Beim Schützenfest in Bettinghausen gibt es eine wesentliche Veränderung

Der Vorstand der Antonius-Schützenbruderschaft Bettinghausen steht in den Startlöchern für das Schützenfest, das wie immer im Juli gefeiert wird. Nach 30  Jahren gibt es einen Wechsel in der Formation der Tanzband, der den Schützen am Samstag in der Jahreshauptversammlung von Brudermeister Reinhold Häken (links) präsentiert wurde. Bildmitte: das amtierende Königspaar Moika Schäfers und Andreas „Beppo“ Frische.

Bettinghausen – Beim Schützenfest in Bettinghausen kündigt sich eine weitere Veränderung an.

„Das gesellschaftliche Leben hat sich selbst in einem kleinen Dorf wie Bettinghausen verändert. In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, das Schützenfest neu zu strukturieren, heute werden wir einen weiteren Schritt gehen und eine neue Tanzmusik zum Fest kennenlernen“, sagte der Brudermeister der Antoniusschützen, Reinhold Häken, bei der Jahreshauptversammlung. Dabei ließ er anklingen, dass es beim letzten Schützenfest Kritik gegeben habe. „Das war ein Signal für uns zu handeln. Tanzmusik wird es nach 30 Jahren nicht mehr aus Westenholz geben.“ 

Der Vorstand habe etliche Angebote geprüft, viele aus Kostengründen aussortiert und letztlich die Party-Werker aus Bochum engagiert. „Sie sind zwar etwas teurer als die Formation aus Westenholz, aber sie haben einen guten Ruf, und wir können sie uns finanziell leisten. Unser König Andreas kennt sie vom Schützenfest Benninghausen und sagt, die können das“, sagte Häken. 

An der Verpflichtung der Blasmusik der Musikfreunde Westenholz habe sich hingegen nichts geändert, sie werde neben dem Spielmannszug Bettinghausen das Schützenfest, das in diesem Jahr vom 19, bis 21, Juli gefeiert wird, musikalisch begleiten. 

Themen, die bei der vergangenen Jahreshauptversammlungen die Gemüter der Schützen erhitzten, wurden am Samstag nur am Rande gestreift: Die Überarbeitung der Satzung und der Auftrag, das Thema „Frauen in der Bruderschaft“ zu beleuchten. Dazu habe sich eine Gruppe an die Arbeit gemacht. „Vielleicht hören wir in der nächsten Generalversammlung Konkretes dazu“, sagte Reinhold Häken. Schließlich gebe es eine rechtsgültige Satzung, die nicht eilig geändert werden müsse. Bei der Versammlung hörten die Schützen, dass die Besucherzahl am Freitag, Samstag und beim Vogelschießen am Sonntag gut waren, am Sonntagabend aber zu wünschen übrig ließen. 

Der Wirt habe sich trotzdem bereit erklärt, das Fest wieder zu übernehmen, sagte Häken. Für das Vereinsgremium berichtete der Brudermeister von einer „hervorragend gestalteten Landpartie“, die nicht nur viele Gäste nach Bettinghausen gelockt, sondern auch Geld in die Kassen des Gremiums gespült habe.

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