinen Sektempfang noch viele Gespräche. 

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