Skizzen für das Baugebiet „Schmale Mersch“ liegen vor:

Hier können 60 Familien wohnen

Neue Heimat? Hier könnte bald Raum geschaffen werden für 60 Familien.
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Neue Heimat? Hier könnte bald Raum geschaffen werden für 60 Familien.

Die Lage am westlichen Ortsrand Oestinghausens verspricht einige Vorzüge. Im Süden begrenzt die Auenlandschaft von Mühlengraben und Ahse das Gebiet, die Wiltroper Straße im Norden ist wenig befahren, bietet aber eine schnelle Anbindung ins Dorf.

Oestinghausen – Das sind wichtige Rahmenbedingungen, wie das Baugebiet „Schmale Mersch“ konkret gestaltet werden kann, waren jetzt Thema im Gemeindeentwicklungsausschuss am Montag. Das beauftragte Planungsbüro hat dafür drei Varianten vorgelegt. Die zentralen Erschließungsstraßen sind bei allen Varianten identisch. Von der Wiltroper Straße führt die Anliegerstraße zunächst Richtung Süden, links und rechts Baugrundstücke. Dann teilt sich die Straße, um eine innen liegende nahezu quadratische Teilfläche an allen Seiten zu umfassen. Die Verlängerung des südlichen Teilabschnitts Richtung Westen würde zudem die Anbindung eines zweiten Bauabschnitts ermöglichen.

Die Unterschiede der Varianten liegen insbesondere in der Größe und Platzierung der Mehrfamilienhäuser, entweder innerhalb der quadratischen Teilfläche oder zum Beispiel direkt in dem Zufahrtsbereich von der Wiltroper Straße aus.

Insgesamt können auf dem fast drei Hektar großen Areal 36 bis 40 Baugrundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser plus Mehrfamilienhäuser entstehen. Das würde 40 bis 45 Wohneinheiten in Einzel- oder Doppelhäusern und 15 bis 20 in Mehrfamilienhäusern bedeuten.

Aus Gründen des Naturschutzes wird im Süden zu der Auenlandschaft hin eine Randzone mit Begrünung vorgesehen. Ebenso wird in den Skizzen ein Spielplatz dargestellt. Fußgänger und Radfahrer bekommen eine schnelle Verbindung ins Dorf durch einen Weg, der am Mühlenbrink anbindet.

Neben der Festsetzung als Allgemeines Wohngebiet sind die Vorgaben für Baugrenzen, Baugestaltung, Regenwasser oder Grünordnung, zum Beispiel mit Verbot von Schottergärten wichtige Themen. Dies ist nach der Vorstellung der Varianten und des Konzepts nun zunächst Aufgabe der Ratsfraktionen, an die die interne Beratung zunächst verwiesen wurde. Die weitere Diskussion inklusive Auswahl der Planvariante ist dann in der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses am Montag, 14. Juni, Thema.

Nach der dann folgenden Ausarbeitung des Vorentwurfs steht zudem die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung auf dem Plan. Parallel sollen die entsprechenden Gutachten zu Bereichen wie Artenschutz, Umweltprüfung oder Energie- und Entwässerungskonzept erstellt werden.

Für dieses Baugebiet und ebenso die in Planungen befindlichen Bebauungspläne „Im Erl“ und „An der Ostlinde“ soll die Verwaltung gemäß einem Antrag der CDU-Fraktion Vergabekriterien erarbeiten. Damit soll erreicht werden, dass insbesondere Bauwillige aus der Gemeinde bei der Vergabe bedacht werden. Die CDU spricht sich in ihrem Antrag zudem dafür aus, die größeren Mehrfamilienhäuser im Einmündungsbereich der Erschließungsstraße vorzusehen.

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