Streudienste stärker gefordert

Mehr Salz auf den Straßen

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Fast doppelt so viel Salz wie im vergangenen Winter hat der Kreis Soest in dieser Saison gestreut.

Kreis Soest - Im Kreis Soest wurde auf den Straßen in diesem Winter mehr Salz gestreut als in der Kältezeit des Vorjahres.

So kam es in der Glättesaison 2017/2018 bislang zu 58 Einsätzen, das sind immerhin 38 mehr als im Vorjahr. Außerdem wurde mit einer Menge von 1 400 Tonnen fast doppelt so viel Salz verteilt wie 2016/2017 mit 730 Tonnen. Wilhelm Müschenborn, Pressesprecher des Kreises Soest, erklärt: „Das lag vor allem an den letzten kalten Tagen. Dadurch, dass wir zwischen Tag und Nacht erhebliche Temperaturunterschiede hatten, war etwas mehr Streusalz als zuletzt nötig.“ 

Bei den Kommunalen Betrieben der Stadt Soest stellen sich die Zahlen natürlich in kleineren Dimensionen dar. Dort hat man 182 Tonnen Salz benötigt, diese wurden bei zehn Einsätzen auf den Straßen verteilt. Im Vorjahr waren es hier noch 16 Tage, an denen gestreut wurde. 

Salzmenge für Umwelt unbedenklich

Hartwig Thiele vom Baubetriebshof des Kreises Soest ergänzt, dass die möglichen Folgen des Salzeinsatzes unbedenklich seien. Beispielsweise würde sich die Konzentration des Salzgehaltes im Grundwasser nur minimal erhöhen. „Auf den Kreisstraßen arbeiten wir seit 2000 mit Feuchtsalz. Das hat gegenüber der herkömmlichen Trockenstreuung den Vorteil, dass wir rund 20 Prozent Salz einsparen.“

 Außerdem bemühe man sich um eine Reduzierung der Einsätze. Der Kreis sei in mehrere Bezirke eingeteilt worden, in denen sporadisch geprüft wurde, ob gestreut werden muss. So verhindere man eine flächendeckende Streuung. „Wir haben nur gestreut, wenn es wirklich glatt war, und nicht, weil die Wettermeldung es angesagt hatte.“ 

Drei Wetterzonen

Eine Gliederung sei ohnehin nötig gewesen, da der Kreis Soest etwa drei verschiedene Wetterzonen hat: „Symbolisch für die Bereiche sind die Unterschiede zwischen Sauerland, Haarstrang und der Soester Börde“, sagt Thiele. 

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