„Flickenteppich“ wird wieder ein Radweg

Bagger arbeitet für huckelfreien Radweg zwischen Hovestadt und Schoneberg

Dieser Bagger arbeitet für huckelfreien Radweg zwischen Hovestadt und Schoneberg
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Dieser Bagger arbeitet für huckelfreien Radweg zwischen Hovestadt und Schoneberg .

Die Nachricht dürfte Fahrrad-Touristen im Kreis Soest freuen: Der Radweg entlang des Postwegs in Lippetal wird von seinen Huckeln befreit.

Lippetal - Die von vielen Radlern lang ersehnte Sanierung des Radweges am Postweg (L636) zwischen Hovestadt und Eickelborn hat begonnen.

Die Firma Meyer-Tochtrop aus Meschede hat von der Gemeinde den Zuschlag erhalten und den ersten Bauabschnitt zwischen dem Ortsausgang Hovestadt und der Schoneberger Straße (L808) eingeleitet. Hier wurden der vorhandene Asphalt und die alten Randeinfassungen aufgebrochen und entsorgt. Der Radweg wird hier auf 2,50 Meter verbreitert. Außerdem wird die Bushaltestelle in diesem Bereich neu gestaltet und barrierefrei ausgebaut, gemäß Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes, denen zufolge bis zum 1. Januar 2022 alle Haltestellen im Öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei ausgebaut sein müssen.

Die Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt werden nach Einschätzung des Bauamts noch circa sieben Wochen in Anspruch nehmen. „Zu buckelig und als Flickenteppich reparaturbedürftig“, so lauteten die Klagen, die sich auf den Fahrradweg von Hovestadt über Schoneberg nach Eickelborn beziehen. Für den Unterhalt des Postweges und damit auch für den Fuß- und Radweg ist das Land als Eigentümer und damit die Straßenbaubehörde Straßen-NRW zuständig. Das Land hatte zwar bereits vor zwei Jahren die Sanierung signalisiert, aber erst im Sommer „grünes Licht“ gegeben.

Die Behörde hatte die Baumaßnahme und Kostenübernahme zugesagt. Da bei Landesbaumaßnahmen meist viele Projekte zusammen ausgeschrieben werden und sich die Umsetzung vor Ort dadurch oft hinauszögert, hatten die Gemeinde und das Land einen anderen Weg gewählt und einen Vertrag geschlossen.

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