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Corona kann Pilger nicht stoppen: Westfalens ältester Wallfahrtsort startet die Saison

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Von: Thomas Brüggestraße

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Kosmann (rechts) eröffnete am Sonntag gemeinsam mit dem emeritierten Pfarrer und ehemaligen Herzfelder Diakon Günther Grothe aus Recklinghausen die diesjährige Wallfahrtszeit mit einem Festgottesdienst in der Kirche.
Kosmann (rechts) eröffnete am Sonntag gemeinsam mit dem emeritierten Pfarrer und ehemaligen Herzfelder Diakon Günther Grothe aus Recklinghausen die diesjährige Wallfahrtszeit mit einem Festgottesdienst in der Kirche. © Thomas Brüggestraße

In Westfalens ältestem Wallfahrtsort im Kreis Soest hat die Saison begonnen. Beim Auftakt ist klar: St. Ida ist angesagt wie eh und je - das zeigt der Kerzenverbrauch.

Lippetal - „Der Kerzenverbrauch ist trotz Corona nicht gesunken.“ Das sagte Pastor und Wallfahrtsrektor Jochen Kosmann am Sonntagvormittag in der Wallfahrtsbasilika: „Sankt Ida in Herzfeld bleibt ein beliebter Anziehungspunkt – kleine Gruppen und einzelne Pilger sind es, die jetzt hierher kommen.“

Kosmann eröffnete am Sonntag gemeinsam mit dem emeritierten Pfarrer und ehemaligen Herzfelder Diakon Günther Grothe aus Recklinghausen die diesjährige Wallfahrtszeit mit einem Festgottesdienst in der Kirche. Mit dabei waren Basilika-Organist Jörg Bücker und an der Trompete Ralf Schmuck – beide ernteten viel Beifall für ihre festliche Ausgestaltung der Feier.

„Atme in uns, Heiliger Geist!“ lautet das Motto bei allen nordwestdeutschen Wallfahrtsorten – darum und das Buch der Offenbarung, um die Visionen des Sehers Johannes von einem neuen Jerusalem ging es inhaltlich beim Gottesdienst.

Herzfeld mit seiner inzwischen zur päpstlichen Basilika erhobenen Kirche zieht seit 825 Pilger an und gilt als ältester Wallfahrtsort Westfalens.

Informationen zur Wallfahrt und den aktuellen Regelungen im Netz unter www.sanktida.de.

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