Alte Brückenköpfe: Entscheidung über Denkmalstatus verschoben

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Werden sie Denkmal oder nicht? Die Entscheidung über die Denkmalwürdigkeit der alten Brückenköpfe wird frühestens im Frühjahr fallen.

Lippetal - Die sechs Brückenköpfe für die einst geplante Verlängerung des Lippe-Seitenkanals müssen weiter auf eine Prüfung ihrer Denkmalwürdigkeit warten. Hieß es zuletzt, diese finde Anfang des Jahres statt, wird nun das Frühjahr als neuer Termin genannt.

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat sich inzwischen eine neue Sachbearbeiterin der Angelegenheit angenommen. Maria Nitzschke aus dem Bereich Praktische Denkmalpflegelöste die mittlerweile pensionierte Imme Wittkamp ab und bittet um etwas Geduld: „Wir haben uns bereits mit der unteren Denkmalbehörde in Lippetal in Verbindung gesetzt. Ein konkreter Termin ist aber noch nicht vereinbart.“ Dr. David Gropp, beim LWL in Sachen Bauforschung zuständig für den Kreis Soest, versichert: „Eine Begehung der Brückenköpfe ist noch im Frühjahr angedacht, die Planung läuft“.

Kreisheimatpfleger Peter Sukkau, der sich schon lange für die Brückenköpfe in Lippetal interessiert, verfolgt den Ablauf gespannt: „Es ist schon mal ein wichtiger Schritt, dass ein Austausch zwischen den Ämtern stattfindet.“ Stefanie Hetzel von der Gemeinde Lippetal erwartet den nächsten Fortschritt im März. „Wir rechnen damit, dass das Anliegen schnell bearbeitet wird. Die Denkmalwürdigkeitsprüfung muss jetzt in Angriff genommen werden“, so Hetzel.

Lippetals Denkmalbeauftragter Andreas Sändker hatte den Antrag auf Denkmalprüfung gestellt, nachdem zu Beginn des Jahres 2017 zwei Brückenpfeiler bei Heintrop im Auftrag des Bundes abgerissen worden waren. Dies geschah wohl, weil die Flächen vom Eigentümer veräußert werden sollten und die Steinklötze dabei den Wert der Grundstücke minderten. Nun steht die Begutachtung der Brückenköpfe bei Hultrop, Oesterheide, Niederbauer sowie weitere zwischen Welver und dem Datteln-Hamm Kanal aus.

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