Alle Infos im Ticker

Unwetter im Kreis Soest: Post-Probleme im Schnee - Gefahr lauert auf dem Dach

Achtung, Unwetterwarnung: Schnee und Eis haben den Kreis Soest im Griff. Über alle aktuellen Entwicklungen berichten wir in unserem Ticker.

  • Schnee und Eis haben den Kreis Soest seit Sonntag im Griff.
  • Am Montag ist die Gefahr von Glatteis extrem hoch.
  • Alle aktuellen Entwicklungen hier im News-Ticker.

Update vom Montag, 15. Februar, 18.23 Uhr: Die Post räumt massive Probleme bei der Briefzustellung ein. Schnee und Eis haben den Postbooten bis jetzt stark zu schaffen gemacht. Das hat gleich mehrere Ursachen.

Update vom Montag, 15. Februar, 18.09 Uhr: Es gibt weitere traurige Details zu dem Drama um die beiden ertrunkenen Wasserbüffel in Bad Sassendorf und das dritte Tier, das jetzt notgeschlachtet werden musste.

Update vom Montag, 15. Februar, 17.54 Uhr: Zumindest das Thema Glatteis könnte nach den aktuellen Wetterprognosen erledigt sein. Auch in der Nacht werden demnach im Kreis Soest keine Minustemperaturen erwartet. Die laufende Woche soll schrittweise Erwärmung bringen, am Wochenende könnten sogar bereits Temperaturen weit im zweistelligen Bereich drin sein.

Update vom Montag, 15. Februar, 16.17 Uhr: Die Polizei zieht eine erste Bilanz – und die fällt überraschend positiv aus: „Es war insgesamt sehr ruhig, aktuell ist auch nichts los“, sagt Polizei-Sprecher Holger Rehbock. Die Leute seien entweder gar nicht oder vorsichtig unterwegs. Außer zwei kleineren Unfällen mit Sachschaden in Lippstadt und Soest habe es nur wenige Einsätze gegeben. In Erwitte seien beispielsweise Spurrillen vereist gewesen.

Update vom Montag, 15. Februar, 14.05 Uhr: Auf die Feuerwehr könnten in den nächsten Tagen viele Einsätze zukommen. Denn der schmelzende Schnee sorgt erneut für schwere Lasten auf Dächern. Kreisbrandmeister Thomas Wienecke warnt: „Das kann zweifelsohne zum Problem werden. Wenn der Dachgully zugefroren oder durch den Schnee verstopft ist, kann das Wasser nicht abfließen. Und durch dieses Gewicht drohen vor allem größere Flachdächer einzustürzen.“ Damit das nicht passiert, sollte ein Dachdecker eingeschaltet werden, der den Gully freimachen könne. Ansonsten hilft in Notfällen auch das Technische Hilfswerk (THW). Besonders groß sei das Risiko dort, wo es Schneeverwehungen gibt.

Wegen der höheren Temperaturen besteht auch die Gefahr, dass die in den vergangenen Tagen entstandenen Eiszapfen schmelzen und herabfallen.

Update vom Montag, 15. Februar, 13.16 Uhr: Der Werler Kommunalbetrieb (KBW) ist am Montagmorgen um 5 Uhr ausgerückt, um als Schutzmaßnahmen Salz auf die Straßen zu bringen. Das müsse nun erstmal wirken; ob es im Laufe des Tages zu einem weiteren Streueinsatz kommen wird, warte man zunächst ab, sagt Kathrin Lutter, Leiterin des Baubetriebshofs. Unter dem geräumten Schnee sind zum Teil große Eisschollen auf den Straßen aufgetaucht, aber eben noch nicht aufgetaut. Salz sei ausreichend vorhanden: „Wir haben am Freitag noch eine Lieferung bekommen.“ Mittlerweile hat die Stadt Werl 120 Tonnen Salz auf die Straße gebracht. Von Lieferengpässen war die Wallfahrtsstadt dabei bislang nicht betroffen.

Update vom Montag, 15. Februar, 13.11 Uhr: Die Polizei hat jetzt weitere Details zum Unfall in Büecke veröffentlicht. Demnach war der 24-jährige Autofahrer aus Soest auf der Körbecker Straße in Richtung B229 (Arnsberger Straße) unterwegs. In einer Senke kam er auf der glatten Fahrbahn von der Straße ab und wurde über die Leitplanke katapultiert, der Wagen blieb auf dem Dach liegen. Der Soester musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro, schätzen die Beamten.

Das Auto landete auf dem Dach.

Update vom Montag, 15. Februar, 13.05 Uhr: Eine 42-jährige Warsteinerin ist am frühen Morgen gegen 5.15 Uhr mit ihrem Auto ins Rutschen geraten und von der Fahrbahn abgekommen. Laut Polizei war die Straße in Belecke, auf der sie unterwegs war, mit Schneematsch bedeckt. Der Wagen rammte einen Leitpfosten und kam im Graben zum Stehen. Die Frau wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Unfallschaden wird auf 2.000 Euro geschätzt.

Update vom Montag, 15. Februar, 12.55 Uhr: Das Regengebiet hat jetzt den Kreis Soest erreicht, laut Regenradar wird es bis etwa 15 Uhr teils kräftig regnen.

Update vom Montag, 15. Februar, 12.12 Uhr: Allmählich kehrt in den Betrieb der Eurobahn wieder Normalität ein - jedenfalls nach Auskunft des Unternehmens Keolis selbst. Die RB59 zwischen Soest und Dortmund fährt im Stundentakt immer um 13.03, 14.03, 15.03 Uhr und so weiter. Von Hamm nach Paderborn fährt die RB89 zumindest zeitlich wieder regulär, in die umgekehrte Richtung (Münster) entfallen allerdings teils mehrere Halte.

Der Räumdienst beseitigt den Schnee von den Straßen.

Update vom Montag, 15. Februar, 12.05 Uhr: Im Drama um die Wasserbüffel in der Woeste bei Ostinghausen gibt es ein weiteres trauriges Kapitel. Die Tiere waren am Samstag durch das dünne Eis eine Sees gebrochen. Zwei Tiere waren bereits am Wochenende gestorben, jetzt starb ein drittes.

Update vom Montag, 15. Februar, 11.51 Uhr: Auch im Busverkehr kommt es zu Beeinträchtigungen. Folgende Linien sind laut RLG betroffen, es muss mit Verspätungen und Störungen gerechnet werden:

  • C4 Soest - Günne: Der Ortsteil Meiningsen kann derzeit nicht bedient werden.
  • R51 Soest - Warstein: Der Abschnitt Müllingsen - Bergede - Echtrop kann derzeit nicht bedient werden.
  • R47 Werl - Ostönnen: Die Ortschaften Mawocke und Westönnen können derzeit nicht bedient werden.
  • C4 Lippstadt - Bad Waldliesborn: Die Haltestellen „Allensteiner Weg“ und „Ostlandstraße“ in Lipperbruch und die Haltestelle „Glennesiedlung“ in der Franz-Weiß-Straße können derzeit nicht bedient werden. In Bad Waldliesborn können weiterhin nur die Haltestelle „Braukhof“ und die Ersatzhaltestelle bedient werden.

Update vom Montag, 15. Februar, 11.44 Uhr: Die Wippringser Heide zwischen B229 (Arnsberger Straße) und Deiringsen ist gesperrt. Als Umleitung kann der Kreuzpfad ab Ruploh genutzt werden.

Glätte im Kreis Soest: Auto überschlägt sich

Update vom Montag, 15. Februar, 11.34 Uhr: Dass die Schneewehen im Kreis Soest nicht zu unterschätzen sind, zeigt jetzt ein Unfall in Möhnesee-Büecke. Dort hat sich ein Auto überschlagen und ist hinter der Leitplanke auf dem Dach gelandet. Der Rettungsdienst ist unterwegs. Wie die Leitstelle mitteilt, ist eine Person verletzt worden, die sich aber selbst aus dem Wagen befreien konnte.

Beim Unfall in Büecke wurde ein Mann aus Soest verletzt.

Update vom Montag, 15. Februar, 11.18 Uhr: Die Mitarbeiter des Bauhofs des Kreises Soest sind seit den frühen Morgenstunden mit sämtlichen Räumfahrzeugen im Einsatz. Die Daueraufgabe: der starke Südwestwind weht überall dort, wo Freiflächen sind, unablässig Schnee auf die Straßen. Wegen der amtliche Unwetterwarnung vor gefrierendem Regen würde auch vorbeugend Salz gestreut, erklärte ein Sprecher des Kreises.

Update vom Montag, 15. Februar, 9.03 Uhr: Die amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dauerte für den Kreis Soest ursprünglich bis 12 Uhr mittags, wurde aber bereits bis 17 Uhr verlängert - das gilt zumindest für das Glatteis aufgrund von gefrierendem Regen oder Sprühregen. „Bleiben Sie im Haus!“, rät der DWD. Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde können darüber hinaus noch bis zum Abend auftreten, die amtliche Warnung vor Frost läuft am Montagmorgen hingegen aus und endet um 10 Uhr. Mit Einschränkungen im Schienen- und Straßenverkehr sei in ganz NRW aber noch bis 20 Uhr am Abend zu rechnen.

Update vom Montag, 15. Februar, 9.03 Uhr: Bei der Eurobahn rollen am Montagmorgen nicht alle Züge. Laut Abfahrtsinfo des Unternehmens Keolis fällt auch die Fahrt um 10.33 Uhr von Soest nach Dortmund (über Westönnen, Werl und Unna) noch aus. Jeweils zur vollen Stunde soll die Linie der RB59 (Hellweg-Bahn) allerdings ab 10 Uhr den ganzen Tag bedient werden. Außerdem fällt der RB89-Zug von Münster nach Paderborn, also über Hamm, Welver, Borgeln, Soest, Bad Sassendorf und Lippstadt um 9.34 Uhr aus. Bereits in die andere Richtung ruhte der Eurobahnverkehr bis 8.30 Uhr - nach Hamm kam man dann vom Soester Bahnhof aus nur mit dem Regionalexpress 11.

Update vom Montag, 15. Februar, 7.47 Uhr: Die Polizei zählt bislang drei Unfälle, in zwei Fällen blieb es bei verbeultem Blech, bei Warstein-Belecke musste auch der Rettungswagen kommen. Dort war ein mit zwei Personen besetztes Auto in den Graben gerutscht, ein Insasse wurde verletzt.

Holger Rehbock, Sprecher der Polizei im Kreis Soest, berichtet, dass es momentan insbesondere auf den Straßen gefährlich sei, die von Freiflächen umgeben sind. Der stark auflebende Wind habe etwa auf dem Haarweg (Bundesstraße 516) zu Schneeverwehungen geführt, die teils eine Fahrbahnhälfte unter sich begraben hätten. Es gilt weiter die dringende Warnung, wenn möglich, auf das Auto zu verzichten.

Update vom Montag, 15. Februar, 7.21 Uhr: Achtung, Autofahrer: Schneeverwehungen und Glatteis sorgen am heute Morgen im gesamten Kreis Soest für schwierige Straßenverhältnisse. Laut Polizeileitstelle sind die Straßenverhältnisse chaotisch, es gebe viele Stellen, an denen man gar nicht vorbeikommt.

Wer nicht unbedingt mit dem Auto los muss, sollte es stehen lassen, heißt es von der Polizei. Wer fahren muss, muss sich auf eine deutlich längere Fahrtzeit einstellen.

Update vom Montag, 15. Februar, 6.06 Uhr: Die Eurobahn gibt jetzt an, ab 10 Uhr wieder auf der Linie RB 59 (Soest - Dortmund) fahren zu wollen.

Update vom Montag, 15. Februar, 5.55 Uhr: Der Winter will uns zum Abschied noch einmal so richtig aufs Glatteis führen. Die Unwetterwarnzentrale gibt am Montagmorgen für die westlichen Teile von NRW von der holländischen Grenze bis Unna bereits die Warnstufe rot aus, der Kreis Soest und alles, was östlich davon liegt, wird aktuell noch in der dritthöchsten Warnstufe gelb geführt. Grund ist Regen, der im Laufe des Vormittags von Westen her einsetzt und auf den nach den harten Frösten der vergangenen Tage gefrorenen Böden sofort zu Eis werden kann.

Die Unwetterwarnzentrale warnt deshalb vor extremer Straßenglätte. Für die westlichen Landesteile gilt diese Warnung ab 8 Uhr, im Kreis Soest ab 12 Uhr. Einige Wetterprognosen, etwa bei Wetteronline, sehen die ersten Tropfen allerdings schon gegen 10 Uhr fallen. In der Folge des Regengebietes wird es anschließend spürbar wärmer. Am Dienstag sollen die Temperaturen bis zu 10 Grad plus erreichen.

Update vom Sonntag, 14. Februar, 9.34 Uhr: Bis Montag, 15. Februar, wird die Linie RB 59 (Hellweg-Bahn) sukzessive den Betrieb aufnehmen. Das kündigt das Unternehmen in einer Mitteilung an. Weiter heißt es: Die Wetterlage beeinträchtigt nicht nur die Schiene, sondern auch die Straßen in der Regionen. Die Fahrtzeiten der Busse des eingesetzten Busnotverkehrs können aufgrund der Straßenverhältnisse vom Fahrplan abweichen. Die eurobahn hat ab sofort bis einschließlich Sonntag für ihre Fahrgäste eine Wochenend-Hotline für alle Informationen rund um den Busnotverkehr der ausfallenden Linien eingerichtet. Die Kollegen stehen im steten Kontakt zu den Busunternehmen und geben den Fahrgästen aktuelle Informationen zu Abfahrtszeiten und -orten. Die Hotline ist bis Sonntag 24 Uhr durchgängig kostenfrei unter 00800 – 49 110 110 erreichbar.

Update vom Freitag, 12. Februar, 21.34 Uhr: Von wegen Samstagmorgen:  Die Züge der Eurobahn werden noch später als angekündigt wieder auf die Schiene geschickt. Das teilte das Unternehmen heute Abend mit.

Update vom Freitag, 12. Februar, 19.06 Uhr: Die Temperaturen gehen in dieser Nacht nochmal zweistellig in den Keller, wenn auch längst nicht mehr so weit wie in der vorigen Nacht. Etwa 13 Grad minus sollen es werden. Zur Belohnung gibt es morgen und am Sonntag Sonne satt. Neun Stunden soll die Sonne in einem meist blauen Himmel stehen.

Update vom Freitag, 12. Februar, 14.47 Uhr: Viele Menschen im Kreis Soest können sich nicht daran erinnern, dass es jemals kälter war als in diesen Tagen. Doch den absoluten Kälte-Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen an der Wetterstation auf Haus Düsse hält bis heute der 16. Februar 1956 mit minus 28,5 Grad. Auch Friedel Hoffmeier aus Bad Sassendorf-Bettinghausen erinnert sich an die Allzeit-Höchstmarke: „Das war der kälteste Monat überhaupt. Diesen Februar werde ich nie vergessen“, sagt der 80-Jährige.

Update vom Freitag, 12. Februar, 13.57 Uhr: Auch nach 18 Uhr wird die Eurobahn von Soest nach Dortmund am Freitag nicht fahren. Das Unternehmen Keolis hat die Einstellung des Zugverkehrs auf der Linie RB59 soeben bis Samstag um 10 Uhr verlängert.

Update vom Freitag, 12. Februar, 12.30 Uhr: Kalt, kälter, Soester Börde. Ausgerechnet unsere Region hat sich diese Woche zu einem der Coldspots in Mitteleuropa gemausert. Eisiger Rekord: Die Nacht zum Mittwoch mit minus 22,6 Grad. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update vom Freitag, 12. Februar, 10.41 Uhr: Nicht nur wer innerhalb Werls mit dem Auto unterwegs ist, kann eine Schlitterpartie erleben, auch außerhalb geht es rutschig zu. So sind die alte B1 in Richtung Soest und die B63 in Richtung Hamm noch immer vereist. Hier ist Straßen-NRW für die Räumung zuständig. „Aufgrund von Schneeverwehungen auf anderen Strecken kamen wir dort allerdings nicht so hin, wie wir wollten“, erklärt Oscar Santos als Sprecher des Landesbetriebs. „Dabei gelten diese Strecken als Hauptverkehrsstraßen und haben für uns eigentlich Priorität.“

Update vom Freitag, 12. Februar, 10.29 Uhr: Die Eurobahn bleibt noch länger stehen: Auf der Startseite im Internet berichtet das Unternehmen Keolis, dass der Zugverkehr auf der Linie RB59 (Hellwegbahn) - zwischen Soest und Dortmund, unter anderem über Westönnen, Werl und Unna - „aus Sicherheitsgründen“ voraussichtlich bis 18 Uhr eingestellt ist. Achtung: Unter der Fahrplanauskunft heißt es fälschlicherweise, dass die nächsten Züge in Soest pünktlich starten sollen.

Aufgrund der Wetterlage seien die Fahrzeuge zugefroren und müssen zunächst aufgetaut werden, erklärt Keolis. Ein Busnotverkehr sei eingerichtet, der Ersatzbus hält in Soest an Bussteig G, in Westönnen an der Haltestelle „An Luigsweide“ und in Werl direkt am Bahnhof.

Update vom Freitag, 12. Februar, 10.20 Uhr: In Soest sind die Busse der RLG wieder auf allen Linien unterwegs, teilt das Unternehmen mit. Allerdings muss weiterhin mit Verspätungen gerechnet werden.

Update vom Freitag, 12. Februar, 9 Uhr: Manche können es bei den Straßenverhältnissen einfach nicht lassen: In diesem Fall hatte ein junger Drift-Künstler es nicht nur mit einer eisigen Fahrbahn zu tun, sondern zuvor auch noch seine Reaktionsfähigkeit etwas geglättet.

Update vom Freitag, 12. Februar, 7.45 Uhr: Die RLG meldet aktuell, dass es besonders im Raum Lippstadt noch zu gravierenden Einschränkungen im Busverkehr kommt. In den anderen Bereichen fahre der Busverkehr, wenn auch nicht immer ganz störungsfrei und ohne Verspätungen. Auch die Linie 650 in Warstein ist weiterhin noch nicht wieder auf der Strecke

Update vom Freitag, 12. Februar, 5.42 Uhr: Knackt der Kreis Soest seinen eigenen Kälte-Rekord. Nachdem am 10. Februar im Kreis Soest mit 23 Grad minus die niedrigste Temperatur in ganz Nordrhein-Westfalen gemessen wurde, hat sich auch jetzt das Quecksilber tief in den Keller verzogen. 19,4 Grad minus meldet Lippstadt-Bökenförde, in Soest sind es 18 Grad minus. Ähnlich sah es auch am Morgen des 10. Februar aus. Nachdem dann im Laufe des Tages alle Wetterdaten vorlagen, stand der Kreis Soest als Frost-Meister fest

Update vom Freitag, 12. Februar, 5.19 Uhr: Schlechte Nachrichten für Bahnpendler in Richtung Dortmund. Der Betrieb der Eurobahnlinie RB 59 ist wieder eingestellt. „Aus Sicherheitsgründen“ wie Eurobahn berichtet.

Frühestens ab 10 Uhr sollen auf dieser Strecke wieder die Züge verkehren. Aber ganz allgemein gilt laut Eurobahn: „Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen sind bis Samstag weiterhin erhebliche Einschränkungen zu erwarten. Bei der schweren Wetterlage und schlechten Straßenverhältnissen kann ein Busnotverkehr nicht garantiert werden.“

Von den Busunternehmen gibt es (Stand Freitag, 12. Februar, 5.19 Uhr) noch keine aktuellen Meldungen. Demnach ist auf einigen Linien weiter mit Einschränkungen und Ausfällen zu rechnen. Westfalenbus meldet aktuell noch auf der Homepage: „In der Stadt Soest kann die Innenstadt nicht bedient werden. Alle Fahrten werden auf direktem Weg - ohne Innenstadt - von und zum Bahnhof gefahren.“

Bei der RLG heißt es ebenfalls, dass teils mit Einschränkungen zu rechnen ist. Unter anderem entfällt in Warstein  die Linie 650 bis auf Weiteres, ebenso die  Linie R41 Hamm - Werl

Schnee im Kreis Soest: das war der Donnerstag

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 20.40 Uhr: Die Abschleppdienste und Pannenhelfer im Kreis Soest konnten sich in den vergangenen schnee- und eisreichen Tagen vor Arbeit kaum retten. Ständig klingelte das Telefon, weil wieder irgendwo jemand Hilfe brauchte, weil er und sein Auto aus irgendeinem Grund nicht mehr von der Stelle kam. „Wir sind die ganze Woche über eigentlich nur unterwegs“, erzählt Viktor Oberdörfer, Inhaber des gleichnamigen Abschleppunternehmens in Werl, das insgesamt vier Mitarbeiter auf den Straßen hat.

Wie viel Arbeit es derzeit für Oberdörfer und seine Kollegen gibt, zeigen die Zahlen des ADAC. Seit dem starken Schneefall am Wochenende hat der ADAC jeden Tag zwischen 5500 und 6000 Einsätze in ganz Nordrhein-Westfalen. „Das ist ein wahnsinnig hohes Volumen“, verdeutlicht ein Sprecher. Allein in Westfalen waren es seit Montag immer jeweils um die 2200 Hilfen, zu denen der ADAC und seine kommunalen Partnerunternehmen ausrücken mussten.

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 19.10 Uhr: In der Soester Innenstadt hat am Nachmittag ein Lkw die Straße blockiert. Wie die Leitstelle auf Anfrage erklärte, steckte der 40-Tonner um 16 Uhr an der Ecke Höggenstraße/Markstraße im Schnee fest. Die Polizei leitete den Verkehr um und sicherte den Bereich ab, der Bauhof beseitigte den Schnee und ermöglichte dem Lkw damit die Weiterfahrt.

Kein Durchkommen gab es am Nachmittag in der Soester Innenstadt.

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 17.38 Uhr: Die Stadt Soest warnt vor Dachlawinen und herabfallenden Eiszapfen. In den vergangenen Tagen hatten die großen Schneemengen vor allem am Boden auf den Straßen, Geh- und Radwegen für Probleme gesorgt. Mit dem einsetzenden Tauwetter entwickeln sich nun aber die Schneemassen auf den Hausdächern zu einem Risiko, so die Stadt.

„Dachlawinen oder herabfallende Eiszapfen sind eine Gefahr für Fußgänger oder Radfahrer“, heißt es aus dem Rathaus. Die Stadt Soest weist deshalb darauf hin, dass die Gebäudeeigentümer auch in solchen Situationen die Verkehrssicherungspflicht haben. Sie müssen ihre Dächer im Blick behalten – und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen ergreifen. Das könne das vorbeugende Entfernen des Schnees vom Dach sein, auch mit Unterstützung von Fachleuten, oder aber das Absperren der betroffenen Flächen unter dem Dach. Darüber hinaus sollten Verkehrsteilnehmer ebenfalls die Dächer im Blick behalten und notfalls Abstand zu den Gebäuden halten.

Ein Streifen vor dem Rathaus ist derzeit wegen Dachlawinen-Gefahr gesperrt.

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 17.22 Uhr: Der Wochenmarkt am Kaiser-Otto-Weg im Soester Süden findet am Freitag von 12 bis 18 Uhr statt. Das hat die Wirtschaft und Marketing Soest GmbH (WMS) jetzt bestätigt. Am Rathaus soll es am Samstag einen etwas eingeschränkten Wochenmarkt zu den üblichen Öffnungszeiten geben. Wetterbedingt sind nicht alle Händler dabei.

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 16.17 Uhr: Der Kommunalbetrieb der Stadt Soest bereitet die Abfuhr der grauen Restmülltonnen sowie der grünen Biotonnen für die kommende Woche vor. Die Bürger können den Ablauf unterstützen. Wie das reibungslos klappt, erfahren Sie hier.

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 15.30 Uhr: Der am Mittwoch gestartete Betrieb der RB 59 (Hellweg-Bahn) musste am Donnerstagmorgen wegen Streckensperrungen zwischen Unna und Soest sowie zwischen Holzwickede und Dortmund Hörde wieder eingestellt werden. Das teilt das Unternehmen Keolis mit. Die Linie kann nach aktuellem Stand voraussichtlich bis Donnerstagabend um 21 Uhr nicht den Betrieb aufnehmen.

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 9.30 Uhr: Besonders unter der Kälte leiden jetzt Obdachlose. Sie sind bei diesen Temperaturen in Lebensgefahr. Wir haben uns die Situation dieser Menschen in Soest angeschaut

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 6.10 Uhr: Blick zum Bahnhof: Die Eurobahn will ab 12 Uhr wieder normal zwischen Soest und Dortmund fahren. Bislang pendelte der Zug nur zwischen Soest und Holzwickede.

Auf der Linie RB 89 Warburg - Soest - Münster (Ems-Börde-Bahn) soll bereits ab 6.12 Uhr wieder halbwegs Normalität einkehren, wenn auch weiterhin Verspätungen möglich sind. In die Gegenrichtung starten die Züge um 7.30 Uhr ab Münster wieder. Auch hier gibt es möglicherweise Verspätungen.

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 6.02 Uhr: Die Busse der RLG wollen heute auch in Lippstadt wieder nach Fahrplan fahren. Auf den Stadtbuslinien sieht das bereits gut aus, ansonsten gebe es am Donnerstagmorgen aber noch zahlreiche Einschränkungen, die die RLG im Detail auf ihrer Homepage erläutert. In Warstein entfällt die Bedienung der Linie 650 Markt - Kohlmarkt - Markt 

Update vom Donnerstag, 11. Februar, 5 Uhr: Der Donnerstag beginnt mit im Vergleich zum Mittwoch frühlingshaften 6 Grad minus. Viel wärmer wird es allerdings auch nicht mehr, die Höchsttemperatur im Kreis Soest soll am Donnerstag bei 5 Grad minus liegen. Dazu kann es ganz vereinzelt ein paar Schneeflocken geben.

Tagsüber lässt sich auch mal die Sonne blicken, zum Abend hin gehen die Temperaturen wieder weit in den Keller, überall im Kreis Soest soll es wieder zweistellige Minusgrade geben. Bis zu 17 Grad Minus in der Nacht sind drin.

Schnee im Kreis Soest: das war der Mittwoch

Update vom Mittwoch, 10. Februar, 19.41 Uhr: Die Eurobahn kommt nur langsam zurück in Richtung Fahrplan. Der Start auf allen Linien ist zunächst wieder ausgebremst. Ein Betrieb nach Fahrplan sei frühestens ab Donnerstag, 10 Uhr, wieder möglich. Die Eurobahn zwischen Soest und Dortmund verkehrt aktuell nur zwischen Soest und Holzwickede.

Auf der Homepage des Unternehmens heißt es jetzt, die Eurobahn verkehre „aktuell nur auf der RE 3, RE 13, RB 65, RB 71, RB 89, RB 69 und RB 61 auf dem kompletten Regelweg, zudem verkehrt die RB 59 auf dem Teilstreckenabschnitt zwischen Soest und Holzwickede. Der Zugverkehr auf den restlichen Linien ist aus Sicherheitsgründen bis voraussichtlich Donnerstag, 11. Februar, ca. 10 Uhr eingestellt. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen sind bis Freitag weiterhin erhebliche Einschränkungen zu erwarten. Bei der schweren Wetterlage und schlechten Straßenverhältnissen kann ein Busnotverkehr nicht garantiert werden. 2

Update vom 10. Februar, 17.30 Uhr: Auf dem Dach des Impfzentrums in Soest wurde heute fleißig geschippt und gefräst - wir haben geschaut, was es damit auf sich hat und was mit dem Schnee geschieht, der von dem riesigen Flachdach entfernt wird.

Fotos: Hier wird das Dach des Impfzentrums von der Schneelast befreit

Schneefräse, Container und Muskelkraft: Hier wird das Dach des Impfzentrums von der Schneelast befreit
Schneefräse, Container und Muskelkraft: Hier wird das Dach des Impfzentrums von der Schneelast befreit
Schneefräse, Container und Muskelkraft: Hier wird das Dach des Impfzentrums von der Schneelast befreit
Schneefräse, Container und Muskelkraft: Hier wird das Dach des Impfzentrums von der Schneelast befreit
Fotos: Hier wird das Dach des Impfzentrums von der Schneelast befreit

Update vom 10. Februar, 16.29 Uhr: Wegen Fahrerflucht muss sich ein 26-jähriger Soester jetzt verantworten: Er touchierte mit seinem Transporter am Dienstag gegen 15.10 Uhr an der Langen Wende in Soest einen 23-jährigen Fußgänger aus Leipzig, der wegen des Schnees auf dem Gehweg die linke Seite der Straße benutzte.

Auf der Fahrbahn kam ihm der Transporter entgegen - er wurde vom Außenspiegel des Wagens berührt. Der Fahrer blieb laut Polizei nach dem Unfall kurz stehen und fuhr dann einfach weiter. Überführt werden konnte er, weil der Leipziger auf dem Fahrzeug die Firmenwerbung erkennen konnte.

Update vom 10. Februar, 15.44 Uhr: Die Kirchen St. Maria zur Höhe (Hohnekirche) und St. Maria zur Wiese (Wiesenkirche) in Soest bleiben wegen der Kälte für den Rest der Woche für Besucher geschlossen. Das teilte Pfarrer Thomas Gano jetzt mit.

Update vom 10. Februar, 15.31 Uhr: Der Wertstoffhof am Doyenweg in Soest ist seit 9 Uhr wieder regulär geöffnet.

Update vom 10. Februar, 15.16 Uhr: Der Werler Wochenmarkt fällt am kommenden Freitag ebenfalls aus: „Durch die hohen Minustemperaturen besteht  die Gefahr, dass die Ware Frost bekommt und dadurch ungenießbar wird“, erklärt Marktmeister Bernhard Wehr.

Update vom 10. Februar, 15.02 Uhr: Auch am Donnerstag fällt der Soester Wochenmarkt am Rathaus aus. Das hat Marktmeister Michael Schiewe jetzt auf Nachfrage bestätigt. Für die Entscheidung gebe es mehrere Gründe: Die Händler kommen entweder gar nicht von ihren Betrieben weg oder erhalten wegen Lieferschwierigkeiten keine Ware. Außerdem haben es Produkte wie Blumen oder Gemüse bei der Kälte nicht leicht und könnten schnell kaputtgehen.

Update vom 10. Februar, 14.53 Uhr: Zu viel Schnee, zu wenig Platz - das ist das Problem auf den meisten Soester Straßen. Wir haben den Räumdienst heute in der Frühschicht an der Kälte-Front begleitet.

Update vom 10. Februar, 13.16 Uhr: Die Eurobahn kehrt Stück für Stück wieder zum regulären Betrieb zurück. Die RB59 (Hellweg-Bahn) von Soest nach Dortmund soll ab 15 Uhr wieder fahren. Die Linie RB89 (Ems-Börde-Bahn) verkehrt aktuell zwischen Hamm und Paderborn im Stundentakt.

Update vom 10. Februar, 13.16 Uhr: Die Gemeinde Welver hat den Wochenmarkt am Freitag abgesagt. „Da im Moment keine Wetteränderung abzusehen ist und viele Händler aufgrund der Kälte Liefer- und Produktionsschwierigkeiten haben, hat sich die Gemeinde Welver zu einer Absage entschieden“, heißt es in einer Mitteilung.

Update vom 10. Februar, 12.26 Uhr: Der kälteste Ort in Nordrhein-Westfalen in der Nacht zu Mittwoch war nach Angaben der Deutschen Presseagentur (dpa) Lippstadt. Minus 23 Grad seien dort gemessen worden, teilte der Deutsche Wetterdienst in Essen laut dpa am Mittwoch mit. In Arnsberg wurden minus 22 und in Werl minus 20 Grad gemessen.  

Update vom 10. Februar, 10.52 Uhr: Der Busnotverkehr auf der Eurobahnlinie RB 89 von Münster über Soest nach Warburg ist in beiden Richtungen eingestellt. Ab 18 Uhr sollen auf der Strecke nach aktuellem Stand allerdings die Züge wieder verkehren.

Update vom 10. Februar, 9.22 Uhr: Drei Kräne sind im Einsatz um den Schnee vom Dach des Impfzentrums in Soest zu hieven. Auf dem Dach selber schaufeln Arbeiter den Schnee in Container, die an den Kranseilen befestigt sind.

Auf dem Dach des Impfzentrums werden derzeit mit Muskelkraft die Schneemassen geräumt.

Vom Schnee befreit werden das Hallendach sowie eine weitere Halle auf dem Gelände der Firma CEAG, die ihre Hallen als Impfzentrum zur Verfügung stellt. „Es handelt sich bei der Räumung des Daches um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, wird ein Sprecher des Unternehmens in einer Mitteilung des Kreises Soest zitiert.

Drei Kräne sind am Impfzentrum im Einsatz.

Update vom 10. Februar, 8.35 Uhr: Chaos auf der B63: Zwischen den Autobahnanschlüssen in Werl (A445) und Rhynern (A2) geht momentan kaum etwas. Offensichtlich wollen zu viele LKW dort abkürzen.

Update vom 10. Februar, 8.35 Uhr: Die Busse fahren - zumindest teilweise. Ohne Probleme oder Verspätungen rollt es fast nirgend wo.. Eines davon: die von den Räumdiensten an den Straßenrand geschobenen Schneeberge verengen die Fahrbahn. Bei Gegenverkehr wird es oft zu eng.

„Zur Zeit sind die befahrbaren Straßenbereiche in einigen Teilen des Verkehrsgebietes für einen gefahrlosen Betrieb zu schmal und Haltestellenbereiche unter anderem durch aufgetürmte Schneeberge nicht einsehbar bzw. befahrbar“, heißt es aktuell dazu von der RLG. In Zusammenarbeit mit den Kommunen und Straßenbaulastträgern werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Situation zu verbessern.

Immerhin: Der Betrieb in Lippstadt wird testweise wieder aufgenommen. Zunächst starten die Linien C1, C2, C3, C5, S60 und R51 in den Testbetrieb. Sollten keine weiteren Störungen auftreten, folgen die weiteren Lippstädter-Linien, so die Auskunft der RLG

Update vom Mittwoch, 10. Februar, 7.05 Uhr: Noch ein Blick auf die Wetterdaten: Im Westen des Kreises meldet die Wetterstation in Werl 19,1 Grad minus, nicht viel wärmer ist es im Osten: Lippstadt-Bökenförde hat 18,7 Grad minus auf dem Thermometer. Dafür sehen die aktuellen Prognosen jetzt bereits am Sonntag, dass die Quecksilbersäule möglicherweise das erste Mal wieder zaghaft die 0-Grad-Marke übersteigt.

Update vom Mittwoch, 10. Februar, 6.50 Uhr: Für die RB 89 hat die Eurobahn übrigens einen „Busnotverkehr“ zwischen Hamm (Westf) Hbf und Paderborn Hbf eingerichtet.
Der Ersatzbus hält an folgenden Orten: Hamm (Westf) - Ersatzhaltestelle am Bahnhof, Welver - Welver Rathaus, Borgeln - Am Bahnhof, Soest - Bussteig G, Bad Sassendorf - Haltestelle Bahnhof, Lippstadt - Busbahnhof, Bussteig F. Dedinghausen - Am Bahnhof, Ehringhausen - Haltestelle Bahnhof, Geseke - Haltestelle Bahnhof (direkt am Bahnhof), Salzkotten - Haltestelle Bahnhof, Scharmede - Haltestelle Bahnhof, Paderborn HBF - Bussteig 3,Busbahnhof.

Update vom Mittwoch, 10. Februar, 6.39 Uhr: Das sagt jetzt die Eurobahn: „aufgrund des Unwetters verkehrt die Eurobahn aktuell nur auf der RE 3, RE 13, RB 65, RB 71 und RB 61 auf dem kompletten Regelweg, zudem verkehrt die RB 69 auf dem Teilstreckenabschnitt zwischen Hamm Hbf und Bielefeld Hbf.. Der Zugverkehr auf den restlichen Linien ist aus Sicherheitsgründen bis voraussichtlich Mittwoch, 10. Februar, ca. 18:00 Uhr eingestellt. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen sind bis Donnerstag weiterhin erhebliche Einschränkungen zu erwarten. Bei der schweren Wetterlage und schlechten Straßenverhältnissen kann ein Busnotverkehr nicht garantiert werden.“

Update vom Mittwoch, 10. Februar, 6.30 Uhr: Von den Problemen der RLG in Lippstadt ist auch Warstein betroffen. Aktuell können in Lippstadt die Busse nicht einmal den dortigen Betriebshof der RLG verlassen, dieser sei blockiert, eine Ausfahrt nicht möglich, erklärt die RLG.

Update vom Mittwoch, 10. Februar, 6.15 Uhr: Während die Eurobahn nach den erfolglosen Versuchen der Vortage teilweise wieder fahren möchte, fährt die DB auf der Strecke Dortmund-Arnsberg zumindest Wickede (Ruhr) schon wieder mit dem Regionalexpress an - laut offizieller Bahnh-App auch nur mit wenigen Minuten Verspätung.

Die meisten Regionalbahnen in der Soester Börde, die von der Eurobahn betrieben werden, sollen am Mittwoch ab 10 Uhr wieder fahren. Eine Ausnahme ist die Ems-Börde-Bahn (RB 69), die frühestens am Mittwoch ab 18 Uhr fahren soll.

Außerdem neu: Ab dem Bahnhof in Soest wird ein Schienenersatzverkehr eigerichtet. Per Bus geht es nach Werl (und weiter nach Hamm) oder Hamm (über Beckum). Details dazu online: bahn.de. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Update vom Mittwoch, 10. Februar, 6.05 Uhr: Im Bereich Soest rollt der Busverkehr nach Angaben der RLG an: „aufgrund der Witterungs- und Straßenverhältnisse kann es zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommen. Auch einzelne Fahrtausfälle können momentan nicht ausgeschlossen werden.“ In Lippstadt fährt noch kein Bus.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 20.01 Uhr: Eiszapfen sehen wunderschön aus, können aber auch zum tödlichen Geschoss werden. Die Werler Feuerwehr rät deshalb in diesen Tagen zum vorausschauenden Blick nach oben – und zum Abstand von Dachrändern.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 16.56 Uhr: Auch wenn an vielen Straßen unter der Schneedecke allmählich wieder Asphalt zu erkennen ist, bleibt es im Kreis Soest wegen der Minustemperaturen glatt und gefährlich. Vor allem in der Dunkelheit sollten alle Verkehrsteilnehmer daher vorsichtig fahren und besonders in den Kurven aufpassen, um Unfälle zu vermeiden und nicht auf der Eisschicht in den Graben zu rutschen.

An der Buchenstraße in Welver (Fahrtrichtung Hamm) ist ein Auto am späten Nachmittag in den Graben gerutscht.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 16.56 Uhr: Die Bahnhöfe des Kreises bleiben im Winterschlaf, die Eurobahn bleibt stehen. Wie das Unternehmen Keolis jetzt bekannt gibt, ist der Zugverkehr nach wie vor eingestellt. Der Stopp, der bislang bis 18 Uhr am Dienstag galt, wurde verlängert: Der Betrieb ist nun bis mindestens 10 Uhr am Mittwochmorgen eingestellt. Die RB 69 (Ems-Börde-Bahn) fährt sogar frühestens erst ab 18 Uhr wieder los.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 16.27 Uhr: Angesichts der heftigen Schneefälle der vergangenen Tage wird die Firma Eaton-CEAG, die dem Kreis Soest das Gebäude für das Impfzentrum zur Verfügung stellt, das Hallendach sowie eine weitere Halle auf ihrem Gelände von Schnee befreien. Dazu werden zwei Kräne benötigt, die aber den Publikumsverkehr auf dem Parkplatz des Impfzentrums nicht beeinträchtigen werden. „Es handelt sich bei der Räumung des Daches um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, betont ein Sprecher des Unternehmens.

So wie hier passiert es schnell auf schnee- und eisglatter Fahrbahn: Ein Lkw ist auf der A44 am frühen Nachmittag ins Rutschen geraten.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 16.18 Uhr: Das gesamte Gebäude bebte wie bei einer Explosion: Unter der Last der Schneemassen ist ein Teil der Dachkonstruktion der Firma Giwe Fensterbau in Wickede-Echthausen eingestürzt. „Das hat eine gewaltige Druckwelle gegeben“, berichtet Metallbaumeister Andres Gilbert von dem Schneeschaden am Montagmittag.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 16.08 Uhr: Die Gelben Säcke werden in dieser Woche im Kreis Soest nicht mehr abgeholt. Das bestätigt jetzt die Firma Hellweg-Entsorgung. Eine sichere Abfuhr sei aktuell nicht möglich. Die Sammlung wird nicht nachgeholt, sondern findet erst beim nächsten Termin gemäß dem Abfallkalender statt. Das betrifft Bad Sassendorf, Lippstadt, Soest, Welver und Lippetal. Die Abfuhr in Anröchte, Möhnesee, Rüthen und Warstein soll in der nächsten Woche aber erfolgen, sofern das Wetter es zulässt.

Die Gelben Säcke sollen wieder eingesammelt und bis zur Abholung auf privatem Gelände gelagert werden, um die Räumung der Straßen nicht zu blockieren.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 16.05 Uhr: Die RLG wird den Busverkehr in Soest und Lippstadt am Dienstag nicht mehr aufnehmen. „In Zusammenarbeit mit den Kommunen und Straßenbaulastträgern arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Situation zu verbessern“, teilt das Unternehmen mit. 

Update vom Dienstag, 9. Februar, 15.45 Uhr: „Einen solchen Wintereinbruch hatten wir schon lange nicht mehr. Ich möchte daher allen Einsatzkräften danken, die den Minusgraden getrotzt haben. Es ist nicht selbstverständlich, in einer kritischen Wetterlage die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen, um anderen zu helfen“, sagt Landrätin Eva Irrgang.

Der Großteil der Einsätze im Kreis Soest drehte sich seit Samstagabend um umgeknickte Bäume, festsitzende Fahrzeuge und einsturzgefährdete Dächer. Auch der Bauhof des Kreises war an den vergangenen Tagen im 24-Stunden-Dienst unterwegs. Alle 13 Räumfahrzeuge waren im Einsatz und es wurde rund um die Uhr geräumt. „Wegen der starken Minustemperaturen konnten wir überwiegend nur die Straßen räumen, da das Streusalz schon ab einer Temperatur von -6 Grad nicht mehr so effektiv ist“, erklärt Bernd Dohle, Leiter des Kreisbauhofes. Ein paar Straßenabschnitte mussten am Wochenende sogar gesperrt werden, beispielsweise die Kreisstraße 36 bei Thöningsen/Brockhausen wegen sehr starker Schneeverwehungen. Mittlerweile kann wieder gestreut werden, sodass die Straßenverhältnisse wieder besser werden.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 15.36 Uhr: Die Auswirkungen der verschobenen Müllabfuhr werden allmählich sichtbar: In der Stadt Soest und den umliegenden Gemeinden stapeln sich inzwischen die Gelben Säcke neben den vollen Abfalltonnen.

An vielen Stellen häuft sich der nicht abgeholte Müll.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 15.08 Uhr: Die Postzustellung in der Region vom Werler Briefzentrum aus sei am Dienstag wieder angelaufen, sagt Post-Sprecher Rainer Ernzer. Am Montag hatte die Post das Ausliefern eingestellt – aus Sicherheitsgründen, und weil wegen der schlechten Verkehrsverhältnisse in der Nacht zu Montag kaum Sendungen das Briefzentrum erreicht hatten.

„Nun versuchen unsere Boten, was möglich ist und kämpfen sich durch.“ Prämisse bleibe aber der Eigenschutz. „Die Kollegen entscheiden vor Ort, zu welchen Briefkästen sie gefahrlos kommen. Es nützt nichts, wenn sie sich etwas verstauchen oder brechen.“ Die Kunden müssen also wohl noch einige Tage mit Verzögerungen leben. „Aber wir gehen davon aus, dass es Tag für Tag besser wird.“

Die schöne Seite des Schnees

Die schöne Seite des Schnees
Die schöne Seite des Schnees
Die schöne Seite des Schnees
Die schöne Seite des Schnees
Die schöne Seite des Schnees

Update vom Dienstag, 9. Februar, 14.19 Uhr: In Werl wird am Dienstag vermutlich kein Bus mehr rollen. Bei der VG Breitenbach steht am Nachmittag eine Beratungsrunde auf dem Plan. „Aktuell wollen wir voraussichtlich ab Mittwoch um 12 Uhr wieder fahren“, stellt ein Unternehmenssprecher in Aussicht. „Das hängt aber natürlich auch mit der Lage auf den Straßen zusammen.“ 

Update vom Dienstag, 9. Februar, 14.02 Uhr: Die Polizei ist seit Sonntag im Dauer-Stress. „Die Kollegen eilen von einem Einsatz zum nächsten“, sagt Polizei-Sprecher Wolfgang Lückenkemper, der hier eine erste Bilanz zieht und verrät, ob die Polizei heute auch blitzt.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 13.19 Uhr: Verkehrschaos gibt es heute immer wieder an verschiedenen Stellen im Kreis Soest. Am Potsdamer Platz kam es vor wenigen Minuten zum Stau, nachdem ein Krankenwagen die Straße wegen eines internistischen Notfalls blockieren musste. Aufgrund des Schnees konnte der Rettungsdienst nirgends parken. Der Verkehr fließt inzwischen wieder.

Am Potsdamer Platz in Soest ging es vorübergehend nicht weiter.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 12.42 Uhr: Wegen Schneelasten auf dem Dach rückte die Feuerwehr gerade zum Petri-Gemeindehaus in Soest aus. Der Einsatz ist inzwischen beendet.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 12.02 Uhr: Die Soester Stadtwerke warnen vor Frostschäden an Wasserzählern und außenliegenden Zapfstellen. Damit die Kälte „keine bösen Überraschungen in Form von teuren Wasserschäden verursachen kann“, sei es wichtig, den Wasserzähler frostfrei zu halten. Dafür sollte der Bereich, in dem der Zähler montiert ist, durch geschlossene Fenster und falls vorhanden durch die Heizung oder einen Frostwächter immer im positiven Temperaturbereich gehalten werden. Wo der Zählerbereich nur schlecht oder gar nicht geheizt werden kann, sollte der Wasserzähler warm in eine Decke eingepackt werden.

Auch die Sonne hilft noch nicht viel: Soest versinkt im Schnee - zumindest diese Skulptur im Grandweg.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 11.58 Uhr: Der Schnee beeinträchtigt jetzt auch Gläubige. Die Kirchen St. Maria zur Höhe (Hohnekirche) und St. Maria zur Wiese (Wiesenkirche) in Soest bleiben bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Das teilt die evangelische Emmaus-Kirchengemeinde mit.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 11.56 Uhr: Für die Feuerwehr kann der Schnee auch bei Bränden ein Problem darstellen. Das zeigt beispielsweise der Einsatz am Soester Jakobitor, wo die dicke Eisschicht auf der Straße es den Feuerwehrleuten erschwert, wegen eines Rohrbruchs im Keller das Wasser abzustellen.

Das Schneegestöber am Soester Kattenturm nutzen die Hunde Loui und Bella für ihre ganz eigenen Winterspiele.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 11.52 Uhr: Auch in Werl fahren derzeit keine Busse. Die VG Breitenbach, die die Stadtlinien in der Wallfahrtstadt befährt, kann ihre Fahrzeuge aktuell nicht aus dem Depot fahren lassen. Man beobachte die Situation und wolle den Betrieb so bald wie möglich wieder aufnehmen.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 11.46 Uhr: Es gibt weitere Verzögerungen bei der Müllabfuhr. Die Entsorger-Firma Lobbe konnte die Abfalltonnen in mehreren Bereichen des Kreises auch am Dienstag nicht abholen. Die Restmüll-Entsorgung in der Gemeinde Welver wird in dieser Woche nicht stattfinden. In Bad Sassendorf werden die Hauptverkehrsstraßen erst am Mittwoch angefahren.

Schnee im Kreis Soest: Kaltluft friert Gradierwerk ein

Update vom Dienstag, 9. Februar, 11.39 Uhr: Die Gemeinde Bad Sassendorf hat das Gradierwerk im Kurpark außer Betrieb gesetzt, damit das Eis nicht zu einem dicken und schweren Panzer für den Schwarzdorn und das Bauwerk wird.

Wegen des Extrem-Winterwetters ist das Gradierwerk in Bad Sassendorf abgeschaltet worden.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 11.27 Uhr: Die Wochenmärkte in Soest und Werl sind am Dienstag ausgefallen. Nun sind auch die Wochenmärkte am kommenden Donnerstag in Möhnesee-Körbecke und in Wickede abgesagt. Ob der Wochenmarkt am Soester Rathaus am Donnerstag wieder stattfinden kann, entscheidet die Wirtschaft und Marketing Soest GmbH (WMS) erst am Mittwoch. Im Laufe des Vormittags wolle man die Wetterlage abwarten und sich mit den Händlern absprechen, erklärt Michael Schiewe als Organisator der Veranstaltung.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 11.18 Uhr: Die wohl wichtigste Frage am Dienstagvormittag: Wie lange bleiben die Züge und Busse noch stehen? Die RLG hat inzwischen offiziell bestätigt, dass der Betrieb in Soest und Lippstadt bis auf Weiteres eingestellt wird. Die Eurobahn fährt bis mindestens 18 Uhr nicht, außerdem teilt das Unternehmen Keolis mit, dass bis Donnerstag weiterhin „erhebliche Einschränkungen“ aufgrund der Wetterprognosen zu erwarten seien.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 11.05 Uhr: Viele Straßen im Kreis Soest sind auch am Dienstag wegen der Schneemengen gesperrt. Vor allem vom Haarweg aus müssen sich die Autofahrer in Richtung Norden Alternativen suchen. Der Weg nach Berlingsen ist bereits am Montag gesperrt worden, nun ist auch die Wameler Straße als Zufahrt zum Ortsteil Möhnesee-Echtrop dicht.

Die Wameler Straße vom Haarweg nach Echtrop ist gesperrt.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 10 Uhr: „Jetzt ist einfach nur noch Winter“, erklärt ein Feuerwehrsprecher mit erleichtert klingender Stimme. Mehr als 300 Mal waren die Einsatzkräfte bislang wegen des Wetters im Einsatz. Eine erste Bilanz.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 9.55 Uhr: In Soest und weiten Teilen des Kreises Soest wird heute wohl kein Bus mehr fahren. Das sagte eine Sprecherin der RLG soeben unserer Redaktion. Im Nachhinein sei es „möglicherweise eine Fehlentscheidung“ gewesen, die Busse auf die Strecke zu schicken, sagte die RLG-Sprecherin, aber man habe es natürlich zumindest versuchen wollen, schließlich seien viele Menschen auf die Busse angewiesen.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 9.07 Uhr: Auch am Dienstag gibt es in einigen Orten wegen der schwierigen Wetterbedingungen Probleme bei der Zustellung des Soester Anzeigers. Der Verlag hat deswegen das E-Paper freigeschaltet.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 8.38 Uhr: Die RLG meldet, man habe den Busverkehr in Soest vorläufig eingestellt. Auch in Lippstadt fährt kein Bus mehr.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 8.10 Uhr: Der Busverkehr startet mit großen Problemen. Auf dem Aldegreverwall in Soest hatten sich in beiden Richtungen zwischen Kreisverkehr am Bahnhof und Nöttentor insgesamt vier Busse festgefahren. der Verkehr war völlig blockiert.

Autofahrer in Richtung Nöttentor mussten auf der engen Straße wenden und ihr Glück in die andere Richtung versuchen. Dort hatte stand zwar auch ein Bus, für den es nicht mehr weiter ging, der Fahrer hatte sein Gefährt an dieser etwas breiteren Stelle aber immerhin noch so weit an die Seite lenken können, dass ein Durchkommen möglich war.

Endstation Aldegreverwall. Für diesen Bus ging am Dienstagmorgen erstmal nichts mehr.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 6.30 Uhr: Während es die Busse zumindest versuchen, geht bei den Bahnen weiterhin nichts. Die Eurobahn, die die Regionalbahnen von Soest über Werl nach Dortmund sowie die Verbindung von Warburg über Sassendorf und Soest nach Hamm betreibt, hat vorerst bis Dienstag 18 Uhr alle Verbindungen abgesagt.

Die RE 11 (RRX) wird auch nicht fahren. Betreiber Abellio will zumindest einen Schienenersatzverkehr zwischen Hamm und Soest einrichten. Weiter in Richtung Kassel wird es aber keinen Busnotverkehr geben wegen der gefährlichen Straßenverhältnisse.

Die Bahn selbst hat ohnehin vor „Einschränkungen des Verkehrs“ gewarnt – es ist eher nicht zu erwarten, dass im Laufe des Tages ein ICE Soest erreichen wird. Wenn doch, werden wir natürlich darüber berichten. Das gilt natrülich auch für Regionalbahnen und -expresse.

Update vom Dienstag, 9. Februar, 6.10 Uhr: Die Busse im Kreis Soest sollen heute fahren. Die Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG) will ihre Busse aussenden und „alle Fahrten fahrplanmäßig durchführen“. So lautet zumindest der Plan.

Wie gut das gelingen wird, bleibt abzuwarten. Denn auch die RLG warnt direkt: „Aufgrund der Witterungs- und Straßenverhältnisse kann es jedoch zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommen. Auch einzelne Fahrtausfälle können momentan nicht ausgeschlossen werden.“

Und so ist es bereits: Störungen gibt es auf den Linien R51 (Warstein - Soest entfällt), R71 (Belecke - Rüthen entfällt bis auf Weiteres) und der Betrieb in Marsberg (Linien 491 und 495) wird wieder eingestellt.

Schnee-Chaos im Kreis Soest: der Dienstag startet mit 14 Grad minus

Update vom Dienstag, 9. Februar, 5.30 Uhr: Guten Morgen im Kühlschrank Kreis Soest! 14 Grad minus sind es aktuell draußen. Wer es gerne noch kälter haben möchte, der wartet einfach bis morgen, dann sind auch 16 bis 18 Grad unter Null drin. Dafür soll es schon im Laufe des Morgens Sonnenschein geben, und der wird auch in den kommenden Tagen die Winterwelt beleuchten.

Wer etwas Grünes sehen will, der sollte auf die Landkarte der Unwetterzentrale schauen, dort sind rote und gelbe Warnstufen aufgehoben und dem grün unterlegten Wetterhinweis gewichen, dass mit extremer Kälte und Straßenglätte zu rechnen ist.

Schnee-Chaos im Kreis Soest: das war der weiße Montag

Update vom Montag, 8. Februar, 23.13 Uhr: Die Werler Feuerwehr bleibt im Winter-Dauereinsatz. Bis zum späten Abend fuhr sie allein am Montag 33 Einsätze. Schwerpunkt ab dem Nachmittag war die Begleitung des Rettungsdienstes. Für einen Einsatz musste die Werler Wehr sogar bis nach Dortmund fahren.

Update vom Montag, 8. Februar, 22.52 Uhr: Bahnpendler müssen sich auf den nächsten Tag ohne Zugverkehr einrichten. Eurobahn teilt soeben mit: „Der Zugverkehr ist aus Sicherheitsgründen bis voraussichtlich Dienstag, 9. Februar, ca. 18 Uhr eingestellt. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen sind bis Donnerstag weiterhin erhebliche Einschränkungen zu erwarten. Bei der schweren Wetterlage und schlechten Straßenverhältnissen kann ein Busnotverkehr nicht garantiert werden.“

Auch die Deutsche Bahn rechnet mit vielen weiteren Zugausfällen und Verspätungen. Reisende sollten sich auf jeden Fall vorher informieren, ob ihr Zug überhaupt fährt

Endstation Soester Bahnhof: Die Eurobahn fährt hier bis mindestens Dienstagabend nicht.

Update vom Montag, 8. Februar, 22.33 Uhr: Die Straßen werden auch am Dienstag in weiten Teilen nicht problemlos zu befahren sein. Bei den aktuellen Temperaturen zeigt das Salz kaum Wirkung. Für alle, die unbedingt fahren müssen, weil andere auf sie angewiesen sind, eine besondere Herausforderung.

Update vom Montag, 8. Februar, 20.41 Uhr: Im Kreis Soest setzt jetzt weiterer Schneefall ein. Der soll aber nicht mehr so stark werden wie am Vormittag. Mit etwa drei Zentimetern Neuschnee ist jetzt maximal noch zu rechnen. Auch der Wind lässt spürbar nach, was die Gefahr von Schneeverwehungen herabsetzt.

Schnee-Chaos im Kreis Soest: Bis zu 18 Grad minus

Update vom Montag, 8. Februar, 20.24 Uhr: Neue Schneefälle werden zwar ab Dienstag nicht erwartet, dafür aber sollen die Temperaturen weit in den Keller gehen. Bis zu 18 Grad minus werden in dieser Nacht erwartet. Der Schnee wird noch lange liegen bleiben. Temperaturen über dem Gefrierpunkt sehen alle Wetterdienste übereinstimmend in den kommenden zehn Tagen nicht.

Update vom Montag, 8. Februar, 18.54 Uhr: Auch für die Lieferdienste war es kein leichter Montag. Während sich die Essensauslieferung bei manchen Anbietern in Soest um mehrere Stunden verzögerte, waren andere Lieferanten wie „Pizza Star“ am Christophorusweg mit zwei Mitarbeitern unterwegs, um das kleine Auto schnell aus dem Schnee schieben zu können, wenn man feststeckte.

Schnee-Chaos im Kreis Soest: Feuerwehr bleibt in Bereitschaft

Update vom Montag, 8. Februar, 18.27 Uhr: „Kalt und weiß“ blieb es am Montag im Kreis Soest. Die Enser Feuerwehr war und ist noch bis Dienstag um 12 Uhr in Bereitschaft, hatte laut Wehrführer Andreas Düser zumindest aber am Montag nicht mehr allzu viel zu tun: Der einzige nennenswerte Einsatz drehte sich um einen Lastwagen, der in Höingen querstand und die Straße blockierte.

Ansonsten blieb es für die ehrenamtlichen Kräfte aber einigermaßen ruhig. Der Bauhof hielt die meisten Kreisstraßen frei, erklärte Düser am Nachmittag. Wegen des Schneefalls hat die Wehr das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seit Samstagabend um 22 Uhr unterstützt und zu mehreren Einsätzen begleitet, weil der Rettungsdienst die zum Teil gesperrten Straßen wie die B 516 ansonsten kaum hätte erreichen können. Bei Alarmierung sind drei Kameraden der Feuerwehr und das DRK gemeinsam ausgerückt. „Das hat hervorragend funktioniert“, lobt Andreas Düser die Zusammenarbeit.

Schnee-Chaos im Kreis Soest: die Lage in Möhnesee

Update vom Montag, 8. Februar, 18.22 Uhr: Die Gemeinde Möhnesee hat sich seit Samstagabend unter einer dicken Schneedecke verkrochen. Die ganze? Nicht ganz: Zumindest die Mitglieder der Löschgruppen in den Ortsteilen sind in erhöhter Bereitschaft gewesen, um im Einsatzfall schnell ausrücken zu können.

Das war allerdings bislang nicht erforderlich, wie der Leiter der Feuerwehr, Christian Böddeker, jetzt sagte. Bis auf eine Alarmierung am Vormittag gegen 11 Uhr, als ein Pkw-Fahrer zwischen Körbecke und Stockum in den Graben gerutscht war, ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr aber nicht nötig gewesen war, sei die Lage ruhig gewesen, erklärt Böddeker.

Schneeräumen mit Schalbrettern: Kreativ wurden einige Wameler, die die Straßen und Wege von den weißen Massen befreien wollten.

Allerdings waren seit Samstagabend jeweils drei Einsatzkräfte im Körbecker Gerätehaus vor Ort, um bei Bedarf den dort stationierten Rettungswagen mit einem mit Schneeketten ausgestatteten Rüstwagen zu begleiten – was gleich mehrfach in Anspruch genommen wurde.

Wegen der Pandemie war auf eine durchgehende Besetzung der Gerätehäuser in den Ortsteilen verzichtet worden, die jeweils drei Mitglieder des Teams in Körbecke wurden mit Schnelltests versorgt. Der Rüstwagen wird vorerst noch bis Dienstagvormittag mit der entsprechenden personellen Besetzung im Einsatz bleiben.

Schnee-Chaos im Kreis Soest: Lippetal verschiebt die Müllabfuhr

Update vom Montag, 8. Februar, 18.19 Uhr: Die Gemeinde Lippetal hat die die Müllabfuhren für die laufende Woche neu geregelt. Somit fällt die Abfuhr der Gelben Säcke komplett aus in dieser Woche.

Die Biomüllabfuhr wird – soweit die Straßenverhältnisse es zulassen – am Dienstag in Herzfeld und Heintrop-Büninghausen nachgeholt. Vermutlich aber nur die Hauptverkehrsstraßen und keine Nebenstraßen. Die Biomüllabfuhr in den anderen Abfuhrbezirken der Gemeinde verschiebt sich jeweils um einen Tag. Es wird nur da gefahren, wo die Verhältnisse es zulassen.

Schnee-Chaos im Kreis Soest: Streusalz wirkt nicht mehr

Update vom Montag, 8. Februar, 18.08 Uhr: Die Stadt Soest meldet, dass die Räumdienste jetzt hauptsächlich noch auf den Hauptstraßen unterwegs seien. Der am Nachmittag aussetzende Schneefall hat die Lage allgemein etwas entspannt, wenn auch von normalen Straßenverhältnissen noch lange keine Rede sein kann.

Problematisch: Das Streusalz entfaltet bei den aktuellen Minustemperaturen kaum noch Wirkung. Trotz vollem Einsatz der Räumdienste bleibt es gefährlich auf den Straßen. Am Abend sollen wieder - wenn auch leichte - Schneefälle einsetzen. Spätestens ab 4 Uhr am Dienstagmorgen beginnt der Tag für die Räumdienste in Soest.

Schnee-Chaos im Kreis Soest: 90 Prozent der Kreisstraßen sind geräumt

Update vom Montag, 8. Februar, 17.36 Uhr: Der Kreis meldet, dass etwa 90 Prozent der Kreisstraßen geräumt sind. Probleme macht im Moment noch insbesondere der Bereich um die Soester Ortschaft Thöningsen. Um die Ortschaft herum sind mehrere Straßen versperrt. Die K36 im Abschnitt 3 (Ortsausgang Richtung Brockhausen), K36 im Abschnitt 1 (B475 Richtung Thöningsen) und
K37 im Abschnitt 4 (Heppen Richtung Thöningsen) sind nicht passierbar.

„Räumarbeiten in diesem Bereich werden eingeleitet. Ein Unimog mit Schneeschleuder und ein Lkw mit Schiebeschild sind unterwegs. Der Ort sollte in einer Stunde wieder frei sein“, heißt es vom Kreis Soest.

Update vom Montag, 8. Februar, 16.50 Uhr: Jürgen Wirth, Leiter der Feuerwehr Soest, meldet sich noch einmal mit einem eindringlichen Appell: „Wer jetzt nicht wirklich etwas mit dem Auto auf der Straße zu suchen hat, soll unbedingt zu Hause bleiben. Diejenigen, die wir jetzt hier irgendwo rausziehen müssen, binden uns und behindern unsere eigentliche Arbeit“, so Wirth.

Die Feuerwehr ist teilweise auf Schneeketten im Einsatz.

Update vom Montag, 8. Februar, 16.15 Uhr: Die Straße „Im Grünen Winkel“ in Möhnesee-Körbecke wurde durch den Schnee zum weißen Winkel. Familie Tomberge hat das ausgenutzt und kurzerhand eine Schneebar modelliert.

Prost, Frau Holle: Hubertus, Leo, Britta und Emmi Tomberge haben an ihrer winterlichen „Wunder-Bar“ jede Menge Spaß.

Update vom Montag, 8. Februar, 16.25 Uhr: Jetzt ist es offiziell - am Montag wird keine Bahn mehr zwischen Soest und Dortmund oder von Soest in Richtung Paderborn oder Hamm fahren. Der Betreiber der Eurobahn verlängerte die Absage des Zugverkehrs bis 3 Uhr am Dienstagmorgen.

Update vom Montag, 8. Februar, 16.15 Uhr: Am Morgen kam es zu einem spektakulären Unfall in Lippetal. Ein Lkw kippte auf schneeglatter Fahrbahn einfach um.

Update vom Montag, 8. Februar, 15.55 Uhr: Die Feuerwehren im Kreis Soest zählen bis zum Mittag bereits 220 Einsätze. Viele Straßen, gerade im Bereich von Steigungen und außerhalb geschlossenen Ortschaften durch Schneeverwehungen machen den Einsatzkräften weiter zu schaffen.

Das Einsatzaufkommen für den Rettungsdienst und die Feuerwehren nahm zum Morgen deutlich zu. In der Zwischenzeit sind einige Hilfsorganisation wie das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, die DLRG sowie THW-Einheiten aus Soest und Lippstadt ebenfalls im Einsatz. Immer mehr Fahrzeuge bleiben in den Schneewehen stecken und erste Dächer müssen vom Schnee befreit werden. Insgesamt sind heute bis zum Mittag 220 Einsätze durch den Schnee im Kreis Soest abgearbeitet worden. Diese teilen sich auf in 153 Einsätze zusammen mit dem Rettungsdienst und 67 reine Feuerwehreinsätze.

Aufgrund des verstärkten Aufkommens von Notrufen werden in den Städten Geseke, Soest, Werl, Erwitte und Lippstadt sowie in Bad Sassendorf, Lippetal und Welver je ein Feuerwehrhaus als Führungsstelle besetzt. Die Leiter der Feuerwehren aus den einzeln Städten und Gemeinden werden regelmäßig per Videokonferenz über die Lage informiert.

Mit weiter anhaltendem Schneefall wächst auch die Last auf den Dächern. Die Einsatzleitung weist darauf hin, dass das Räumen der Dächer zunächst in Verantwortung des Eigentümers liegt. Die Einsatzkräfte können lediglich da unterstützen, wo akute Gefahren für die Gebäude auftreten. Das THW in Soest hält einen speziell ausgebildeten Einsatztrupp zur Messung der Schneelast vor.

Update vom Montag, 8. Februar, 13.29 Uhr: In Soest fällt die Müllabfuhr in dieser Woche ganz aus. Axel Ruster, Leiter des Kommunalbetriebs, kündigt an, die Termine in der nächsten Woche vom 15. Februar an nachzuholen. „Das bedeutet, dass wir nächste Woche Restmüll, Biomüll und Papier abfahren.“ Sollte es wegen anhaltenden Frosts dann immer noch Schwierigkeiten geben, wird zusätzliches Personal eingesetzt werden.

„Die Kollegen von der Müllabfuhr der Kommunalen Betriebe Soest (KBS) werden in den nächsten Tagen zur Verstärkung im Winterdienst des Kommunalbetriebs eingesetzt. Hier läuft der Betrieb auf Hochtouren. Priorität haben wie üblich die Hauptstraßen, Ampelkreuzungen, Rad- und Gehwege sowie Fußgängerüberwege“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus

Darüber hinaus bleibt der Wertstoffhof am Doyenweg ebenfalls wegen der Witterungsverhältnisse am heutigen Montag und Dienstag vorübergehend geschlossen. Die Öffnung ab Mittwoch, 10. Februar 2021, wird von den weiteren Wetterverhältnissen abhängen. Die KBS werden rechtzeitig informieren.

Schneechaos im Kreis Soest: Müllabfuhr in Werl verschoben

Update vom Montag, 8. Februar, 13.27 Uhr: Der Kommunalbetrieb Werl (KBW) weist darauf hin, dass es bei der Müllabfuhr im Laufe dieser Woche zu ein oder zwei Tagen Verzögerung kommen kann. Die Werler sollen ihre Mülltonnen aber trotzdem einfach nach Abfallkalender an die Straße stellen, sagte KBW-Chef Jürgen Staubach auf Anfrage. „Dann sind wir entsprechend flexibel und können abfahren, sobald es wieder geht.“

In der Werler Innenstadt sei die Müllabfuhr am Montagmorgen noch ganz gut durchgekommen, in den Ortsteilen habe man die Touren allerdings wegen zum Teil hoher Schneeverwehungen abgebrochen. In Büderich war am Montagmorgen ein Müllfahrzeug in einer solchen Schneewehe stecken geblieben und musste vom KBW-Unimog herausgezogen werden.

Schneechaos im Kreis Soest: Straßen werden gesperrt

Update vom Montag, 8. Februar, 13.15 Uhr: Der Kreis Soest ist aktuell mit 14 Fahrzeugen im Einsatz um die rund 500 Kilometer Kreisstraßen zu räumen. Die Mitarbeiter des Bauhofs arbeiten jeweils in 8-Stunden-Schichten. Was die Arbeit erschwert, ist der Wind. Was von oben nicht an weißem Nachschub kommt, fegt der Wind von der Seite auf die frisch geräumten Straßen.

Stellenweise muss die Arbeit deswegen aufgegeben werden. Der Kreis Soest werde einige Straßen komplett sperren müssen, sagte ein Sprecher des Kreises. Welche das sind, wird noch bekannt gegeben. Ein weiteres Problem: Zwar hat der Bauhof ausreichend Salz auf Lager, immerhin rund 30 Tonnen werden momentan pro Tag gebraucht, aber ab etwa 7 Grad minus lässt die Tauwirkung des Salzes stark nach.

Räumfahrzeug im Einsatz: Ab 7 Grad minus wirkt Streusalz immer weniger

7 Grad minus ist am Montagmittag fast überall im Kreis die Höchsttemperatur, bis morgen sollen die Werte auf 16 Grad minus, örtlich sogar noch darunter, fallen. Bei solchen Temperaturen hat Streusalz dann überhaupt keine Wirkung mehr.

Update vom Montag, 8. Februar, 13.10 Uhr: Einsatz für die Feuerwehr in Welver: Das Flachdach eines Bungalows an der Rotbuche in Schwefe drohte am Montagvormittag unter der Schneelast einzustürzen. „Der Mieter hat uns alarmiert, da er leichte Risse in der Wohnung entdeckt hatte und vom Nachbarn darauf aufmerksam gemacht worden war, dass sich die Tropfkante des Daches neigt“, erläuterte Welvers Gemeindewehrführer Dirk Steinweg.

Daher machte sich die Feuerwehr Welver mit 23 Mann daran, das Dach vom Schnee zu befreien. Dabei erfuhr sie Unterstützung aus Soest durch die Drehleiter, die tags zuvor schon in Recklingsen im Einsatz war. Dort war das Dach einer Biogas-Anlage durch die Schneelast gefährdet, musste geräumt werden.

Auf dem Rückweg nach Soest blieb das Fahrzeug mit der Drehleiter in den Schneemassen in Höhe des Schützenplatzes in Schwefe stecken. Ein Abschleppunternehmen musste alarmiert werden.

Regionalzüge fahren nicht vor 16 Uhr

Update vom Montag, 8. Februar, 13.00 Uhr: Aktuelle News von der Eurobahn - der Betreiber der Regionalzüge in der Region wird seine Züge nach aktuellem Stand mindestens bis 16 Uhr stehen lassen.

Hier fährt kein Zug: die Bahnlinien sind eingeschneit.

Update vom Montag, 8. Februar, 12.55 Uhr: So ist die Lage bei den Helfern und Rettern im Lippetal: Die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde sind seit dem frühen Sonntagmorgen im Dauereinsatz, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Sämtliche Mitarbeiter und Fahrzeuge sind nonstop im Einsatz, um der Lage Herr zu werden. Unterstützt wird der Bauhof von ortsansässigen Lohnunternehmern, die sich nach Kräften bemühen, zugeschneite Wirtschaftswege frei zu schieben. Und auch viele Landwirte packen dort mit an, wo es möglich ist.

In erhöhter Alarmbereitschaft befindet sich natürlich auch die die Feuerwehr der Gemeinde Lippetal, die bei Einsätzen aller Art ausrückt. Zusätzlich begleitet sie derzeit die Rettungswagen mit geländegängigen Fahrzeugen bis zum Einsatzort. So wird das Ankommen der Rettungskräfte auch bei großen Schneemengen sichergestellt.

Schneeschippen - was und wieviel?

Update vom Montag, 8. Februar, 12.40 Uhr: Muss man Schnee schippen? Und wie weit? Und wie viel? Was und wieviel ist in Deutschland natürlich klar geregelt: Wir haben uns mal die Straßenreinigungssatzung von Welver genau angeschaut.

Update vom Montag, 8. Februar, 12.06 Uhr: Die Stadt Soest hat jetzt auch die komplette Müllabfuhr für diese Woche abgesagt. Viele Straßen sind für die Müllfahrzeuge nicht erreichbar, außerdem würden die Kommunalen Betriebe jeden Mitarbeiter für den Winterdienst benötigen, heißt es von der Stadt Soest.

Ältere Einträge zum Schnee-Chaos im Kreis Soest finden Sie an dieser Stelle.

Rubriklistenbild: © Peter Dahm

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare