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Wer braucht welchen Sportplatz?

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Von: Laura Schwabbauer

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Sportplätze, wie dieser bei Germania Hovestadt, sind am kommenden Montag Thema in einer gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses und des Bau- und Planungsausschusses.
Sportplätze, wie dieser bei Germania Hovestadt, sind am kommenden Montag Thema in einer gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses und des Bau- und Planungsausschusses. © K. Schulte

Lippetal -  Wohin kommt der Kunstrasenplatz? Diese und andere Fragen sollen am Montag, 2. Februar, diskutiert werden, wenn der Sportstättenbedarfsplan das einzige Thema einer gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses und des Bau- und Planungsausschusses.

Schon seit 2012 sind die Sportstätten in der Gemeinde Thema in den politischen Sitzungen. Am kommenden Montag sollen alle Informationen, die seitdem zusammengetragen wurden, in der gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse vorgestellt werden. „Vieles, was in der Vergangenheit mit einem Fragezeichen versehen war, wird am Montag geklärt sein“, sagt Bürgermeister Matthias Lürbke.

Angefangen hatte alles mit einem Antrag der CDU-Fraktion, die 2012 beantragte, dass die Verwaltung eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Einrichtungen sowie eine mittel- und längerfristige Bedarfsplanung vorstellen sollte. Teil des Antrags war auch die Forderung nach einem Konzept, mit welchen Unterhaltsmaßnahmen und Investitionen ein hoher Qualitätsstandard für die Sportstätten gesichert werden könne.

Es entflammte eine Diskussion um einen neuen Kunstrasenplatz in Lippetal, weil einige der Sportplätze im Gemeindegebiet bei schlechtem Wetter nur mäßig oder gar nicht bespielbar sind.

Im Zuge der Beratungen zum Sportstättenbedarfsplan äußerten sich auch die Vereine zum Thema. So plädierten SW Hultrop, VfJ Lippborg, 1. SC Lippetal und SG Oestinghausen für die Errichtung von zwei Kunstrasenplätzen in der Gemeinde Lippetal mit den Standorten Herzfeld und Oestinghausen.

Germania Hovestadt hingegen schlug vor, die Investitionssumme, die für zwei die Kunstrasenplätze ausgegeben werden müsste, auf die Vereine aufzuteilen. Die Gelder sollte nach einem festzulegenden Schlüssel verteilt werden, beispielsweise in Abhängigkeit der Anzahl der Mannschaften pro Verein. So könnte jeder Verein für sich überlegen, wie er das Geld am sinnvollsten anlegen wolle.

Bei den Diskussionen um den Sportstättenbedarfplan rückten die Fußballplätze zwar in den Vordergrund, aber doch auch auf anderen Feldern des Sports soll etwas geschehen: So sollen im Sommer Duschen und Umkleideräume des Lehrschwimmbeckens in Lippborg erneuert werden, dafür sind 250 000 Euro veranschlagt.

Ein weiteres Beispiel für eine Maßnahme aus dem Sportstättenbedarfsplan ist das Sportlerheim von SG Oestinghausen. Hier wurde mit einem Zuschuss von der Gemeinde in Höhe von 35 000 Euro und viel Eigenleistung von engagierten Vereinsmitgliedern ein Anbau geschaffen, um den Kabinenbereich zu erweitern.

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