Neue Chorleiterin „ein Glücksfall“

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Dora Rubart-Pavlíkova hat den Gemischten Chor Cüäcilia Hultrop von Manfred Bauss übernommen.

Lippetal – Dora Rubart-Pavlíkova zog im vergangenen Jahr nach Lippetal-Niederbauer und hatte von dem bevorstehen Rückzug des beliebten Dirigenten Manfred Bauss beim gemischten Chor Cäcilia Hultrop Ende 2019 gehört. 

So war für sie die Frage, ob sie den Chor Cäcilia Hultrop übernehmen möchte, schnell mit einem Ja beantwortet. Für die Vorsitzende Annette Kosek war es ein Glücksfall – und Dora Rubart-Pavlíkova wurde beim Weihnachtskonzert nicht nur ins Programm aufgenommen, sondern auch vom Chor herzlich willkommen geheißen. 

Von herzlichem Charme begeistert

Wer sie kennenlernt, ist von ihrem herzlichen Temperament und Charme begeistert, sind sich die Mitglieder einig. Am Mittwoch bei der ersten Chorprobe des neuen Jahres konnte man ihre musikalische Leidenschaft deutlich spüren. Barock- und Renaissancegesang Dora Pavlíkova studierte Musikpädagogik und Gesang. In ihrer Kindheit in Prag sang sie in dem renommierten Kinderchor „Bambini di Praga“, mit dem sie als Solistin die Möglichkeit hatte, sowohl europäische als auch viele weitere ferne Länder zu bereisen und kennen zu lernen. 

Gesangsstudium am Konservatorium

Schon im Alter von 14 Jahren begann sie ein Gesangsstudium am Jan Deyls Konservatorium Prag in der Klasse von Professor Daniela Simunková. In dieser Zeit nahm sie an verschiedenen Wettbewerben teil und erhielt Preise auf nationalen und internationalen Bühnen. Zwischen 2002 und 2004 absolvierte sie zusätzlich ein Musikpädagogik-Studium am Konservatorium in Pardubice und anschließend ein Studium an der Hochschule für Musik Nürnberg in der Klasse von Professor Dr. Jan Hammar, das sie 2011 mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Gleichzeitig sammelte sie viele Erfahrungen auf Konzert- und Opernbühnen. 

Titelrolle in der Fredegunda

Mit der Titelrolle der „Fredegunda“ in der gleichnamigen Oper von Reinhard Keiser wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt mehrmals als „Nachwuchskünstler des Jahres“ nominiert. Ihre derzeitige Konzertarbeit reicht vom Barock bis zur Moderne. Als Solistin hat sie u.a. mit dem Salzburger Mozartorchester, den Dortmunder Philharmonikern und der Neuen Hofkapelle München gearbeitet. Als Mitglied des Prager Barockensembles Collegium Vocale 1704 hat sie die größten Werke von Bach, Händel und Zelenka auf internationalen Festivals präsentiert. Gesangsunterricht gibt Dora Pavlíková bereits seit Aufnahme ihres Musikpädagogik-Studiums 2002. Schwerpunkte ihrer pädagogischen Arbeit sind die Stimmbildung und die Stimmbildung bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren, der Barock- und Renaissancegesang, Pop/Musical und die Körperpsychotherapie.

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