Platz schaffen für die Jugend

Rat beschließt einstimmig Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Lippborg

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Symbolbild

Lippetal - Ohne Jugend keine Zukunft. Alle Institutionen, Gruppen und Vereine, ja sogar große Unternehmen müssen heute um guten Nachwuchs kämpfen. Das gilt insbesondere auch für die Feuerwehr. Denn wenn der Nachwuchs ausbleibt, können die Freiwilligen ihre Aufgaben nicht erfüllen. Das haben die Lippetaler erkannt - und gehandelt.

Mit Hilfe der Wehrführung haben sie jetzt eine Optimierung und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Lippborg erarbeitet, einschließlich eines Aufenthalts- und Besprechungsraumes für die Jugendfeuerwehr, die außerdem einen eigenen Bulli bekommen soll. 

Bürgermeister Matthias Lürbke moderierte am Montagabend eine kurze Ratssitzung, in deren Mittelpunkt der einstimmige Beschluss zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Lippborg stand. 

Diskussionen waren nicht mehr nötig, nachdem im Bauausschuss von Gemeindebrandmeister Meinhard Reinecke und Andre Becker vom Bauamt alle Fragen beantwortet worden waren. Da ging es auch um Brandschutz und um mehr Lagerkapazität. 

Breite Schiebetür schafft eine Verbindung

Umgesetzt wird demnach die Erweiterung des bestehenden Gebäudes um einen Anbau für einen Gruppenraum, eine Fahrzeuggarage und Lagerfläche. Abhilfe für Platzmangel soll der Anbau bringen, in dem der für die Jugendfeuerwehr vorgesehene Bulli untergebracht werden soll. Hinzu kommen weitere Spinde. 

Eingriffe in das bestehende Gebäude sollen so gering wie möglich ausfallen. Unter anderem ist eine breite Schiebetür zu dem neuen Gruppenraum vorgesehen, so dass für größere Versammlungen ein ausreichender Raum geschaffen werden kann. 

Bauweise wird Bestandsgebäude angepasst

Ergänzend hatte Rene Becker vom Bauamt in einer Präsentation demonstriert, wie der Anbau im Bereich Beckumer Straße und Heidfeld in westlicher Richtung platziert und gestaltet werden soll. 

Insbesondere soll die Dachform und Bauweise dem Bestandsgebäude angepasst werden, um ein harmonisches Erscheinungsbild zu erreichen. Abstimmungsgespräche mit der angrenzenden evangelischen Kirchengemeinde haben stattgefunden. 

Zugang vom Parkplatz zur Fahrzeughalle

Innerhalb des bestehenden Gebäudes werden fußläufige Verbindungen optimiert und ein Ausgang zum neu geschaffenen Innenhof geschaffen. Auf dem Innenhof, der sich zwischen Altbau, Anbau und der evangelischen Kirche ergibt, sind mehrere Parkplätze für die Pkw der Feuerwehrleute vorgesehen. 

Um den Kameraden von hier aus einen schnellen Zugang zur Fahrzeughalle zu ermöglichen, wird an der Rückseite der Bootsgarage eine zusätzliche Tür eingebaut. 

Gesamtkosten belaufen sich auf rund 300.000 Euro

Die voraussichtlichen Baukosten betragen rund 230.000 Euro. Hinzu kommen Sanierungskosten in Höhe von rund 7000 Euro sowie Kosten für Planung und Honorare für Statik, Architektur, Bauleitung sowie Genehmigungen in Höhe von voraussichtlich rund 60.000 Euro. 

Die Verwaltung ist nunmehr beauftragt, einen Bauantrag zu stellen und nach Bereitstellung der Haushaltsmittel für 2019 die Ausschreibungen vorzunehmen.

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