„Vorsitzender sein war wenig Last und viel Freude“

Das Landesmusikfest im Sommer 2014 war unbestrittener Höhepunkt der Amtszeit von Harald Franke.
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Das Landesmusikfest im Sommer 2014 war unbestrittener Höhepunkt der Amtszeit von Harald Franke.

Kreis Soest - Auf der Jahreshauptversammlung des Soester Kreisverbandes des Volksmusikerbundes (VMB) müssen die Mitglieder einen Führungswechsel beschließen, nachdem der langjährige Vorsitzende Harald Franke nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird. Im Vorfeld der Versammlung sprach Franke mit Thomas Brüggestraße.

Wie lange sind Sie im Amt gewesen? Und warum haben Sie damals den Vorsitz des Kreisverbandes angenommen?

Franke: 2009 bin ich in der Stadthalle Werl zum Kreisvorsitzenden gewählt worden, also vor insgesamt sieben Jahren. Anfangs waren eigentlich vier Jahre geplant, aber es sind dann doch sieben geworden. Der damalige Kreisgeschäftsführer, Hubert Bräutigam, und der damalige Kreisdirigent, Michael Rebein, haben mich in vielen Vorgesprächen von der Arbeit des Kreisvorstandes und des Kreisverbandes Soest überzeugt.

Warum treten Sie jetzt nicht mehr an?

Franke: Wie gesagt, es waren damals eigentlich vier Jahre geplant.

Was hat in den vergangenen Jahren alles zu Ihren Aufgaben als Vorsitzender gehört?

Franke: Neben der „normalen“ Vorstandsarbeit gab es viele Gespräche und Termine mit Behörden, Kommunen und Politikern. Ich habe an den Landesvorstandssitzungen und den Landesdelegiertenversammlungen des VMB NRW teilgenommen und bin gerne zu Versammlungen, Freundschaftstreffen, Jubiläen oder Veranstaltungen der Mitgliedsvereine gefahren.

War es eher Last oder Freude?

Franke: Es war viel Arbeit, selten eine Last und meistens eine Freude.

Ist Ihre Nachfolge bereits geregelt?

Franke: Der Kreisvorstand Soest wird auf der Kreisjahreshauptversammlung einen Nachfolger präsentieren.

Sind Sie im Rückblick zufrieden mit Ihrer Amtszeit? Was würden Sie anders machen?

Franke: Ich bin sehr zufrieden. Sicherlich würde ich das ein oder andere im Nachhinein anders entscheiden, aber das weiß man ja immer erst später. Ich bin froh, dass ich in den ganzen Jahren mit so vielen tollen Kolleginnen und Kollegen im Kreisvorstand zusammen gearbeitet habe.

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