Spürbarer Rückgang

Wohnungseinbrüche im Kreis Soest: Corona macht Dieben das Leben schwer

Aufbrechen eines Fensters
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Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in den vergangen Jahren stark zurückgegangen. Waren im Jahr 2016 noch 601 Einbrüche im Kreis Soest gemeldet worden, so schlugen im vergangenen Jahr noch 241 Straftaten zu Buche.

Mehr Homeoffice, Ausgangssperre und Reisebeschränkungen - die Corona-Schutzmaßnahmen wirken sich auch auf die Zahl der Wohnungseinbrüche aus.

Kreis Soest - Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in den vergangen Jahren stark zurückgegangen. Waren im Jahr 2016 noch 601 Einbrüche im Kreis Soest gemeldet worden, so schlugen im vergangenen Jahr noch 241 Straftaten zu Buche. Und noch konkreter: Von Januar bis März 2020 zählte die Kreispolizeibehörde noch 116 Straftaten, im selben Zeitraum 2021 waren es 43.

Polizei-Sprecher Holger Rehbock kann zwar nur Vermutungen anstellen. Dennoch geht er davon aus, dass auch Corona für diesen Trend zumindest im vergangenen Jahr verantwortlich zeichnet. Denn durch die unterschiedlichen Schutzmaßnahmen haben sich für die Diebe auch die Tat-Gelegenheitsstrukturen verändert. Die Menschen sind einfach mehr zu Hause.

Wohnungseinbrüche im Kreis Soest: Trügerische Sicherheit

Dennoch: Durch den Trend fühlen sich viele Menschen einfach nicht mehr von dem Phänomen der Wohnungseinbrüche betroffen. Sie werden leichtsinnig und beachten die Grundregeln für ein sicheres Zuhause vielfach nicht mehr. Dabei entstehen günstige Gelegenheiten für Einbrecher. Man macht es ihnen einfach zu leicht. Wenn dann eingebrochen wurde, ist die Welt für die Opfer anschließend oftmals eine andere.

„Fremde Menschen sind in meine Privatsphäre eingedrungen und haben sogar in meiner Unterwäsche gewühlt.“ Solche Gedanken gehen vielen Betroffenen nach einem Einbruch nicht mehr aus dem Kopf. Vielfach wird anschließend sogar
psychische Hilfe benötigt. Soweit sollte es erst gar nicht kommen. Mit einigen wenigen Dingen die man beachten muss, kann man Einbrechern entgegen wirken.

Von daher gibt die Polizei folgenden Tipp: Nutzen Sie vorhandene Sicherungen. Melden Sie verdächtige Personen über die
110. -Lassen Sie sich von der Polizei kostenlos zum Thema beraten. Unter https://soest.polizei.nrw/ können sich alle Bürger hinreichend zum Thema informieren.

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