Neun neue Wohnungen für Herzfeld

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Das Gebäude an der Straße soll stehen bleiben, dahinter ist Platz für die Mehrfamilienhäuser.

Herzfeld – Nach fast 100 Jahren Familientradion stellte Heinrich Schwartze Ende Januar seinen Tanklaster zum letzten Mal auf dem Firmengeländer an der Diestedder Straße ab.  Dennoch soll auf dem Areal demnächst neues Leben einkehren.

Geplant sind zwei Mehrfamilienhäuser im hinteren Bereich - dort wo früher Kipper mit Sand und Kies beladen wurden. In Politik und Verwaltung kommen die Pläne gut an. „Das Gelände ruft förmlich nach einer Wohnbebauung“, so Bauamtsleiterin Margit Goldstein. Das Umfeld sei für das Vorhaben bestens geeignet. 

SPD-Fraktionschef Herbert Schenk freit sich, dass mit den geplanten acht bis neun Wohneinheiten ein Defizit in Lippetal zumindest ein Stück weit geschlossen wird: Kleine Wohnungen. „Wir begrüßen die Neubauten ausdrücklich, sie sind sehr sinnvoll“, so Schenk. Uneingeschränkte Zustimmung signalisierten auch CDU und BG im jüngsten Bauausschuss. Formell muss die Gemeinde jetzt einen neuen Vorhaben bezogenen Bebauungsplan aufstellen. Reine Formsache, wie es aussieht. Es geht um insgesamt rund 3 000 Quadratmeter. 

Zunächst sollen die gewerblichen Gebäude im westlichen hinteren Grundstücksbereich abgerissen werden. Die frei werdende Grundstücksfläche soll mit zwei Gebäuden in geschlossener, zweieinhalbgeschossiger Bauweise genutzt werden. Mit den Planungsvorhaben ist nach Einschätzung der Verwaltung „städtebaulich betrachtet eine Nachverdichtung im Innenbereich des Ortsteiles Herzfeld beabsichtigt“. Die zentrale Lage des Grundstücks ermögliche die Nutzung des infrastrukturellen Angebots auf kurzem Wege und eigne sich für die Mehrfamilienhausbebauung mit barrierefreien Wohnungen.

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